BraunschweigBaugrundstück via Bürger-GIS finden

Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Geo-Informationssystem um Services für Bürger.
(Bildquelle: Braunschweig Stadtmarketing GmbH)
Wer im Baugebiet „Im Pfarrgarten“ in Braunschweig noch ein Grundstück erwerben möchte, muss sich beeilen, denn die meisten der dort ausgewiesenen städtischen Flächen sind auf der entsprechenden Karte im Geoportal der Stadt bereits lila-weiß gepunktet. Das heißt: Hier ist der Notar bereits am Werk, das Grundstück wird gerade verkauft. Diese und andere Auskünfte können Bürger künftig auf der Website der Stadt Braunschweig abrufen. Die Kommune hat dazu ihr Geografisches Informationssystem FRISBI (Fach und Raumbezogenes Informationssystem der Stadt Braunschweig im Intranet/Internet) erweitert und auf das webbasierte System WebOffice von Anbieter AED-Synergis umgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, werden im Bürger-GIS neben der Auskunft über freie Baugrundstücke zahlreiche andere Anwendungen kostenfrei zur Verfügung stehen: So seien etwa die fast 1.200 Bebauungspläne der Stadt als Bestandteil des kommunalen Geoportals für das Internet neu aufbereitet worden. Laien können somit per einfacher Abfrage den Geltungsbereich aller rechtskräftigen Bebauungspläne einsehen; Architekten und andere Profis können sich unkompliziert einen ersten Überblick über das jeweils geltende Planungsrecht verschaffen. Im Lärmkataster der Abteilung Umweltschutz können Interessierte sich zudem die Schallimmissionen bei Tag und bei Nacht anzeigen lassen. Im Baumkataster der Abteilung Grün- und Parkanlagen-Management gibt es darüber hinaus eine Übersicht über alle von der Stadt gepflegten Bäume an Straßen sowie in Parks und Grünanlagen. Besonders interessant für die Bürger dürfte nach Einschätzung der Stadt Braunschweig aber das Thema Winterdienst sein. Hier finden die Besucher des Bürger-GIS genaue Informationen darüber, welche Flächen die Stadt wann räumt und welche Straßen im Falle eines Schneeeinbruchs Priorität haben. Über die komfortable Eingabemaske in Web GEN, einer Web-Anwendung der Firma BARAL Geohaus-Consulting, können seitens der Stadt beispielsweise Attribute wie die Breite des Gehwegs oder Räumungsintervalle erfasst werden. Weitere Anwendungen sind möglich. „Wir haben noch viele Ideen, wie wir das Bürger-GIS ausbauen können“, sagt Thomas Lünig, Koordinator GIS-Projekte und GIS-Installationen bei der Stadt Braunschweig. Das Pendant zum Bürger-GIS wird derzeit für die Verwaltung im Intranet um- und ausgebaut. „Hier sind natürlich viel differenziertere und komplexere Angaben nötig“, erläutert Lünig. Geplant sei, das Projekt „GIS-Dienste und -Projekte“ bis Ende dieses Jahres abzuschließen. Dann könnten etwa 1.000 städtische Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Aufgabengebieten im Intranet mit dem professionellen GIS auf bis zu 50 Informationsebenen zugreifen.
Mainz: WebGIS wird modernisiert
[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven
[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...























