StudieDigitale Revolution?

Eine Umfrage zeigt, wie weit öffentliche Behörden die Themen E-Goverment und Digitalisierung in ihren Systemen realisiert haben.
(Bildquelle: PEAK Agentur für Kommunikation)
Die größten Herausforderungen der Zukunft bestehen aus Sicht der öffentlichen Verwaltung in der Umsetzung des E-Government-Gesetzes, den Maßnahmen der Digitalisierung, der Personalpolitik sowie im budgetären Druck – so das Fazit der bundesweiten Studie Zukunftspanel Staat und Verwaltung 2015. Im Rahmen der Studie haben die Hertie School of Governance zusammen mit der Firma Wegweiser Führungskräfte in 1.200 Verwaltungsstellen aus Bund, Ländern und Kommunen zum Status quo, zu erzielten Fortschritten sowie künftigen Herausforderungen innerhalb der Behörden befragt. Um auch die Einschätzungen der Privatwirtschaft abbilden zu können, wurden Unternehmen in die Befragung einbezogen. Wie die Hertie School of Governance berichtet, sieht eine deutliche Mehrheit der Befragten ungenutzte Potenziale mit Blick auf die Umsetzung der Digitalen Agenda 2014-2017. Kritisiert wurden vor allem die unzureichende Finanzierung sowie die ungenügende systematische Koordination im föderalen System. Die Umsetzung der Digitalen Agenda habe bisher kaum spürbaren Einfluss auf die Arbeit der Behörden. Aus der Umfrage geht außerdem hervor, dass knapp drei Viertel der befragten Behörden eine digitale Strategie haben oder eine solche planen. Defizite zeigen sich allerdings bei der Umsetzung des Regierungsprogramms Digitale Verwaltung 2020. 38 Prozent der befragten Behörden gaben an, diese innerhalb der nächsten fünf Jahre umzusetzen, 49 Prozent konnten hingegen noch nicht abschätzen, wann sie die Vorgaben realisieren. Laut der Pressemitteilung beschäftigt das Thema Digitalisierung die öffentliche Verwaltung zunehmend. Im Mittelpunkt stehen IT-Sicherheit, die Einführung der elektronischen Akte, der Auf- und Ausbau des Online-Angebots von Behördendienstleistungen sowie der Aufbau interner Kapazitäten und Kompetenzen im Bereich E-Government. Die Möglichkeit der elektronischen Bezahlung wurde hingegen erst von 25 Prozent der befragten Behörden aufgegriffen. Auch mit De-Mail, Mobile-Government-Anwendungen, Cloud Computing und Big Data haben sich deutsche Behörden bisher kaum beschäftigt. Den größten Investitionsbedarf in den kommenden fünf Jahren sehen die öffentliche Hand und die Unternehmen in den Bereichen Verkehrsinfrastruktur und digitale Infrastruktur gefolgt von Bildungsinvestitionen und dem Ausbau der Altenpflege.
http://www.hertie-school.org
http://www.wegweiser.de
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...




















