Donnerstag, 26. März 2026

Meru NetworksWLAN für Lehrer und Schüler

[07.04.2014] IT-Spezialist Meru Networks rüstet weltweit Bildungseinrichtungen mit Drahtlosnetzwerken aus. Die WLAN-Lösung Meru Education-Grade soll das Netz stabiler und den Unterricht flexibler gestalten.
Das Unternehmen Meru Networks rüstet weltweit mehrere Bildungsreinrichtungen mit der WLAN-Lösung Meru Education-Grade aus.

Das Unternehmen Meru Networks rüstet weltweit mehrere Bildungsreinrichtungen mit der WLAN-Lösung Meru Education-Grade aus.

v.l.: Tabatha von Kölichen, Meru Networks; Christina Purrer, Schülerin; Gernot Hainzl, Schuldirektor HAK/HAS Krems; Oliver Deisenberger, Schüler; Luana-Ecaterina Rolea, Schülerin; Martin Bauer, Bauer Software & Co KG.

(Bildquelle: Meru Networks)

E-Learning ist auf dem Vormarsch: Vielerorts nutzen Schüler Mobilgeräte, um Arbeitsblätter digital zu bearbeiten oder Online-Recherchen durchzuführen. Die schuleigenen WLAN-Netze sind dem Ansturm von Smartphones und Tablets aber oft nicht gewachsen. Das US-Unternehmen Meru Networks hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Missstand zu beseitigen. Seit nunmehr über zehn Jahren stellt es virtualisierte WLAN-Lösungen bereit, die Netzwerke in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen optimieren. So auch im Schulbezirk Fairfield im US-amerikanischen Bundesstaat Maine. Dieser besteht aus den Communities in Albion, Benton, Clinton und Fairfield und umfasst etwa 2.300 Schüler und 180 Lehrer in acht zum Teil mehreren Kilometern voneinander entfernten Einrichtungen. Hier hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seine WLAN-Lösung Meru Education-Grade (MEG) erfolgreich implementiert. „Das Meru-Netzwerk ermöglicht unseren Schülern und Lehrern ein virtuelles, papierloses Lernen“, sagt Stephanie Vargas, Assistant Technology Coordinator des Schulbezirks Fairfield. Das Drahtlosnetzwerk unterstütze die bekannten Lernprogramme sowie Google Apps für die Lehrkräfte. Lehrer könnten ihre Projekte nun via AppleTV auf Großbildschirmen veranschaulichen. „WLAN hat die Art und Weise der Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern in unserem Schulbezirk wirklich verändert“, so Vargas weiter.
Auch in Europa hält die MEG-Lösung Einzug. So rüstet das Unternehmen Meru derzeit mehrere österreichische Bildungsinstitute mit einem Drahtlosnetzwerk aus. In den Handelsakademien (HAK) und Handelsschulen (HAS) in Krems und Horn soll es demnächst möglich sein, mittels WLAN Lehrinhalte mit Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks im Internet zu recherchieren. In den Schulen in Krems nutzten Schüler und Lehrer bereits seit mehreren Jahren das Internet als zusätzliche Informationsquelle im Unterricht. Allerdings kam es laut Meru Networks im WLAN-Netzwerk oft zu Verbindungsabbrüchen, da zu wenig Access Points im Einsatz waren. Zudem lief das WLAN-Management nicht zentral ab. Ähnliche Umständen wurden auch den Einrichtungen in Horn verzeichnet. „Für eine moderne Schule sind die Nutzungsmöglichkeiten mobiler Kommunikation, sozialer Netzwerke und der Informationsbeschaffung über das Web unabdingbar“, sagt Gernot Hainzl, Schuldirektor der HAK/HAS Krems. Das WLAN-Netzwerk von Meru Networks ermögliche es Schülern und Lehrern, diese mobilen Lernprozesse sicher durchführen zu können.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Schul-IT
Aufsicht auf einen Schultisch, man sieht einen Laptop und eine Computermaus, auf der eine Kinderhand ruht.

