WertheimWohnsitz elektronisch anmelden

Marc Hergenröther, Leiter des Bürgerservice der Stadtverwaltung Wertheim, demonstriert die neue elektronische Wohnsitzanmeldung.
(Bildquelle: Stadt Wertheim)
In Wertheim können sich Bürgerinnen und Bürger nach einem Umzug ab sofort elektronisch ummelden. Wie die Stadt mitteilt, war das Verfahren der elektronischen Wohnsitzanmeldung (eWA) zunächst in vier Pilotkommunen in Baden-Württemberg im Einsatz (44036+wir berichteten). Jetzt werde es landesweit auf zunächst 74 Städte und Gemeinden ausgerollt. „Wir haben den Anspruch, unseren Bürgern moderne Dienstleistungen zu bieten. Sie fragen immer öfters nach der Möglichkeit, etwas digital von zu Hause zu erledigen. Deshalb haben wir uns im April darum beworben, Teil des Roll-out-Projekts zu werden; und wir freuen uns sehr, dass wir ausgewählt wurden“, sagt Marc Hergenröther, Leiter des Bürgerservice der Stadtverwaltung. Wertheim gehöre damit zu den Vorreitern unter den etwa 1.050 Meldebehörden im Land. Die weiteren Kommunen sollen ab dem Jahr 2025 folgen.
Entlastung für Bürger und Verwaltung
Der neue Onlinedienst digitalisiert erstmals den gesamten Prozess bei einem Umzug – von der Änderung der Adressdaten im Melderegister bis hin zur Aktualisierung des Personalausweises und des Reisepasses. Der Service kann mit der eID-Ausweisfunktion des Personalausweises oder der eID-Karte und einem behördlichen Nutzerkonto oder einer BundID genutzt werden. Nach der Authentifizierung mit der AusweisApp können die persönlichen Daten aus dem Melderegister abgerufen und aktualisiert werden. Wer zur Miete wohnt, lädt noch die Wohnungsgeberbestätigung hoch und sendet den Antrag ab. Nach erfolgreicher Prüfung der Daten durch die zuständige Meldebehörde steht dem Nutzer eine fälschungssichere digitale Meldebestätigung zum Download zur Verfügung. Ebenfalls kann der Nutzer die Adressdaten auf dem Chip seines Personalausweises selbstständig über den Onlinedienst und die AusweisApp aktualisieren. Zum Schluss erhält er per Post von der Bundesdruckerei einen Adressaufkleber für den Personalausweis und auch einen Wohnortaufkleber für den Reisepass. Dieser wird nach Anleitung eigenständig angebracht. Damit entfällt der Gang zum Rathaus komplett.
Die Digitalisierung des gesamten Ummeldeprozesses soll die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Verwaltung entlasten, teilt die Stadt abschließend mit. Im Jahr 2023 verzeichnete das Einwohnermeldeamt Wertheim insgesamt 2.569 Ummeldungen: 1.468 Zuzüge von außerhalb Wertheims und 1.101 Umzüge innerhalb Wertheims.
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...
Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden
[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...
ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden
[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...
Umweltverwaltung: Strukturierte Prozesse
[27.07.2026] Mit ProUMWELT stellt das Unternehmen Prosoz eine Fachanwendung vor, die kommunale Umweltbehörden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unterstützt. mehr...
Braunschweig: Digital zum Bewohnerparkausweis
[22.07.2026] Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Angebot an digitalen Dienstleistungen um den Bewohnerparkausweis. Dieser wird künftig nur noch in digitaler Form ausgegeben. mehr...
Bremen: Bauantrag wird digital
[13.07.2026] Seit Anfang Juli können in Bremen Bauvorlagen lediglich online eingereicht werden. Die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform entfällt. Analog eingereichte Anträge werden künftig zurückgeschickt. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[09.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
Meldewesen: Fit für die digitale Welt
[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...
Magdeburg: Standesamt digitalisiert Terminvergabe
[01.07.2026] Künftige Brautpaare können ihren Wunschtermin zur Eheschließung jetzt online beim Standesamt der Stadt Magdeburg reservieren. Die neuen digitalen Trau- und Terminkalender können zudem für weitere Anliegen genutzt werden. mehr...
Mainz: Kita-App für alle
[01.07.2026] In Mainz wird die Care Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ausgerollt. Bis zum Start des neuen Kita-Jahres 2026/2027 werden alle städtischen Kitas an die Anwendung angebunden. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...



















