Sonntag, 8. November 2026

BürgerserviceSMS als Kommunikationsinstrument

[24.03.2014] Der Versand von SMS stellt in Zukunft ein effektives Instrument der Bürgerkommunikation dar. Insbesondere die Generation 55plus soll damit angesprochen werden.

Aufgrund des demografischen Wandels wird sich die Bürgerkommunikation in Zukunft verstärkt an Senioren richten müssen. Da immer mehr ältere Menschen ein Mobiltelefon besitzen, eignet sich der Versand von Massen-SMS, um mit den Bürgern direkt in Kontakt zu treten. Die Vorteile liegen auf der Hand: SMS sind persönlich und werden daher meist sofort gelesen. Außerdem sind sie geräteunabhängig. Neben amtlichen Terminen kann eine Gemeinde Bürger so beispielsweise über gesellschaftliche Aktivitäten informieren, wie etwa über Stammtische, Senioren-Gruppen oder Sporttreffs. Aber auch Hinweise über Straßensperrungen oder Unwettergefahren können – nicht nur älteren Anwohner – via SMS weitergeben werden. Trotz sinkender Preise pro SMS und Flatrates ist der Einzelversand über ein Mobiltelefon zu teuer. Kostengünstiger und ressourcenschonender gestaltet sich der Versand über das Internet, etwa bei Anbietern wie TextAnywhere. Hierbei entfällt auch die umständliche Eingabe über das Tastenfeld auf einem Handy, der Text kann unkompliziert über die Tastatur verfasst werden. Beim Cloud-SMS-Dienstleister TextAnywhere kann nach Anbieterangaben zudem über das browserbasierte Konto ein Empfängerkreis definiert werden, sodass genau die richtigen Personen über die für sie relevanten Ereignisse oder Veranstaltungen eine SMS erhalten. „Wichtig ist, dass die Kommune das Einverständnis der Bürger für die Verwendung ihrer Telefonnummer einholt. Hierzu kann ein entsprechender Bereich auf der Gemeinde-Website – beispielsweise in der Rubrik Bürgerservice – eingerichtet werden, auf dem die ausdrückliche Erlaubnis über die Verwendung der Mobilfunknummern gegeben wird“, erklärt Nick Payne, Geschäftsführer von TextAnywhwere. Für diejenigen Bürger, die weder Handy noch Smartphone besitzen, kann die SMS per so genannter SMS-to-Speech-Technik auf dem Festnetztelefon vorgelesen werden. Die Firma TextAnywhere hat diesen Service in ihre Cloud-Lösung integriert, sodass eine an eine Festnetz-Nummer versendete SMS-Nachricht automatisch als Sprachnachricht beim Empfänger ankommt. Die Vorlesefunktion ist darüber hinaus für jene Bürger vorteilhaft, die in ihrer Sinneswahrnehmung oder Motorik eingeschränkt sind.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Screenshot der Seite MittelrheinExplorer
bericht

Bacharach: Tourismus digital vernetzt

[06.11.2026] In Bacharach verbindet ein privatwirtschaftliches Projekt digitale Besucherinformation, einen KI-Reiseassistenten und einen Servicepunkt mit Selbstbedienungsangeboten. Das Konzept könnte auch für andere kleinere Tourismuskommunen interessant sein. mehr...

Ein Kind spielt in einer Turnhalle mit einem Fußball, zu sehen sind nur Oberkörper und Beine, im Hintergrund verschwommen weitere Kinder

Baden-Baden: Hallen und Sportstätten online buchen

[06.11.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ein digitales Buchungssystem für ihre Hallen und Sportstätten eingeführt. Über die Plattform Locaboo können Vereine und andere Interessierte freie Kapazitäten prüfen und Räume online anfragen. Auch Vertragsabschlüsse und Abrechnungen werden künftig digital abgewickelt. mehr...

Ein Mann steht im Lagezentrum vor einem Monitor, auf dem ein komplexes Lagebild gezeigt wird

Braunschweig: Technologien für Katastrophenschutz erprobt

[04.11.2026] Bei einer groß angelegten Übung in Braunschweig hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) demonstriert, wie Drohnen, Satellitendaten, autonome Fahrzeuge und Künstliche Intelligenz den Katastrophenschutz unterstützen können. Im Mittelpunkt stand die Erstellung eines gemeinsamen digitalen Lagebilds. mehr...

Ein junger Mann erklärt einem älteren Mann etwas auf einem Desktopbildschirm.

Rheinland-Pfalz: Auch im Alter digital selbstständig

[04.11.2026] In Rheinland-Pfalz haben 60 weitere Ehrenamtliche ihre Zertifikate als Digital-Botschafterinnen und -Botschafter erhalten. Das landesweite Netzwerk unterstützt ältere Menschen kostenlos beim Umgang mit Smartphone und Internet, auch bei digitalen Behördengängen. mehr...

