Dienstag, 30. Juni 2026

SüdtirolDigitale Verwaltung auf dem Vormarsch

[26.08.2014] Unter dem Motto „Online schneller, transparenter und näher am Bürger“ plädiert die Südtiroler IT-Landesrätin Waltraud Deeg für den Ausbau der digitalen Verwaltung. Dazu wurde jetzt die Agenda „Südtirol Digital 2020“ verabschiedet.

In den nächsten Jahren will Südtirol seine Online-Services für Bürger und Unternehmen weiter ausbauen und nutzerfreundlicher gestalten. „Einen digitalisierungsfreien Alltag können wir uns kaum mehr vorstellen“, erklärt Waltraud Deeg, die Landesrätin für Verwaltung und Informationstechnologie. „Denken wir nur daran, wie wir Urlaube buchen, Tickets kaufen oder uns in einer unbekannten Region zurechtfinden.“ Die Landesverwaltung müsse vorne mit dabei sein und die Entwicklung in das digitale Zeitalter begleiten.
Aus diesem Grund wurde jetzt der Plan „Südtirol Digital 2020“ verabschiedet. Der Plan zur digitalen Entwicklung in den kommenden sieben Jahren wurde von Fachleuten der Landesverwaltung und der Südtiroler Informatik AG SIAG ausgearbeitet. Nach Angaben der Autonomen Provinz Bozen Südtirol soll jetzt die Interaktion folgen, denn was letztlich zählt, sind die Bedürfnisse der Nutzer, so Landesrätin Deeg: „Ich möchte nicht nur auf das Wissen der Experten bauen, sondern auch auf die Erfahrung der Bürger, der Wirtschaft und der verschiedenen Einrichtungen. Sie sollen den Prozess mitgestalten.“ Online genutzt werden bereits zahlreiche Verwaltungsabläufe, wie etwa die Pendlerbeiträge, die Schuleinschreibungen und die Einsicht in das Gebäudekataster. Ausgebaut werden sollen vor allem die Bereiche zertifizierte elektronische Post, Online-Formulare und der Dokumentenaustausch. Zentrales Element bei der Abwicklung vieler Dienste ist die Bürgerkarte. Diese soll nun auf gesamtstaatlicher Ebene durch das „Documento digitale unificato“ abgelöst werden. „Wir werden daher auch in Südtirol stärker auf das persönliche Bürgerkonto setzen und wollen dabei die Gemeinden stark einbeziehen“, erklärt Landesrätin Deeg. Und noch etwas ist ihr ein Anliegen: „Nicht alleBürger sind mit den digitalen Abläufen vertraut – die traditionellen Formen wie den Postweg gibt es natürlich nach wie vor.“ Daher muss die Nutzerfreundlichkeit beim Ausbau der Online-Dienste stets im Fokus stehen. Zu diesem Zweck werden derzeit die Serviceportale und der Online-Auftritt der Landesverwaltung neu gestaltet. Dabei werden mehr Transparenz, eine einfachere Bedienung, eine verständliche Informationsaufbereitung und die Optimierung für mobile Endgeräte angestrebt. Und auch hier setzt IT-Landesrätin Deeg auf die Benutzer, deren Meinungen und Anregungen gefragt sind.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...