Dienstag, 3. November 2026

WaldbrunnDank nPA schneller bauen

[25.09.2015] Durch die Nutzung der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises kann in Waldbrunn künftig schneller gebaut werden. Die Gemeinde bietet den Beteiligten jetzt einen digitalen Bauantrag an.
Dank digitalem Bauantrag kann in Waldbrunn schneller gebaut werden.

Dank digitalem Bauantrag kann in Waldbrunn schneller gebaut werden.

(Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de)

In Waldbrunn ist jetzt der Startschuss für den digitalen Bauantrag gefallen. Wie die bayerische Kommune meldet, soll zunächst der digitale Bauantrag für Bauvorhaben nach dem Genehmigungsfreistellungsverfahren zum Einsatz kommen. Angestoßen hat das Vorhaben neben der Gemeinde die Firma Haas Fertigbau. „Es war schon in der Erprobungsphase zu erkennen, dass wir hier einen erfolgversprechenden Weg eingeschlagen haben“, sagt Erster Bürgermeister Hans Fiederling. „Egal ob Bauherr, Fertighaushersteller, Architekt, Gemeinde oder Landratsamt, alle haben sofort von den Vorteilen durch das neue Verfahren, wie die schnellere Vorgangsbearbeitung, die laufend aktuelle Information zum Status des Vorgangs und die medienbruchfreie Datenschnittstelle XBau, berichtet.“ Wie Waldenbrunn meldet, basiert das neue Verfahren auf drei Kernelementen. Zum einen sei die Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises (eID) eingebunden. „Da im Hintergrund immer noch ein Papierantrag mit handschriftlichen Unterschriften mitläuft, können wir bereits heute diese Form des Unterschriftersatzes für die digitale Vorgangsbearbeitung zum Einsatz bringen und müssen nicht warten, bis die Gesetzgebung des Bundes auf die kommunale Ebene übertragen wurde“, erklärt Markus Ostwald, Leiter des Bauamts in Waldbrunn. Zweites Kernelement ist laut der Meldung ein sicherer E-Mail-Dienst. Dazu Rainer Jander von Haas Fertigbau: „Der digitale Bauantrag selbst ist zwar verschlüsselt und kann deshalb auch mit einer E-Mail gesendet werden, trotzdem erhält jeder Bauherr von Haas Fertigbau im Rahmen des Bauprojektes eine sichere De-Mail-Adresse zur Verfügung gestellt. Damit wollen wir gewährleisten, dass auch die Kommunikation außerhalb des eigentlichen Antrags nach allen Ansprüchen des Datenschutzes vertraulich und rechtssicher stattfindet.“ Ein intelligentes PDF-Formular der Firma Sixform ist laut der Meldung das dritte Kernelement. Die Angaben für den Bauantrag werden dabei mithilfe eines eingebauten Ausfüllassistenten von jedem Vorgangsbeteiligten situativ durch den Programmcode im Formular abgefragt. Diese Erstbefüllung des Formulars wird im nächsten Schritt verschlüsselt in einem neuartigen E-Kuvert an den Entwurfsverfasser weitergeleitet. Dieser entschlüsselt das E-Kuvert und befüllt das PDF-Formular mit den fachlichen Informationen sowie Planunterlagen. Dann sendet er es, wiederum im E-Kuvert an die Gemeinde weiter, wo die eigentliche Sachbearbeitung startet. Bei jeder Statusänderung gibt das Formular ein Signal an eine Internet-Plattform ab, um alle Vorgangsbeteiligten zu informieren.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Digitale Identität
Porträt Andreas Hibbeler
interview

Interview: Der Mix macht’s

[29.10.2026] Digitale Souveränität setzt offene Schnittstellen, interoperable Systeme und Wahlmöglichkeiten voraus. Im Kommune21-Interview erläutert Andreas Hibbeler, Chief Technology Officer bei MACH, welche Rolle Open Source und der Deutschland-Stack dabei spielen. mehr...

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und hält ein Smartphone in den Händen, auf dessen Bildschirm das Logo und die Aufschrift „EUDI-Wallet“ mit EU-Sternenkreis zu sehen sind.

EUDI-Wallet: Kommunen brauchen einen Fahrplan

[26.10.2026] Zum Start der EUDI-Wallet brauchen Kommunen klare Vorgaben und Unterstützung von Bund und Ländern. In einem Kurzpapier benennen die kommunalen Spitzenverbände die Voraussetzungen dafür, dass die digitale Brieftasche auch in Verwaltungsverfahren genutzt werden kann. mehr...

Advertorial: Ein Weg aus der Abhängigkeit: So kommunizieren Behörden souverän

[01.10.2026] 65 Prozent der deutschen Behörden sind abhängig von IT-Diensten, die fremdem Recht unterliegen. Klar ist, sie müssen die Kontrolle über ihre Daten behalten. Für digital souveräne Kommunikation gibt es jetzt einen neuen Ansatz. mehr...

Eine Person mit Smartphone, auf dem der Sozialpass aufgerufen ist, sitzt einer anderen Person gegenüber

Koblenz: Ko-Pionier-Preis für digitalen Sozialpass

[24.09.2026] Der digitale Sozialpass der Stadt Koblenz ist mit dem Ko-Pionier-Preis ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurde insbesondere, dass die Stadt keine eigene Software entwickeln ließ, sondern eine bestehende Open-Source-Lösung für einen neuen Anwendungsfall nachnutzte. mehr...