Niedersachsen: Polizei verteilt digitale Knöllchen

[03.11.2026] Die Polizei Niedersachsen führt mit dem elektronischen Datenermittlungsbeleg (eDEB) ein durchgängig digitales Verfahren zur Erfassung von Verkehrsordnungswidrigkeiten ein. Verstöße werden künftig direkt vor Ort elektronisch dokumentiert und medienbruchfrei an die kommunalen Bußgeldstellen übermittelt. mehr...

Gütersloh: Urban Stack gewinnt neue Partner

[02.11.2026] Die Stadt Gütersloh hat mit Halle (Saale) die erste Partnerkommune außerhalb Nordrhein-Westfalens für ihre Datenplattform Urban Stack gewonnen. Für Hosting und Bereitstellung wurden Kooperationen vereinbart. Die Vergabe für eine ergänzende KI-Plattform ist abgeschlossen. mehr...

Darmstadt: Stadtgeschichte online entdecken

[30.10.2026] Das Stadtarchiv Darmstadt macht ausgewählte historische Quellen direkt im Internet einsehbar. Historische Ratsprotokolle, Verwaltungsberichte und Grafiken geben Einblick in politische Entscheidungen, die Arbeit städtischer Ämter und das Leben in früheren Jahrhunderten. mehr...

interview

Interview: Es ist Zeit, endlich zu handeln

[21.10.2026] Wie sich Behörden mit sicheren Kommunikationslösungen unabhängiger von außereuropäischen Anbietern machen können, erläutert Benjamin Schilz, CEO von Wire, im Interview mit Kommune21 auf der Smart Country Convention 2026. mehr...

Porträt einer Frau mit Kopfhörern in Office-Umgebung, die konzentriert zuhört.

NExT: Verwaltungsalltag auf Sendung

[20.10.2026] Erfahrungen und Problemstellungen aus der kommunalen Praxis gibt es jetzt auch zum Hören: Das Verwaltungsnetzwerk NExT hat den Podcast „NExT Level Verwaltung“ gestartet. Zwei Verwaltungsprofis sprechen darin über Hürden im Alltag und Spielräume für Veränderungen. mehr...

Der Erste Bürgermeister der Stadt Ulm, Martin Bendel und die neue Chefdigitalisiererin Simone Philp.

Ulm: Neue Koordinierungsstelle für digitale Stadtentwicklung

[14.10.2026] Mit Simone Philp bekommt die Digitalisierung der Stadt Ulm ein neues Gesicht. Als Leiterin der neuen Koordinierungsstelle will die Wirtschaftswissenschaftlerin Digitalvorhaben bündeln, Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen und Fördermittel einwerben. mehr...

Die automatisiert alarmierbare Vorauserkundungsdrohne der Feuerwehr Essen.

Essen: Drohne erkundet Einsatzorte vorab

[09.10.2026] Die Feuerwehr Essen testet seit Mitte September eine automatisiert startende Vorauserkundungsdrohne. Sie soll bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte Bilder vom Einsatzort liefern und so eine frühzeitige Lagebeurteilung ermöglichen. Nach drei Monaten wird entschieden, ob das System dauerhaft eingesetzt werden soll. mehr...

Die Bayern nutzen Online-Angebote laut einer Studie der Initiative D21 überdurchschnittlich häufig.

Rheinland-Pfalz: Ehrenamtskarte per App beantragen

[08.10.2026] Rheinland-Pfalz hat eine App gestartet, mit der Ehrenamtliche die Ehrenamtskarte vollständig digital beantragen und Vergünstigungen finden können. Das Land übernimmt eine in Nordrhein-Westfalen entwickelte Lösung. Organisationen und Kommunen bearbeiten Anträge digital. mehr...

Mehrere Karteikästen mit farbigen Registerkarten. Im Vordergrund ist eine grüne Registerkarte mit der Jahreszahl 2013 zu sehen.

Kommune21 im Gespräch: Herausforderung Registermodernisierung

[07.10.2026] Die Registermodernisierung gehört zu den zentralen Vorhaben der Verwaltungsdigitalisierung. Im Live-Webinar „Kommune21 im Gespräch“ am 22. Oktober 2026 zeigen Fachleute des Landes Baden-Württemberg, von Komm.ONE und aus einem kommunalen Pilotprojekt, wo die Umsetzung derzeit steht, welche Erfahrungen bereits vorliegen und was Kommunen jetzt tun sollten. mehr...

Blick in ein Parkhaus

Hanau: Schrankenlos parken

[07.10.2026] Die Stadt Hanau stellt ihre Parkhäuser auf digitale Systeme um. Fast alle städtischen Häuser kommen bereits ohne Schranken und Parktickets aus, das Kennzeichen wird bei der Ein- und Ausfahrt erfasst. Weitere Standorte nutzen ticketlose Systeme mit Schranken. mehr...

Illustration einer diagonal über das Bild gespannten Kette, die gesprengt wird.
bericht

Digitale Transformation: Barrieren beseitigen

[05.10.2026] Ist eine Verwaltung, deren Grundzüge teilweise bis in die Bismarckzeit zurückreichen, überhaupt digital transformierbar? Das an der Universität Münster entwickelte Konzept des „Digital Rebirth“ zeigt, wie der erfolgreiche Einsatz digitaler Technologien gelingen kann. mehr...