Nordrhein-WestfalenServicekonto gemeinsam betreiben

Land und Kommunen wollen Servicekonto.NRW gemeinsam betreiben.
v.l.: Professor Dr. Andreas Engel, KDN; Nordrhein-Westfalens CIO Hartmut Beuß; Andreas Wohlan, Städte- und Gemeindebund NRW; Dr. Marco Kuhn, Landkeistag NRW
(Bildquelle: krz)
Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Landes-CIO Hartmut Beuß, die Kommunalen Spitzenverbände als Vertretung der Kommunen sowie der KDN als Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister haben im Rahmen des Kommunaltags NRW auf der diesjährigen CeBIT (20. bis 24. März 2017) eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Betrieb und zur Weiterentwicklung des Servicekonto.NRW unterzeichnet. Als einer von fünf Partnern innerhalb des KDN ist das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) an der Entwicklung des Servicekonto.NRW beteiligt. Wie das krz berichtet, bekräftigen die Partner mit der Vereinbarung ihren Willen, durch ein gemeinsames Vorgehen den nordrhein-westfälischen Bürgern das Identifizieren und Authentifizieren in digitalen Verwaltungsverfahren so leicht wie möglich zu machen. Künftig soll es ausreichen, sich einmal zu registrieren; die so geschaffene digitale Identität könne dann in allen Online-Verfahren von Land und Kommunen genutzt werden.
Die Verantwortung für den gemeinsamen Betrieb des Servicekonto.NRW liegt beim Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Betrieb selbst soll im Rahmen einer Datenverarbeitung im Auftrag auf den KDN übertragen werden, der dazu das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) und die Stadt Münster mit ihrem IT-Dienstleister citeq beauftragt hat. Die Komponenten des Servicekonto.NRW sowie den eID-Server hat das Unternehmen Governikus auf Basis der Produktfamilie Autent entwickelt, einer Anwendung des IT-Planungsrats.
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