Personengruppe vor Bus

Berlin: Schülerausweis als ÖPNV-Ticket

[23.09.2026] In Berlin dient ein neuer Schülerausweis zugleich als Fahrberechtigung für Bus und Bahn. Das ITDZ schuf dafür die nötigen Schnittstellen und stellt die Infrastruktur bereit. Nach der Pilotphase soll die Lösung 2027 an allen öffentlichen Schulen eingeführt werden. mehr...

Advertorial: Der gesparte Gang zum Rathaus

[15.09.2026] Digitale Identifizierung für Kommunen: sicher, effizient und bürgernah. mehr...

Kommunen sollten auf Social Media präsent sein.

Governikus/Votikom: Verifizierte Wahlprofile zum Swipen

[25.08.2026] Bei der Kommunalwahl in Göttingen soll die App Votikom Informationen über die Kandidierenden im Wahlbezirk bündeln und im Dating-App-Stil darstellen. Damit nur berechtigte Personen ihre Kandidatenprofile bearbeiten können, kommt die Governikus-Lösung AusweisIDent zum Einsatz. mehr...

Dresden: Priorisierungsmodell für EUDI-Wallet entwickelt

[20.08.2026] Dresden hat ein Modell entwickelt, mit dem Kommunen geeignete Verwaltungsleistungen für die EUDI-Wallet systematisch priorisieren können. Der mehrstufige Ansatz verbindet fachliche, technische und rechtliche Kriterien mit politischer Steuerung und soll auch anderen Kommunen Orientierung geben. mehr...

Person am Laptop tippt in die Luft, an der Stelle des Zeigefingers ist ein Log-In-Icon abgebildet.

Digitale Identität: Warum Nutzende am digitalen Amt scheitern

[23.07.2026] Digitale Identitäten sollen Verwaltungsleistungen durchgängig online ermöglichen. In der Praxis brechen jedoch viele Nutzende die Verfahren ab. Ein Impulspapier des Netzwerks NExT zeigt bestehende Hürden und nennt vier Ansatzpunkte, um diese aus dem Weg zu räumen. mehr...

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und hält ein Smartphone in den Händen, auf dessen Bildschirm das Logo und die Aufschrift „EUDI-Wallet“ mit EU-Sternenkreis zu sehen sind.

Ehrenamtskarte: EfA-Dienst kommt in die Wallet

[25.06.2026] Die Ehrenamtskarte würdigt freiwilliges Engagement mit Vergünstigungen bei öffentlichen, kommunalen und privaten Angeboten. Im Zuge der OZG-Umsetzung wurde sie digitalisiert. Nun wird eine mögliche Integration in die EUDI-Wallet erprobt. mehr...

vier Personen auf einer Treppe mit einer Urkunde

Heidelberg: Heidelberg-Pass wird digital

[01.06.2026] Im Pilotprojekt „Test in Heidelberg“ wird eine digitale Form des Heidelberg-Passes erprobt. Die Stadt will damit zeigen, wie digitale Identitäten und Wallet‑Lösungen künftig zu einer bürgernahen und dialogorientierten Verwaltung beitragen können. mehr...

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und hält ein Smartphone in den Händen, auf dessen Bildschirm das Logo und die Aufschrift „EUDI-Wallet“ mit EU-Sternenkreis zu sehen sind.

EUDI-Wallet: Kommunen als Schlüssel zur Einführung

[10.03.2026] Was braucht es, damit die bevorstehende Einführung der EUDI-Wallet durch den Bund gelingt? Der Deutsche Städtetag hat dazu ein Positionspapier vorgelegt, das die wichtige Rolle der Kommunen verdeutlicht und klar formuliert, was für eine erfolgreiche Einführung benötigt wird. mehr...

Vektorgrafik einer Hand, die ein Dokument, abgebildet auf einem Tablet, unterschreibt.
bericht

Digitale Signatur: Nadelöhr der Transformation

[15.01.2026] Die Verwaltungsdigitalisierung steht und fällt mit der elektronischen Signatur, denn nur sie vermeidet Medienbrüche. Dabei müssen die eingesetzten Lösungen hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz erfüllen. mehr...

Mehrere jüngere Personen sind in einem Besprechungsraum mit einer Projektarbeit befasst.
bericht

EUDI-Wallet: Pilot Dresden

[14.01.2026] Die Stadt Dresden fungiert als Pilot für die EUDI-Wallet. Ziel ist es, die technische Umsetzbarkeit zu testen, Übertragbarkeit und Skalierbarkeit zu prüfen sowie eine fundierte Blaupause für weitere Anwendungen und andere Kommunen zu entwickeln. mehr...

Person sitzt entspannt auf einem Sofa und hält ein Smartphone in den Händen, auf dessen Bildschirm das Logo und die Aufschrift „EUDI-Wallet“ mit EU-Sternenkreis zu sehen sind.
bericht

Advertorial: Registermodernisierung trifft EUDI-Wallet

[11.12.2025] Eine moderne, digitale Verwaltung braucht sichere und effiziente Werkzeuge, um Bürgerinnen und Bürgern wie auch Unternehmen ein reibungsloses Verwaltungserlebnis zu ermöglichen. Mit der Registermodernisierung und der Einführung der EUDI-Wallet stehen zwei wegweisende Bausteine bereit, die Verwaltungsvorgänge flexibler, vertrauenswürdiger und nutzerfreundlicher gestalten. mehr...