NidderauSicherheit hat oberste Priorität

Stadt Nidderau stellt ihre IT auf den Prüfstand.
Manuela Bäker (Fachbereich Soziales Stadt Nidderau; vorne) präsentiert (v.l.) Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Ministerialdirigent Viktor Jurk (Hessisches Innenministerium), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21) und Corinna Wagner (Fachbereichs
(Bildquelle: ekom21)
Stadt Nidderau stellt ihre IT auf den Prüfstand.
Manuela Bäker (Fachbereich Soziales Stadt Nidderau; vorne) präsentiert (v.l.) Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Ministerialdirigent Viktor Jurk (Hessisches Innenministerium), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21) und Corinna Wagner (Fachbereichs
(Bildquelle: ekom21)
Experten sind sich einig: Cyber-Kriminalität stellt eine der größten Bedrohungen unseres Zeitalters dar. Die hessische Stadt Nidderau hat daher jetzt wichtige Maßnahmen zur Abwehr von Cyber-Attacken in die Wege geleitet und in den vergangenen Wochen ihre komplette IT-Infrastruktur durch das Kommunale Dienstleistungszentrum Cybersicherheit (KDLZ CS) überprüfen lassen. Das vom hessischen Innenministerium initiierte und mit 2,5 Millionen Euro ausgestattete KDLZ CS berät hessische Stadt- und Gemeindeverwaltungen bis zu einer Größe von circa 30.000 Einwohnern seit nunmehr einem Jahr kostenlos in Sachen Cyber-Sicherheit. Fachlich und personell liegt die Ausführung beim hessischen IT-Dienstleister ekom21.
„Sicherheit ist unsere oberste Maxime. Natürlich bedeutet eine solche Überprüfung einen enormen personellen und zeitlichen Aufwand. Aber uns war es wichtig, dass unsere Computer-Ausstattung genau beleuchtet wird und wir wissen, wo eventuelle Risiken liegen“, erklärt dazu Gerhard Schultheiß, Bürgermeister der Stadt Nidderau. „Wie in jeder anderen Kommunalverwaltung sind auch auf unseren Systemen persönliche, teils sensible Daten von Bürgerinnen und Bürgern gespeichert, die wir auf jeden Fall schützen müssen. Da lohnt sich der Aufwand einer eingehenden Prüfung schon“, so der Bürgermeister weiter. „Stadtverwaltung, Parlament sowie Bürgerinnen und Bürger können davon ausgehen, dass wir nach bestmöglichem Wissen und den neuesten Standards unsere IT auf den Prüfstand gestellt haben.“
Wie ekom21 berichtet, nehmen neben der Stadt Nidderau derzeit noch 156 andere Kommunen die Dienste des KDLZ CS in Anspruch. „Für unser Experten-Team ist das natürlich eine Herkules-Aufgabe, aber am Ende steht die Gewissheit, alles Erdenkliche getan zu haben, um die hessischen Kommunen gegen Hacker-Angriffe und Cyber-Kriminalität zu schützen“, meint ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke. „In Sachen Datenschutz und Informationssicherheit haben wir eine immense Erfahrung. ekom21 ist seit acht Jahren ein vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziertes Rechenzentrum. Wir wehren monatlich rund 20.000 unberechtigte Zugriffsversuche und Attacken ab. Außerdem werden mehr als drei Millionen Spam-, Viren- und trickbetrügerische Phishing-Mails pro Monat aus den Postfächern unserer Kunden herausgefiltert. Diese Erfahrungen lassen wir in die Arbeit des KDLZ CS einfließen.“
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