FriedhofswesenUnkomplizierte Umstellung

Die St. Barbara Gottesackerstiftung Linz trauert den abgeschafften papierlastigen Prozessen nicht nach.
(Bildquelle: St. Barbara Gottesackerstiftung)
Die Friedhofsverwaltung der St. Barbara Gottesackerstiftung im österreichischen Linz betreut insgesamt rund 25.000 Grabstätten und ist verantwortlich für die Organisation, Belegung und Pflege des Friedhofs. Seit dem Jahr 2015 hat die Stiftung die Software HADES des gleichnamigen Anbieters im Einsatz, und mit dem Nachfolgeprodukt HADES‑X steht nun seit mehr als einem Jahr eine hochmoderne, webbasierte Lösung bereit, die Verwaltung, digitalen Friedhofsplan und Online-Bürgerdienste nahtlos vereint. „Das ist genau das, was wir im Rahmen unserer Digitalstrategie und der digitalen Transformation brauchten“, erklärt Clemens Frauscher, der die St. Barbara Gottesackerstiftung seit mehr als 15 Jahren leitet.
Wichtig sei der Stiftung gewesen, eine integrierte Lösung zu finden, die nicht nur interne Workflows optimiert, sondern auch mit Bürgerdiensten verbindet. „Etwa über einen digitalen Friedhofsplan, Onlinereservierungen oder ein Grab‑Wiki für kultur-historisch interessante Persönlichkeiten auf unserem Friedhof, deren Artikel einfach per QR‑Code auf den mobilen Endgeräten der Besucherinnen und Besucher aufgerufen werden können“, erläutert Frauscher. „Mittlerweile haben wir sogar zu jedem einzelnen Grab ein Foto hinterlegt, das man sich auch über unsere Website anschauen kann.“ Die Lösung HADES‑X biete all das in einem Verfahren und gänzlich ohne Medienbrüche, was ein echter Mehrwert für Verwaltung und Friedhofsinteressierte sei.
Einführung verlief reibungslos
Frühere Prozesse seien hingegen papierlastig und nur bedingt digital durchgängig gewesen – insbesondere in Hinsicht auf Auswertungen oder bei der Grabdatenpflege. „Zwischenzeitlich haben wir uns mit einer eher unbeholfenen Lösung auf Access-Basis beholfen, die aber keine wirkliche Verbesserung unserer Workflows brachte“, erinnert sich Stiftungsleiter Clemens Frauscher.
Mit Einführung der Software HADES und insbesondere der Umstellung auf die neue Version HADES‑X hat sich dies deutlich geändert: Das System bietet ein intuitives, plattformunabhängiges Dashboard, das Aufgaben, Termine und To-dos übersichtlich strukturiert anzeigt – mit Assistenten, welche die tägliche Arbeit unterstützen und spürbar erleichtern. „Zudem sind wir dadurch nun in der Lage, moderne Online-Bürgerdienste anzubieten und auch interne Aufgaben auf elektronischem Wege, sprich per mobiler Nutzung auf den Smartphones unserer Mitarbeitenden, zu kommunizieren“, stellt Frauscher heraus.
Die Einführung der Lösung verlief nach Angaben des Stiftungsleiters vollkommen reibungslos: „Die Migration auf HADES‑X erfolgte wie gewohnt in enger Abstimmung mit unserem Softwareanbieter, mit dem uns eine langjährige, zuverlässige Partnerschaft verbindet. Kleinere Fragen, unter anderem zur API‑Integration des Friedhofsplans, hatten wir natürlich, konnten sie aber schnell klären.“ Alle Daten seien fehler- und verlustfrei ins neue System übernommen worden. Frauscher: „Sogar die Verknüpfungen der Grabdaten zum digitalen Friedhofsplan blieben erhalten; und wir konnten dank gut organisierter Vorbereitung und der zügigen Online-Einführungsschulung direkt wieder durchstarten. Das webbasierte System funktioniert sowohl stationär als auch mobil – perfekt, um direkt vor Ort auf dem Friedhof damit zu arbeiten.“
Mobiler, effizienter und transparenter
Neben der Schulung hätten die durchdachte und intuitiv gestaltete Oberfläche der Software den Umstieg erleichtert. Als besonders hilfreich bezeichnet Stiftungsleiter Clemens Frauscher zudem die Handhabung des Dashboards und der zahlreichen Assistenten: „In Kombination mit der Online‑Einführungsschulung und einem späteren Erfahrungsaustausch konnten wir uns das Wissen flexibel aneignen und gemeinsam mit der Hotline des Anbieters Best Practices ausarbeiten.“ Darüber hinaus bietet Hersteller Hades Video-Tutorials für selten genutzte oder komplexere Verwaltungsvorgänge, die leicht verständlich erklären, wie was genau funktioniert.
