Montag, 6. April 2026

BraunschweigUnterwegs mit KDO KFZ

[08.05.2014] Das neue Kfz-Fachverfahren der Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) und der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) ist in der Stadt Braunschweig in den Produktivbetrieb gestartet.

Das in einer Gemeinschaftsproduktion der Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) und der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) neu entwickelte Kfz-Fachverfahren wird seit Sommer 2013 in Niedersachsen ausgerollt (wir berichteten). Nach den Landkreisen Cloppenburg, Diepholz und Helmstedt sowie der Stadt Oldenburg hat jetzt auch die Stadt Braunschweig auf das neue Verfahren umgestellt. Braunschweig markiert dabei die erste gewonnene Ausschreibung, welche nach Angaben der beiden IT-Dienstleister die Konkurrenzfähigkeit des Verfahrens beweist. In nur vier Wochen konnte die KDO die Stadt in den Echtbetrieb bringen, der vom ersten Tag an reibungslos ohne Ausfälle verlief – und das trotz erschwerter Bedingungen mit 30 Prozent mehr Bearbeitungsfällen als üblich. Denn die umstellungsbedingte Schließung der Zulassungsstelle am Vortag und der Ferienbeginn in Niedersachsen brachten ein erhöhtes Besucheraufkommen. „Ich hatte mir die Umstellung schlimmer vorgestellt. Unterm Strich lief es gut. Wir freuen uns auf die Arbeit mit dem neuen Verfahren und sind davon überzeugt, dass es unseren Arbeitsalltag insbesondere durch die Nutzung der Herstellerschnittstelle wesentlich erleichtern wird“, erklärt Robert Liese, Stellenleiter in der Zulassung. Mit dem DZ-Kommunalmaster Fahrzeug, der in Niedersachsen von der KDO unter dem Namen KDO KFZ vertrieben wird, steht eine innovative Software-Lösung zur Verfügung, die nicht nur durch ihre ausgereifte Ergonomie besticht, sondern auch durch ihre Flexibilität und Erweiterbarkeit. Wie DZBW und KDO weiter mitteilten, konnten so die Anforderungen der Stadt Braunschweig problemlos in das Verfahren integriert werden. Zum SAP-System wurde eine spezielle Schnittstelle implementiert und eine CO-Kontierung für die Gebühren eingerichtet. Via Schnittstelle wurde auch das Einwohnerwesen direkt angebunden. Die Fahrtenbuchauflage wurde nach Kundenwunsch optimiert, ebenso die Kopierfunktion für Massenzulassungen. Die mandantenfähige Anwendung unterstützt modernste Cloud-Technologien und ist skalierbar. Betrieben wird das Verfahren im Hochleistungsrechenzentrum der KDO.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Eine lächelnde Frau hält ein Tablet in der Hand, im Hintergrund ist ein Großraumbüro zu sehen.

AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler

[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...

Frau mit laptop auf dem Sofa - Start Kita-Portal cloppenbrügge

Coppenbrügge: Kitaportal gestartet

[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...

Mehrere Personen stehen um einen Tisch mit einem Startknopf versammelt.

Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung

[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...

Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen

[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...

Stadt Wolfsburg will sich zukunftsorientiert aufstellen.

Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse

[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...

Richter hält Hammer in der Hand im Gerichtssaal

München: Open Source für die Schöffenwahl

[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...

Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit

[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter am Rednerpult, im Vordergrund Publikum.

Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend

[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...

Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige

[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...

eingerüstetes Gebäude Bauwesen Baugenehmigung

Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag

[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...

Angler hält eine Forelle in der Hand

Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone

[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...

Beine mehrerer Personen, die auf einer Reihe von Stühlen in einem Flur sitzen

Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter

[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...

Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird

[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...

Person mit Laptop auf dem Schoß; Aufsicht auf Torso, Arme, Hände und Oberschenkel

Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land

[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...