BauwesenXBau 2.2 bewährt sich in der Praxis
XBau ist der XML-basierte Standard für die Kommunikation zwischen den Beteiligten in bauaufsichtlichen Verfahren, etwa zwischen Bauherren, Architekturbüros und zahlreichen involvierten Behörden (wir berichteten). Er definiert die Strukturen und Inhalte aller Nachrichten, die erforderlich sind, um die Prozesse im jeweiligen Verfahren abzubilden. Seit Ende November 2020 liegt dieser Standard in der Version 2.2 vor. Die neue Version unterstützt im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) die Nachrichtenkommunikation der Online-Portale mit den Bauaufsichtsbehörden.
Gute erste Erfahrungen
Das Unternehmen cit hat in laufenden Projekten mit seiner Software-Lösung Virtuelles Bauamt (VBA) bereits positive Erfahrungen mit dem neuen XBau-Standard gemacht. VBA basiert auf dem XBau-Standard und unterstützt auch die neue XBau-Version 2.2. Diese sei ein wichtiger Schritt für die gute Anwendbarkeit des Standards in der Praxis, erklärt Thilo Schuster, der bei cit unter anderem für das Virtuelle Bauamt verantwortlich ist. Schon vor der finalen Verabschiedung von XBau 2.2 habe cit den Standard angewandt – etwa bei der Stadt Essen (wir berichteten) – und die Praxistauglichkeit der Version könne bestätigt werden, so Schuster.
Neuerungen im Detail
Als neues Verfahren wurde die Antragstellung für Teilbaugenehmigungen aufgenommen. Zudem wurden die Anlässe für die Datenlieferungen der Bauaufsichtsbehörden an die amtliche Statistik vervollständigt. Außerdem ist jetzt – im Rahmen der Überprüfung einer Bauvorlageberechtigung – eine Abfrage zur Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer vorgesehen. Die Datentypen zu Grund- und Flurstücken wurden praxisnah ausgearbeitet und differenziert, ebenso die Code-Listen zu Arten von Bauvorlagen.
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