krz/GKD PaderbornRechnen im gemeinsamen Zweckverband
Eine technische Zusammenarbeit planen das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) und die Gemeinschaft für Kommunikationstechnik, Informations- und Datenverarbeitung (GKD) Paderborn. Wie die Neue Westfälische Zeitung berichtet, will die GKD Paderborn ab dem kommenden Jahr ihr eigenes Rechenzentrum aufgeben und ihre Daten stattdessen im Rechenzentrum des krz in Lemgo verarbeiten lassen. Dazu soll ein gemeinsamer Zweckverband namens Ostwestfalen-Lippe-IT gebildet werden. Dazu wird nach Angaben des krz nun die Zustimmung der einzelnen Mitglieder der Zweckverbände eingeholt: Dazu gehören seitens der GKD die Kreise Paderborn und Höxter, sämtliche Kommunen im Kreis Paderborn sowie drei Städte im Kreis Höxter und vier Städte im Kreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Der Kreis Minden-Lübbecke als Verbandsmitglied des krz habe dem Vorhaben bereits zugestimmt.
Hintergrund der technischen Fusion sei die geplante Aufgabe des Technischen Rathauses in Paderborn zugunsten eines Umzugs in die neue Stadtverwaltung. Ein Neubau unter Berücksichtigung höherer Anforderungen an Verfügbarkeit und IT-Sicherheit werde wesentlich teurer als die Zusammenarbeit. Berechnungen hätten ergeben, dass ein neues Rechenzentrum in Paderborn mit 15,78 Million Euro jährlich zu Buche schlage, das sei eine Million Euro pro Jahr mehr als jetzt. Um die technische Fusion realisieren zu können, müssten nun in den nächsten beiden Jahren zunächst 455.000 Euro für zwei unabhängig voneinander verlaufende, doppelt ausgelegte Glasfaserleitungen nach Lemgo investiert werden, so der GKD-Zweckverbandsvorsteher und Erste Beigeordnete der Stadt Paderborn, Carsten Venherm. Die im Rechenzentrum der GKD beschäftigten Mitarbeiter sollen laut dem IT-Dienstleister dem neuen Zweckverband zur Verfügung gestellt werden und zum Beispiel über Fernwartung von Paderborn aus auf den IT-Systemen in Lemgo arbeiten.
Die GKD Paderborn hat aktuell 86 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 13,5 Millionen Euro. Wie sich die Zusammenarbeit auf die Mitarbeiterzahlen auswirkt, muss sich nach Angaben des IT-Dienstleisters zeigen. Carsten Venherm: „Es ist vorgesehen, gemeinsame Kompetenz-Teams zu bilden und noch tiefergehendes Know-how aufzubauen und damit Vertretungsregelungen zu optimieren. Gleichzeitig wird durch Synergien die Möglichkeit geschaffen, Mitarbeiter in neuen Aufgabenfeldern einzusetzen.“
Erkrath: KRZN migriert VOIS Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
Besuchersteuerung: Zeitgemäßer Bürgerservice
[27.03.2026] Die IKT-Ost hat eine neue Lösung zur Termin- und Besuchersteuerung eingeführt. Der IT-Träger für zwei Landkreise und eine Stadt setzt dabei auf eine einheitliche Software für alle Kommunen. Profiteure sind Verwaltungen und Bürger. mehr...
Büdelsdorf: Digitales Zielmanagementsystem
[06.03.2026] Die Stadt Büdelsdorf hat ein digitales Zielmanagementsystem eingerichtet. Es soll eine gezielte Steuerung, Wirksamkeitsmessung und Auswertung wichtiger Kennzahlen seitens der Stadt ermöglichen. mehr...
cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX
[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...
Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...
Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte
[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...
Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel
[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...
Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr
[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...
Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte
[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...
Registermodernisierung: Wie brauchbar sind die Registerdaten?
[16.02.2026] Geht es um die Registermodernisierung, stehen oft vor allem technische Aspekte wie die Datenaustauschplattform NOOTS im Fokus. Ein Pilotprojekt in Niedersachsen hat nun die Qualität der Registerdaten selbst untersucht und gleichzeitig gezeigt, wie diese automatisiert verbessert werden kann. mehr...
Prozessmanagement: Sachsen-Anhalt sucht Kommunen für Proof of Concept
[12.02.2026] Sachsen-Anhalt will mit Kommunen erproben, ob und in welchem Umfang sich eine zentral bereitgestellte Prozessmodellierungssoftware als Basiskomponente eignet. Interessierte Kommunen können sich an die Kommunale IT-Union (KITU) wenden und die PICTURE-Prozessplattform sowie ausgewählte Dienstleistungen bis Ende 2026 unentgeltlich im Rahmen der verfügbaren Mittel nutzen. mehr...
Studie: Nachnutzung braucht Strukturen
[10.02.2026] Das Einer-für-Alle-Prinzip soll Verwaltungsdigitalisierung skalierbar machen. Wie Länder und Kommunen die Nachnutzung organisieren und warum sie unterschiedlich weit sind, berichtet die FITKO unter Bezug auf eine neue Studie. mehr...
factro: Neue BehördenCommunity gestartet
[10.02.2026] Mit der factro BehördenCommunity steht Kommunen nun ein digitaler Raum zur Verfügung, in dem sie Wissen teilen und Projektvorlagen austauschen können. Das Angebot orientiert sich an der Aufgaben- und Projektmanagement-Software factro. Zentraler Baustein ist eine Vorlagenbibliothek. Auch ein BehördenTalk wird angeboten. mehr...
Deutsche Verwaltungscloud: Drei Lösungen von ekom21
[27.01.2026] Über die Deutsche Verwaltungscloud können nun drei Anwendungen von IT-Dienstleister ekom21 abgerufen werden. Schon seit März 2025 steht hier esina21, eine Eigenentwicklung für das sichere Senden und Empfangen von Nachrichten im Kontext des besonderen Behördenpostfachs (beBPo), bereit. Neu dazugekommen sind die Bezahlplattform epay21 und die Digitalisierungsplattform civento. mehr...
Wiesbaden: Digitalisierung der Personenstandsregister
[22.01.2026] Zur Digitalisierung ihrer Personenstandsregister hat die Stadt Wiesbaden die Stabsstelle DiRegiSta eingerichtet. Mithilfe einer Software überträgt diese nach und nach die geprüften und ergänzten alten Einträge in das elektronische Register. Dabei orientiert sich Wiesbaden an den Erfahrungen Berlins. mehr...