Hannover: Zwischenbilanz zum Einsatz von Microsoft 365 an Schulen

[18.03.2026] Hannover nutzt Microsoft 365 auch im Bildungsbereich. Die Stadt ist sich des Datenschutzrisikos bewusst, lehnt europäische Open-Source-Alternativen aber ab. Nun sollen bessere Rahmenbedingungen für den Microsoft-Einsatz geschaffen werden – mit Vorbildcharakter für weitere Schulen im Land. mehr...

Stadtrat Nürnberg

Nürnberg: Schul-IT als Daueraufgabe

[16.03.2026] Im Rahmen der IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im Digitalen Zeitalter“ wurden in den vergangenen neun Jahren zahlreiche Erfolge erzielt. Diese hat das Referat für Schule und Sport jetzt in einem umfassenden Bericht zusammengefasst. mehr...

Mehrere Schülerinnen und Schüler arbeiten im Klassenzimmer mit Tablets.

Neuwied: 2,4 Millionen Euro für die Lerninfrastruktur

[13.03.2026] Mit einem Medienentwicklungsplan für die Jahre 2026 bis 2030 stellt Neuwied rund 2,4 Millionen Euro für die digitale Ausstattung und Betreuung städtischer Schulen bereit. Mit den Mitteln soll die Lerninfrastruktur weiter modernisiert und gesichert werden. Auch ein verlässlicher IT-Support ist vorgesehen. mehr...

Eine Person bedient den Touchscreen eines Tablets.

Niedersachsen: telli lehrt KI-Einsatz

[24.02.2026] Schule sollte junge Menschen dazu befähigen, KI kritisch, reflektiert und kompetent zu nutzen. Mit diesem Ziel nimmt jetzt Schul-Chatbot Telli in Niedersachsen seine Arbeit auf. Die datenschutzkonforme Open-Source-Lösung kann sowohl für die Unterrichtsvorbereitung als auch das fächerübergreifende, individuelle Lernen herangezogen werden.  mehr...

Mehrere Schüler sitzen in einem Klassenzimmer, eine Lehrerin unterrichtet sie mit Unterstützung eines Whiteboards.

Digitalpakt 2.0: KISA begleitet Schulen

[23.01.2026] Mit dem Digitalpakt 2.0 geht das Förderprogramm zur Digitalisierung an den Schulen in die Fortsetzung. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) unterstützt Schulen und Schulträger mit passgenauer Beratung, Betreuung und erprobter Hardware. mehr...

Screenshot des Titelblatts des Leitfadens.

Nordrhein-Westfalen: Leitfaden zum IT-Support an Schulen

[19.01.2026] In Nordrhein-Westfalen können Schulen, Schulträger und IT-Dienstleister einen Leitfaden zur „Effizienz in IT-Support und IT-Beschaffung“ an den Bildungseinrichtungen nutzen. Die praxisnahe Orientierungshilfe umfasst sowohl Empfehlungen als auch Best-Practice-Ansätze und berücksichtigt dabei landesweite Regelungen und Vereinbarungen. mehr...

Kinerhand, die auf einem Tablet herumwischt, im Hintergrund sieht man eine klassische grüne Schultafel.

Bayern: Eine Schul-IT-Förderung – statt zwölf

[06.01.2026] Bayern stellt die Finanzierung der digitalen Ausstattung seiner Schulen auf ein neues Fundament: An die Stelle zahlreicher komplexer, befristeter Förderprogramme tritt ab 2027 eine gesetzliche Leistung, die als Pro-Schüler-Pauschale direkt an die Schulaufwandsträger ausgezahlt wird. Gefördert werden Digitalinfrastruktur, Endgeräte, Bildungsmedien sowie IT-Wartung. mehr...

Ki hält in den Schulen von zwölf Bundesländern Einzug. Eine Umfrage des eco zeigt indes große Skepsis in der Bevölkerung.

