HammSchub für digitale Genehmigungen

In Hamm werden Genehmigungsverfahren jetzt komplett digital bearbeitet.
(Bildquelle: arka0881/123rf.com)
Im nordrhein-westfälischen Hamm nimmt die Digitalisierung der Verwaltung weiter Fahrt auf: Wie die Stadt mitteilte, wurde Anfang 2026 ein wesentlicher Meilenstein bei der Bearbeitung von bau- und immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren erreicht: Solche Anträge sollen künftig – abhängig von der Art des Antragseingangs – konsequent digital bearbeitet und beschieden werden. Indem Medienbrüche gar nicht erst entstehen, sollen Verwaltungsabläufe künftig vereinfacht und Bearbeitungszeiten verkürzt werden.
Anträge, die digital über das Bauportal eingereicht werden, sollen ab Jahresanfang vollständig digital bearbeitet werden. Dies umfasst nicht nur die fachliche Prüfung, sondern auch die Erstellung und Zustellung der Bescheide sowie der Gebührenbescheide, die ausschließlich elektronisch erfolgen. Die Bereitstellung der Unterlagen erfolgt über eine zentrale Kommunikationsplattform, über die Bauherren und Entwurfsverfassende sämtliche Dokumente bequem herunterladen können. Sobald neue Bescheide eingestellt sind, erhalten die Beteiligten eine E-Mail. Die technische Grundlage für die Ende-zu-Ende-Digitalisierung ist die Umstellung der bisherigen Kommunikationsplattform auf ein neues, leistungsfähigeres System. Dieser Wechsel soll – in enger Zusammenarbeit interner und externer Beteiligter – Anfang 2026 abgeschlossen werden.
Die Stadt will Architektinnen und Architekten sowie weitere Baubeteiligte aktiv über das neue Verfahren informieren und die digitale Bearbeitung gezielt bewerben. Außerdem erhalten Antragstellende, die ihre Anträge derzeit noch in Papierform einreichen, zusammen mit der Eingangsbestätigung ein Angebot zur digitalen Bearbeitung mitsamt der erforderlichen Einverständniserklärung. Wird diese Zustimmung erteilt, erfolgen Bearbeitung und Bescheidung ebenfalls vollständig digital.
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