Freitag, 27. Februar 2026

SchwerinVeranstaltung online beantragen

[19.02.2015] Das Schweriner Veranstaltungsmanagement bearbeitet Anmeldungen über das neue Bürgerkonto der Stadt. Ein interaktives Online-Formular erleichtert die Abwicklung für alle Beteiligten. Außerdem können Veranstalter damit ihre Öffentlichkeitsarbeit verstärken.
Über das Schweriner Online-Bürgerkonto können auch Veranstaltungsanmeldungen im öffentlichen Raum abgewickelt werden.

Über das Schweriner Online-Bürgerkonto können auch Veranstaltungsanmeldungen im öffentlichen Raum abgewickelt werden.

(Bildquelle: Karl-Heinz Priehn)

Mehr als 1.300 Veranstaltungen werden jedes Jahr in der Schweriner Geschäftsstelle für Veranstaltungsmanagement registriert. Etwa jede fünfte davon muss laut der Stadt umfangreich von der Geschäftsstelle im Ordnungsamt bearbeitet werden. „Schon die große Zahl der Veranstaltungen macht deutlich, dass wir gerade in den Sommermonaten eine Vielzahl von Veranstaltungen parallel betreuen und koordinieren müssen“, erklärt Schwerins Veranstaltungsmanager Heiko Stolp. „Dabei verstehen wir uns aber nicht nur als Lotsen durch die Verwaltung, sondern versuchen ganz gezielt hochwertige und attraktive Veranstaltungsprofile in Schwerin zu etablieren oder wenig genutzte Veranstaltungsflächen wie unseren Stadthafen zu beleben.“ Wie die Landeshauptstadt meldet, können vor allem bei wiederkehrenden Veranstaltungen viele Genehmigungsprozesse standardisiert und über Online-Verfahren optimiert werden. Mit der im Jahr 2014 eingeführten Veranstaltungsanmeldung über das Bürgerkonto (wir berichteten) sei das auch für die Organisatoren mit vielen Vorteilen verbunden. Das neue Antragsformular ist interaktiv und selbsterklärend. Es fasse alle bisherigen Einzelanträge zu einem Online-Antrag für alle Fachbereiche zusammen, inklusive Flächenverwalter und Informationen an die Polizei. Das Formular öffnet je nach Größe, Art und Umfang einer Veranstaltung fachübergreifend die benötigten Detailfelder. Laut der Stadt basiert der Online-Antrag für Veranstaltungen auf den bekannten gesetzlich vorgeschriebenen Antragsformularen. Zudem besteht die Möglichkeit, aus dem Online-Antrag heraus benötigte Formulare, etwa ein Mustersicherheitskonzept, als Vorlage herunterzuladen oder Dokumente wie Lagepläne und Veranstaltungsflyer hochzuladen. Der Online-Antrag wird direkt nach dem Sendevorgang in die Geschäftsstelle Veranstaltungsmanagement geschickt. Dort werden alle Anträge zentral bearbeitet. Außerdem erhält der Antragsteller von dort abschließend eine zentrale Veranstaltungsgenehmigung. Auch die entsprechenden Flächenverwalter bekommen den Online-Antrag zur Kenntnis vorgelegt. Darüber hinaus erhalten Polizei, Berufsfeuerwehr, und der Kommunale Ordnungsdienst alle Informationen. Wie die Stadt weiter meldet, können Veranstalter mithilfe des Online-Formulars ihre Öffentlichkeitsarbeit verstärken: Sie können die Veranstaltung inklusive Foto auf dem Online-Portal das Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern freigeben. Dadurch ist die Veranstaltung dann ab April automatisch im Veranstaltungskalender der Stadt Schwerin zu finden. Das Online-Formular lässt sich zudem als Vorlage für Folgeanträge abspeichern und bei Bedarf im neuen Online-Antrag wiederbenutzen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Holzklötze mit Icons: Buch, Hirn, Schachfigur

Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen

[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...

Rotweißer Leuchtturm hinter Sünden auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln

[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...

Mehrere Personen halten bunte Zahnräder aneinander.

NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert

[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...

Detailaufnahme Bauplan mit Bleistift

Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung

[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...

