Samstag, 18. April 2026

E-Government-WettbewerbBeste Vorhaben ausgezeichnet

[26.06.2015] Auch in diesem Jahr wurden im E-Government-Wettbewerb Vorreiter der digitalen Transformation in Verwaltung, Gesundheit und Bildungswesen gesucht. Jetzt wurden die Gewinnerprojekte ausgezeichnet.
Beim 14. E-Government-Wettbewerb wurden erneut vorbildliche Projekte der digitalen Transformation in Verwaltung

Beim 14. E-Government-Wettbewerb wurden erneut vorbildliche Projekte der digitalen Transformation in Verwaltung, Gesundheit und Bildungswesen ausgezeichnet.

(Bildquelle: BearingPoint)

Digitale Vorreiter konnten sich in diesem Jahr für den 14. E-Government-Wettbewerb bewerben. Auf dem Zukunftskongress (23.-24. Juni 2015, Berlin) zeichneten die Unternehmen BearingPoint und Cisco jetzt die Gewinnerprojekte der digitalen Transformation in Verwaltung, Gesundheit und Bildungswesen aus. „Die Macher der Gewinnerprojekte zeigen uns mit ihren bereits in Betrieb befindlichen Lösungen, wie man aus den Chancen der Digitalisierung praktischen Nutzen für uns als Bürger und Unternehmen erzeugt“, sagt Jon Abele, Partner und Leiter Öffentliche Auftraggeber bei BearingPoint. „Alle Finalisten waren mit ausgezeichneten Ideen und Projekten dabei und können stolz auf ihre Arbeit sein. Mit ihrem Elan, Engagement und ihrer Zusammenarbeit treiben sie die digitale Transformation in der Verwaltung sowie im Bildungs- und Gesundheitswesen.“ Als bestes E-Government-Projekt wurde die Antragslose Familienbeihilfe vom Bundesministerium für Finanzen Österreich ausgezeichnet. Seit Mai 2015 erhalten Eltern in Österreich Kindergeld ohne Antrag. Mit der Anmeldung eines neugeborenen Kindes beim Standesamt wird die Berechtigung auf Familienbeihilfe automatisch geprüft und auf das bei der Steuerbehörde bereits bekannte Familienkonto überwiesen. Als richtungsweisendes Projekt zur Gestaltung der modernen Verwaltung wurde die Digitale Agenda Wien ausgezeichnet, welche die Stadt gemeinsam mit Bürgern und Wirtschaft erarbeitet. „Das Projekt Digitale Agenda Wien ist ein exzellentes Beispiel für die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft in die Gestaltung einer modernen und zukunftsorientierten Stadt“, erklärt Jurymitglied Professor Maria Wimmer, Forschungsbereich Verwaltungsinformatik, Universität Koblenz-Landau. Die Auszeichnung für das erfolgreichste Kooperationsprojekt ging an die Hessische Staatskanzlei für die drei Fachanwendungen eBundesrat, eMPK und eKIS. Jury-Mitglied Anna Faoro, Kommunikationsbeauftragte E-Government Schweiz: „Dank diesem breit abgestützten Kooperationsprojekt ist es möglich, dass Bundesrat, Ministerpräsidentenkonferenz sowie die Kabinette dreier Bundesländer einfach und mobil auf ihre Dokumentenablagen zugreifen. Die gemeinsame Nutzung der gleichen Anwendungen führt zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit und mit der länderübergreifenden Etablierung von Referenzprozessen zu einer Optimierung der Behördentätigkeit. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie sich in erfolgreicher Zusammenarbeit erhebliche Synergien realisieren lassen.“ Zur agilsten IT-Architektur wurde in diesem Jahr die Cloud RLP des Landesbetriebs Daten und Information Rheinland-Pfalz ernannt. Sie zeigt laut der Jury, wie Sicherheit, Agilität und Kosteneinsparung bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen gleichermaßen erreicht werden können. Die Freie und Hansestadt Hamburg konnte mit dem besten digitalen Gesamtangebot einer Kommune überzeugen. „Hamburg ist auf dem Weg zur digitalen Stadt“, kommentiert Jurymitglied Franz-Reinhard Habbel, Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). „Eine umfassende Strategie führt alle Aktivitäten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Das ist einmalig in Deutschland. Alle Maßnahmen in Politik und Verwaltung werden künftig am Grad der Digitalisierung gemessen.“ Offen ist noch die Entscheidung des Publikumspreises. Bis zum 4. August 2015 kann dafür abgestimmt werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Bayerische Fahne vor blauem Himmel

Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung

[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...

Ein Mädchen in einer braunen Jacke sitzt auf einer Bank und schaut oder liest etwas auf einem Smartphone.

Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen

[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...

Plakat zum zweiten Osnabrücker GovTech Hackathon

Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start

[07.04.2026] 
Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...

Eine junge Frau macht per Smartphone ein Foto vom Potsdamer Rathaus.
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist

[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...

Ein Mann und eine Frau recken ihre Handys der Kamera entgegen.

Erfurt: Hilfe per Knopfdruck

[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital

[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...

Transparente, kubische Trophäen stehen aufgereiht auf einem grauen Podest.

OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht

[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...

Bremen: Verwaltung punktet mit Online-Services.

Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung

[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...

Holzklötze mit Icons: Buch, Hirn, Schachfigur

Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen

[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...

Rotweißer Leuchtturm hinter Sünden auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln

[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...

Mehrere Personen halten bunte Zahnräder aneinander.

NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert

[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...

Detailaufnahme Bauplan mit Bleistift

Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung

[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...

Zeichnung von Händen, die je ein Puzzleteil in der Hand halten, die zusammengefügt werden. Daneben steht ÖFIT-Wegbereiter geschrieben.

ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis

[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...

Junger Mann mit Kopfhörern in einer Büroumgebung, die untere Hälfte seines Gesichts von einem Monitor verdeckt.

Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast

[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...

KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt

[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...