HanauStraßenzustand erfasst

Hanau: Risse und Flickstellen im Asphalt der Langstraße fließen in die neue Datenbank zum Straßenzustand ein.
(Bildquelle: Stadt Hanau)
Bei der Stadt Hanau wird durch die Gesellschaft für Straßenanalyse (GSA) der Zustand aller öffentlichen Straßen, Gehwege, Bus- und Parkbuchten erfasst und in eine Datenbank überführt. Daraus lässt sich nach Angaben der hessischen Stadt ableiten, wie hoch der künftige Er- und Unterhaltungsaufwand für den städtischen Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) ist, und wie die dafür benötigten Finanzmittel verteilt werden können.
Der Eigenbetrieb stellt sein Straßenunterhaltungsmanagement neu auf. Zugleich ist das nach Aussage von Stadtrat Thomas Morlock ein weiterer Schritt zur Digitalisierung städtischer Arbeitsabläufe. HIS investiert rund 150.000 Euro in die Erstaufnahme. In fünf bis sechs Jahren soll die Fachfirma aus Kaiserslautern dann für weitaus weniger Geld Hanaus mehr als 300 Kilometer langes Straßennetz abfahren und Vergleiche zur jetzigen Analyse anstellen.
Schlaglöcher, Notflickstellen, Risse, Spurrillen, Unebenheiten, Abplatzungen, Setzungen, Materialwechsel zwischen Asphalt, Beton und Pflaster – all das erfassen die GSA-Techniker derzeit in den Hanauer Straßen. Die Daten werden ins städtische Geo-Informationssystem (GIS) eingepflegt. Verbunden mit einer farblichen Kennzeichnung kann der städtische Eigenbetrieb nach den Worten von HIS-Betriebsleiter Markus Henrich dann leichter entscheiden, in welchem Zustand die einzelnen Straßen sind und auf der Basis dieser Zustandsklassen die mittelfristige Investitionsplanung für die Straßenunterhaltung aufbauen und gewichten.
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