Digitale Schule: Einigung auf Digitalpakt 2.0

[05.01.2026] Bund und Länder investieren bis 2030 fünf Milliarden Euro in die digitale Modernisierung der Schulen. Darauf verständigte sich die Bildungsministerkonferenz. Neu ist die Vereinfachung der administrativen Prozesse – der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger soll deutlich sinken. mehr...

Porträtaufnahme von Frank Schöneberg
bericht

Finanzierungsmodelle: Geliehene Schul-IT

[10.12.2025] Aufgrund der Investitionsrückstände in den Kommunen bleibt auch die Digitalisierung der Schulen oft Stückwerk. Frank Schöneberg, Vice President Sales Public & Healthcare bei CHG-Meridian, erklärt, wie Schulen der Finanzierung nach Kassenlage entkommen. mehr...

Eine Schülerin hält ein Smartphone in der Hand, im Hintergrund ist verschwommen ein Schulflur mit weiteren Schülerinnen und Schülern zu sehen.

Saarland: Mit telli KI verstehen lernen

[02.12.2025] Im Saarland können jetzt alle Schulen den auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Chatbot telli nutzen. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler erhalten damit einen datenschutzkonformen Zugang zu KI-gestützten Lernmitteln Die Lehrkräfte können den Bot unabhängig vom Kollegium einsetzen, sobald sie einen Zertifikatskurs absolviert haben. mehr...

Leerer Klassenraum, freundliche Atmosphäre, Blick über Stuhlreihen und Tische.

Wolters-Kluwer-Studie: KI in der Schulleitung

[18.11.2025] Der Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer hat seine diesjährige Studie zur Digitalisierung im Schulleitungsalltag veröffentlicht. Demnach nutzen drei Viertel der Schulleitungen Künstliche Intelligenz für Alltagsaufgaben – schätzen ihre KI-Kompetenz aber eher zurückhaltend ein. mehr...

4 Personen stehen um Laptop - Einführung telli in SH

Schleswig-Holstein: Chatbot telli wird eingeführt

[17.11.2025] Das Land Schleswig-Holstein stellt den KI-Chatbot telli allen öffentlichen Schulen zur Verfügung. Erfahrungen aus 38 Pilotschulen des norddeutschen Bundeslandes sind in die Entwicklung des Tools eingeflossen. mehr...

Ein kleines Mädchen zeichnet etwas auf ein Smartboard in einem Klassenzimmer.

Markkleeberg: KISA als digitaler Hausmeister

[07.11.2025] Die Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) hat Markkleeberg bei der Beschaffung und Installation von 48 digitalen Tafeln in städtischen Bildungseinrichtungen unterstützt. Nun übernimmt der Zweckverband auch die Betreuung der Geräte. mehr...

Hand, Arm und Oberkörper eines Schülers, der mit Laptop an einem Tisch sitzt, über der Hand schweben als Overlay Icons für die verschiedenen Schulfächer.

Brandenburg: KI-Werkzeugkasten für Schulen

[05.11.2025] Brandenburg führt als zweites Bundesland flächendeckend den KI-Chatbot telli an Schulen ein. Die gemeinsam von allen 16 Ländern entwickelte Open-Source-Lösung unterstützt Lehrkräfte und Lernende pädagogisch, ist datensparsam und wird ausschließlich auf EU-Servern betrieben. mehr...

Gruppe von Kindern mit virtueller Brille im Klassenzimmer mit kartengenerativer KI

Bitkom: Smart-School-Wettbewerb 2026 startet

[30.10.2025] Der Branchenverband Bitkom sucht auch 2026 nach Deutschlands digitalen Vorreiterschulen. Der Schwerpunkt des diesjährigen Smart-School-Wettbewerbs liegt auf digitaler Medienbildung, zudem wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Initiative ein Sonderpreis für Einzelprojekte rund um digitale Schule vergeben. mehr...