NiedersachsenBildungscloud kommt in Fahrt
25 Schulen aus allen Teilen des Landes hat Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt jetzt offiziell zu Projektschulen der Niedersächsischen Bildungscloud (wir berichteten) ernannt. Wie das Ministerium mitteilt, werden die 15 allgemeinbildenden und zehn berufsbildenden Schulen gemeinsam mit dem Projektträger und der Landesinitiative „n-21: Schulen in Niedersachsen online“ in den nächsten drei Jahren an der Entwicklung der Bildungscloud arbeiten. 17 weitere Schulen werden die Entwicklungsarbeiten als so genannte Projekt-Follower eng begleiten. Hinzu kommen laut dem niedersächsischen Kultusministerium zwei Studienseminare in Hannover und Stade, sodass die Ergebnisse des Projekts unmittelbar in die zweite Phase, die Lehrerausbildung, fließen können. „Mit der Bildungscloud setzen wir Standards für eine moderne und zukunftsfähige Schul-IT. Es ist richtig und wichtig, dass wir ein solch zentrales Projekt gemeinsam mit den Schulen entwickeln. Damit ist sichergestellt, dass die entstehende Lernplattform tatsächlich gut im Schulalltag eingesetzt werden kann“, erklärte Kultusministerin Heiligenstadt.
Mit der Niedersächsischen Bildungscloud entsteht nach Angaben des Kultusministeriums ein großes virtuelles Klassenzimmer. Schüler und Lehrer können in der Cloud mittels mobiler Endgeräte miteinander kommunizieren, Unterrichtsmaterialien austauschen oder gemeinsam an Projekten arbeiten. Das Projekt wird in der Pilotphase, die von 2017 bis 2019 gemeinsam mit den Projektschulen und Projekt-Followern durchgeführt wird, wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Im Falle einer positiven Evaluation soll die Bildungscloud landesweit eingeführt werden und dann allen niedersächsischen Schulen und Schulträgern als freiwilliges Angebot zur Verfügung stehen. Die Landesregierung fördert das Projekt in der Pilotphase mit mehr als 400.000 Euro.
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