Donnerstag, 10. September 2026

WormsFrüher gewarnt

[20.09.2016] Im Gefahren- und Katastrophenfall werden die Bürger der Stadt Worms ab sofort auch über das Handy gewarnt. Zum Einsatz kommt der Service KATWARN.
Die Stadt Worms nutzt ab sofort als weitere Kommune in Rheinland-Pfalz die KATWARN-App.

Die Stadt Worms nutzt ab sofort als weitere Kommune in Rheinland-Pfalz die KATWARN-App.

v.l.: Niklas Reinhardt, KATWARN-Sprecher beim Fraunhofer-Institut FOKUS, Arno Vetter, Geschäftsführer CombiRisk, Worms Oberbürgermeister Michael Kissel sowie Klaus Feuerbach und Christian Betzel geben den Startschuss für KATWARN in Worms.

(Bildquelle: Stadt Worms)

Die Region Rheinhessen einschließlich der Stadt Worms wurde in den vergangenen Wochen und Monaten stark von Unwetterlagen heimgesucht. Schwere Gewitter und Starkregenereignisse führten vermehrt zu überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern sowie umgestürzten Bäumen. Um in solchen Gefahrenlagen künftig schneller reagieren und betroffene Bürger rechtzeitig informieren zu können, nutzt die rheinland-pfälzische Stadt Worms jetzt das Warn- und Informationssystem KATWARN. Über die vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS entwickelte App können verantwortliche Behörden entsprechende Informationen und Verhaltenshinweise direkt an die Mobiltelefone betroffener Menschen senden. „Mit dem KATWARN-System erhöhen wir entscheidend die Sicherheit unserer Bürger. Im Zeitalter der mobilen Kommunikation ist KATWARN ein optimales und zeitgemäßes Hilfsmittel, um die Betroffenen direkt mit Warnungen zu erreichen“, so Worms Oberbürgermeister Michael Kissel. KATWARN ist seit März 2011 auf kommunaler Ebene an verschiedenen Orten in Deutschland im Betrieb, unter anderem in vielen Kreisen und kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz (wir berichteten). Zusätzlich empfangen Nutzer über die App seit 2012 deutschlandweit die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes. „KATWARN ist ein deutschlandweit einheitliches Warnsystem, das in kürzester Zeit bundesweit überall eingesetzt werden könnte. Wir hoffen daher, dass noch viele Landkreise, Städte und Bundesländer folgen und ihren Bürgerinnen und Bürgern zu Hause, bei der Arbeit oder unterwegs diesen kostenlosen Sicherheitsservice anbieten“, so Niklas Reinhardt, KATWARN-Sprecher beim Fraunhofer-Institut FOKUS.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Roboterhand tippt auf einem Computerkeyboard

Studie: Automatisierungspotenzial in Behörden nicht ausgeschöpft

[09.09.2026] Eine Studie von Foundry, UiPath und Materna zeigt deutliche Lücken bei der Digitalisierung deutscher Behörden: Nach Einschätzung der Befragten könnten 49 Prozent der Verwaltungsaufgaben automatisiert werden, tatsächlich sind es erst 23 Prozent. Zudem ist ein Drittel der Leistungen noch komplett offline. mehr...

Ausstellung des Goldenen Buches der Stadt Ulm im Rathausfoyer

Ulm: Goldenes Buch ist digital erlebbar

[04.09.2026] Das Goldene Buch der Stadt Ulm können Gäste im Rathaus via Touchbildschirm ab sofort digital durchblättern. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche.
bericht

GEAS-Reform (2): Was jetzt auf die Verwaltung zukommt

[03.09.2026] Neue Verfahren, angepasste IT-Systeme und komplexere Rechtsfragen: Mit der GEAS-Reform wächst der Umsetzungsaufwand für die beteiligten Behörden. Sie müssen europäische und nationale Vorgaben stärker gemeinsam berücksichtigen - und up to date bleiben. mehr...

Ein rotes und viele weiße 3D-Paragrafensymbole auf heller Oberfläche
bericht

GEAS-Reform (1): Die rechtlichen Implikationen

[02.09.2026] Die GEAS-Reform regelt wesentliche Bereiche des Asylrechts nun durch unmittelbar geltende EU-Verordnungen. Damit sinken nationale Gestaltungsspielräume, während die Anforderungen an Rechtsanwendung und Verwaltungsvollzug steigen. mehr...

KGSt/Helmut-Schmidt-Universität Hamburg: Agile Arbeitsweisen in Kommunen

[01.09.2026] Die KGSt und die Hamburger Helmut-Schmidt-Universität wollen herausfinden, wie agile Arbeitsweisen in Kommunalverwaltungen eingeführt und etabliert werden. Für eine kurze Umfrage werden noch Personen gesucht, die agiles Arbeiten in ihrer Kommune voranbringen. mehr...

