Montag, 26. Oktober 2026

BayernStudie zur digitalen Transformation

[30.06.2017] Was Bayerns Behörden mit der Digitalisierung verbinden, soll eine von Adobe Systems veröffentlichte Studie zeigen. Die Mehrheit der Teilnehmer bewertet darin den digitalen Wandel positiv, auch kann sich die Mehrheit vorstellen, dass sich die Verwaltung stärker an den in der Privatwirtschaft genutzten Technologien orientiert.
Die von Adobe Systems veröffentlichte Studie zeigt

Die von Adobe Systems veröffentlichte Studie zeigt, wie die Befragten in bayerischen Behörden die Digitalisierung auffassen.

(Bildquelle: Adobe Systems)

Montgelas 4.0 – Bayern auf dem Weg zum modernen E-Government: Unter diesem Titel hat Politikwissenschaftler Florian Hartleb gemeinsam mit dem Unternehmen Adobe Systems eine Studie erstellt. Mit dem Vorschlag zu Montgelas 4.0 will Adobe laut eigenen Angaben Impulse geben, damit auch Behörden, Städte und Gemeinden sowie der Staat stärker die Bürger in den Mittelpunkt der digitalen Transformation stellen. Die Studie widmet sich zum einen dem Umsetzungsstand sowie möglichen Potenzialen des digitalen Wandels bayerischer Behörden. Zum anderen geht sie auf den Status quo des Einsatzes elektronischer Bürgerservices im Freistaat ein. Über 60 Prozent der Befragten stehen laut der Untersuchung dem Veränderungsprozess positiv gegenüber, knapp 40 Prozent nehmen eine neutrale Haltung ein. Nur ein verschwindend kleiner Teil signalisiert laut Adobe seine Ablehnung gegenüber dem digitalen Wandel. „Die größten Herausforderungen sehen die Befragten in der kontinuierlichen Weiterentwicklung von E-Government-Anwendungen und in der IT-Sicherheit“, beschreibt Alexandra Veh – bei Adobe Systems in München für die öffentliche Verwaltung zuständige Account-Managerin – weitere Studienergebnisse. Auf den Folgeplätzen werden der Aufbau digitaler Infrastrukturen und das Bereitstellen von Online-Bürgerservices genannt. „Einhellig sehen die Befragten große Potenziale in der Digitalisierung im Freistaat“, ergänzt Studienautor Hartleb. Dass die Digitalisierung dem Freistaat hilft, sein Image als besonders innovativ auch für die Zukunft zu sichern, sei beispielsweise eine Aussage, die besonderen Zuspruch erhalten habe. Knapp ein Viertel der Studienteilnehmer halten es laut der Studie für wenig relevant, stärker personalisierte und damit bürgerfreundliche Inhalte anzubieten. Die Mehrheit aber halte die Customer Experience, etwa eine ansprechende und übersichtliche Website oder responsive Antragsformulare für ein wesentliches Element der Digitalisierung in den Behörden. Mehr als 60 Prozent der Befragten können sich außerdem vorstellen, dass sich die öffentliche Verwaltung stärker an den in der Privatwirtschaft genutzten Technologien orientiert.



Stichwörter: Politik, Bayern, Studie


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