Zeichnung von Händen, die je ein Puzzleteil in der Hand halten, die zusammengefügt werden. Daneben steht ÖFIT-Wegbereiter geschrieben.

ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis

[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...

Junger Mann mit Kopfhörern in einer Büroumgebung, die untere Hälfte seines Gesichts von einem Monitor verdeckt.

Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast

[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...

KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt

[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...

Grafik, die den Ablauf des Kölner IT-Planungsprozesses erläutert.

Köln: Erster IT-Planungsprozess

[22.12.2025] Um die IT- und Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung schneller bewerten und priorisieren zu können, hat Köln erstmals einen gesamtstädtischen IT-Planungsprozess umgesetzt. Er orientiert sich an Industriestandards für die IT-Planung in Unternehmen und sorgt für einen optimalen Ressourceneinsatz sowie eine nachhaltig gesteuerte digitale Transformation. mehr...

Vier Personen stellen das Aachener Baumkataster vor

Aachen: Straßenbäume exakt dokumentiert

[19.12.2025] In Aachen wurden in den vergangenen Jahren alle Stadtbäume mit Stamm- und Zustandsdaten in ein Kataster eingepflegt. Das soll der Stadtverwaltung künftig alle Prozesse rund um Baumkontrolle und -pflege erleichtern. mehr...

Cuxhaven: Schnell informiert im Notfall

[19.12.2025] Seit 2005 informiert die Stadt Cuxhaven ihre Bürgerinnen und Bürger über regionale Gefahrenlagen oder Schadensereignisse per App. Nun erhielt die mobile Anwendung ein umfassendes Update. mehr...

Junger Mann sitzt mit Laptop, Taschenrechner und einigen Papieren in sorgenvoller Haltung am Schreibtisch.

Fraunhofer FOKUS: Zwischen Medienbrüchen und Bürokratiearbeit

[03.12.2025] Was macht einen Verwaltungsprozess wahrhaft nutzerfreundlich? Dieser Frage geht – anhand des Wohngeldantrags – eine Studie von Fraunhofer FOKUS nach. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, ein handlungsleitendes Gesamtbild der Verwaltungsmodernisierung zu entwickeln. mehr...

Fragestellung er Umfrage mit einem Störer "Deine Meinung zählt"

NeXT: Breite Umfrage zur Nachnutzung

[27.11.2025] Wie steht es um die Nachnutzung digitaler Lösungen in der öffentlichen Verwaltung? Das Netzwerk NeXT hat dazu eine Umfrage aufgesetzt Alle Verwaltungsbeschäftigten – ungeachtet der Ebene oder Rolle – können noch bis Ende November ihre Praxiserfahrungen teilen. mehr...

Gruppenfoto der Teilnehmenden am „Kooperationsraum für Verwaltungsmodernisierung in föderalen Strukturen“

Metropolregion Rhein-Neckar: Kooperationsraum für moderne Verwaltung

[25.11.2025] Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Metropolregion Rhein-Neckar bauen ihre seit 2010 bestehende Kooperation aus und richten einen föderalen Kooperationsraum ein, der digitale Lösungen länder- und ebenenübergreifend entwickelt und erprobt. mehr...

Frau schreibt auf einem Notizblock, im Hintergrund weihnachtliche Deko
bericht

Studie: Intern besser integrieren

[20.11.2025] Wie erleben Behördenmitarbeitende die Digitalisierungsbemühungen in ihrem Alltag? Dies wollte das Unternehmen d.velop herausfinden. Ein Ergebnis der Umfrage: Eine vollständige Digitalisierung bis 2030 halten 75 Prozent der Befragten für unrealistisch. mehr...

Porträtaufnahme von Ilona Nickel.
interview

Lohr a.Main: Neue Perspektiven eröffnet

[19.11.2025] Ilona Nickel aus der IT-Abteilung der Stadt Lohr a.Main zählt zu den ersten Absolventen des Weiterbildungslehrgangs Digitalwirt. Im Interview erklärt sie, was den Lehrgang besonders macht und wie ihr dieser hilft, die Digitalisierung in Lohr voranzutreiben. mehr...