Im Arbeitsalltag der St. Barbara Gottesackerstiftung sorgt HADES-X seit der Einführung für deutliche Verbesserungen. Frauscher zählt auf: „Die Verwaltungseffektivität und die Transparenz sind enorm gestiegen: Ein interaktiver Friedhofsplan mit GPS-gestützter Grabnavigation hilft sowohl Besuchenden als auch Mitarbeitenden vor Ort im Gelände. Zusätzlich erfahren wir durch die automatisierten Bürgerservices eine spürbare Entlastung. Außerdem ist die Verwaltung durch die neue Software viel mobiler und effizienter geworden.“ Anderen Verwaltungen würde er die Umstellung auf eine Lösung wie HADES-X daher auf jeden Fall empfehlen. Wichtig sei es aber, Schulungsangebote dann auch konsequent zu nutzen. „Nur so kann unserer Erfahrung nach das volle Potenzial der Software auch in der Praxis ausgeschöpft werden.“
Abgeschlossen ist das Projekt HADES-X in Linz noch nicht – die Lösung wird in Abstimmung mit allen Kunden laufend erweitert und optimiert, zuletzt etwa um praxisgerechte Online-Arbeitsaufträge mit Quittierungsfunktion. Für die Zukunft äußert Clemens Frauscher auch schon bestimmte Wünsche – so beispielsweise Module zur interkommunalen Zusammenarbeit oder smarten Bürgerintegration, etwa durch weitere digitalisierte Services direkt über die Website.
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...
VG Polling: Biometric Go ergänzt PointID
[26.01.2026] In Polling können biometrische Passbilder direkt auf dem Amt erstellt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft bietet dafür die PointID-Geräte der Bundesdruckerei an. Um Babys und Kleinkinder ablichten zu können, greift sie auf die mobile Fotolösung Biometric Go zurück. Beide Aufnahmegeräte überstellen die Bilder direkt ins Fachverfahren des Einwohnermeldeamts. mehr...
AKDB: adebisKITA als Cloud-Version
[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version. mehr...
Düsseldorf: Terminagent erfüllt Wünsche
[23.01.2026] In Düsseldorf stand das Amt für Einwohnerwesen lange vor der Herausforderung, den Bürgerservice effizient und gleichzeitig bürgerfreundlich zu gestalten. Gelungen ist das der Stadt mithilfe eines Terminagenten. mehr...
Kreis Steinfurt: Bauantrag ohne Papier
[14.01.2026] Das Bauportal Nordrhein-Westfalen ist um eine Kommunikationsplattform ergänzt worden, sodass auch der Austausch rund um einen Bauantrag digital abgewickelt werden kann. Als erster Landkreis startet Steinfurt mit dem voll digitalisierten Verfahren. mehr...
Hamm: Schub für digitale Genehmigungen
[12.01.2026] Die Stadt Hamm bearbeitet Bau- und Immissionsschutzanträge künftig Ende-zu-Ende digital. Digitale Einreichungen werden vollständig elektronisch geprüft und beschieden. Mit gezielten Anreizen und Informationsangeboten will die Stadt den Wechsel von Papier- zu Digitalanträgen beschleunigen. mehr...
Bremerhaven: Schulgebäude smart gebaut
[16.12.2025] Die Stadt Bremerhaven setzt beim Hochbauprojekt „Allianz 3 Schulen“ auf smarte Methoden wie Building Information Modeling, um Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Zudem kommt das innovative Verfahren der integrierten Projektallianz (IPA) zum Einsatz. mehr...






















