Mittwoch, 4. März 2026

HalberstadtDe-Mail-Pilotprojekt gestartet

[14.05.2014] Welche Möglichkeiten die De-Mail zur Kommunikation zwischen öffentlicher Verwaltung und Unternehmen bietet, will die Hochschule Harz erforschen. Technologiepartner des Pilotprojekts mit der Stadt Halberstadt ist unter anderem das Unternehmen Mentana-Claimsoft.
Halberstadt: Städtische Wirtschaftsförderung erprobt Kommunikation via De-Mail.

Halberstadt: Städtische Wirtschaftsförderung erprobt Kommunikation via De-Mail.

(Bildquelle: Stadt Halberstadt)

Im Rahmen eines semesterübergreifenden Pilotprojekts erprobt die Hochschule Harz gemeinsam mit der Stadtverwaltung Halberstadt die Kommunikation via De-Mail zwischen Unternehmen und städtischer Wirtschaftsförderung. Für das Lehr- und Praxisprojekt „De-Mail für öffentliches Prozess- und Kundendaten-Management mit Unternehmen“ unter Leitung von Professor André Göbel kommt der De-Mail-Kanal der Firma Mentana-Claimsoft zum Einsatz. Die Tochtergesellschaft der Francotyp-Postalia Holding (FP) erhielt im Jahr 2012 als erster von vier De-Mail-Anbietern die entsprechende Zertifizierung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Wir sind Vorreiter im Bereich der De-Mail-Innovation und es gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, dass wir Innovationsprojekte fördern“, erklärte dazu FP-Vorstandssprecher Hans Szymanski. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll das Projekt der Hochschule Harz die Stadt Halberstadt insbesondere bei der Pilotierung neuer De-Mail-Angebote für die Verwaltung unterstützen. Die Stadt hat im Jahr 2013 als erste Kommune in Sachsen-Anhalt die De-Mail eingeführt. Seither können Bürger und Unternehmen die Stadtverwaltung auch über diesen Kanal erreichen. Weitere Kooperationspartner des jetzt gestarteten Pilotvorhabens sind die Unternehmen brain-SCC und Picture. Die De-Mail-App von brain-SCC ermöglicht dabei den Zugang zur De-Mail-Infrastruktur über mobile Endgeräte, Picture liefert die Tools zur Modellierung der Prozesse, die mit der De-Mail abgebildet werden. Dazu brain-SCC Geschäftsführer Sirko Scheffler: „Erst die Verfügbarkeit der De-Mail auf mobilen Endgeräten führt zu einer breiten Akzeptanz bei den Anwendern. Die De-Mail-App wird hier einen wichtigen Beitrag leisten, um die De-Mail-Technologie alltagstauglich verwenden zu können.“





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