Screenshot: Mann im dunklen Anzug vor professionell ausgeleuchteter heller Wand

Vitako: Schlaglichter auf kommunale Digitalisierung

[31.08.2026] Mit einer neuen YouTube-Reihe zeigt Vitako Perspektiven aus der öffentlichen IT in kurzen Videos. In den ersten Beiträgen geht es um verlässliche digitale Infrastrukturen, digitale Souveränität und interkommunale Zusammenarbeit. mehr...

Blick in den nüchternen Empfangsbereich eines Büros mit digitalen Anzeigetafeln.

digitalSIGNAGE: Digitale Bürgerkommunikation für Rathaus & Co.

[31.08.2026] Digitale Informations- und Anzeigesysteme können das Personal in Kommunen entlasten: Sie erleichtern die Orientierung, organisieren den Besucheraufruf und informieren. Der ISO/IEC 27001 zertifizierte Anbieter digitalSIGNAGE deckt dafür ein breites Produktspektrum ab. mehr...

Farbige Papierfiguren auf weißem Untergrund, verbunden durch Linien

KGSt: Neues Verwaltungsleitbild

[27.08.2026] Die KGSt hat mit der „Netzwerkkommune“ ein neues Verwaltungsleitbild vorgelegt. Es beschreibt eine Verwaltung, die komplexe Aufgaben gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft löst. Die Steuerung solcher Netzwerke muss so angelegt sein, dass Kooperation und Vertrauen möglich werden. mehr...

Gruppenbild vor Aufsteller

Peine: Onlinedienste bekannter machen

[27.08.2026] Die Stadt Peine will ihre digitalen Verwaltungsangebote bekannter machen sowie Bürgerinnen und Bürger über deren Vorteile und Nutzungsmöglichkeiten informieren. Dazu begann nun eine langfristig angelegte Kampagne, die Werbeflächen in der Stadt und Social Media bespielt. mehr...

Friedhof Kreuz Grabstein

Saarland: Weniger Behördengänge im Trauerfall

[25.08.2026] Ein neuer Online-Dienst ermöglicht Angehörigen und Bestattungsunternehmen, Bestattungen digital anzumelden und Unterlagen hochzuladen. Nach dem Start in St. Wendel steht das Angebot nun auch in Kirkel bereit und allen saarländischen Kommunen zur Nachnutzung offen. mehr...

Ein durchsichtiges Sparschwein steht auf zahlreichen 50-Euro-Scheinen.

European Public Administration Report: Ist eine teure Verwaltung auch gut?

[25.08.2026] Deutschland leistet sich eine der teureren öffentlichen Verwaltungen Europas. Mehr Wirkung folgt daraus aber nicht automatisch. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass es gute Organisation, qualifiziertes Personal und digitale Werkzeuge sind, die den Unterschied machen. mehr...

Vektorgrafik, die mehrere Personen zeigt, die an einem Tisch sitzend miteinander diskutieren, teilweise mit Laptopeinsatz.

NExT/RuDi: Gemeinsam digital vernetzt

[25.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT baut seine Zusammenarbeit mit der Plattform RuDi aus. Eine zentrale Dateiablage soll Dokumente aus den NExTcommunities bündeln und Beschäftigten des öffentlichen Dienstes den Austausch zwischen Treffen und über Communitygrenzen hinweg erleichtern. mehr...

Park mit hügeliger Wiese mit weißen Blumen und noch jungen Bäumen, im Hintergrund moderne Gebäude

Karlsruhe: Digitales, mobiles Grünflächenmanagement

[24.08.2026] Das Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe führt ein digitales Grünflächenmanagementsystem ein. Beschäftigte können Pflegearbeiten und Kontrollen künftig vor Ort mobil dokumentieren. Einheitliche Daten und digitale Karten sollen zudem Planung, Abstimmung und Ressourceneinsatz erleichtern. mehr...

Stapel von broschierten Printprodukten, Titel nicht erkennbar, teilweise aufgeschlagen

NEGZ: Studien zur digitalen Verwaltung gesucht

[21.08.2026] Wie steht es um die deutsche Verwaltungsdigitalisierung? Was läuft gut, wo liegen die größten Hürden – und wie bewerten Verwaltung, Wirtschaft oder Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung? Dazu gibt es bereits eine Vielzahl an Untersuchungen. Das NEGZ will diese nun zusammentragen und bittet um Mithilfe. mehr...

Kleve: Online-Umfrage zur Klimaanpassung

[19.08.2026] Die Stadt Kleve befragt ihre Bevölkerung zur Klimaanpassung und setzt dabei auf methodische Beratung des Unternehmens wer denkt was. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie die Menschen Klimafolgen erleben, welche Angebote sie kennen und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. mehr...