GüterslohSensoren erfassen Parkplatzauslastung

Intelligente Bodensensoren erfassen an der Königstraße kurz vor der Kreuzung mit der Hohenzollernstraße die Auslastung der Parkplätze.
(Bildquelle: Stadt Gütersloh )
Weil es sich um eine Unfallhäufungsstelle handelt, ist die Stadt Gütersloh gefordert, den Kreuzungsbereich Königstraße und Hohenzollernstraße umzugestalten. Für die Planung der erforderlichen Maßnahmen mitentscheidend ist nach Angaben der Stadtverwaltung, in welchem Maße die Parkbuchten an der Königstraße genutzt werden. Auf vier Stellplätzen seien daher kurz vor Pfingsten Bodensensoren installiert worden. Diese registrieren parkende Fahrzeuge anhand von Veränderungen des Erdmagnetfelds und übermitteln den aktuellen Belegungsstatus drahtlos über das städtische Funknetz an die zentrale städtische Datenplattform Urban Stack (wir berichteten). Die Datenerfassung läuft voraussichtlich bis Mitte Juni.
Wie die Stadt Gütersloh weiter mitteilt, läuft das aktuelle Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Modellprojekte Smart Cities als kleines Reallabor. In diesem zeitlich und räumlich begrenzten Testraum werden Erfahrungswerte gesammelt, die später auf andere Sensorikprojekte übertragen werden können. Die Anschaffungskosten für die intelligenten Parksensoren in Höhe von rund 1.000 Euro wurden zu 65 Prozent über das Smart-City-Modellprojekt gefördert, der Eigenanteil der Stadt belief sich daher auf lediglich 350 Euro. Nach Abschluss des derzeitigen Reallabors werden die vier Sensoren laut Stadtverwaltung für weitere Datenerhebungen eingesetzt, bei denen insbesondere das Verkehrsverhalten erfasst werden soll. Denkbar sei etwa, die Nutzung der sogenannten Elternhaltestellen an Grundschulen zu ermitteln.
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