CEBIT 2018krz erläutert Digitalisierungsstrategie
Seinen Weg zu onlinebasierten, sicheren und zeitgemäßen E-Government-Lösungen präsentiert das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) vom 12. bis 15. Juni 2018 auf der CEBIT in Hannover. In Halle 14 wird es am Stand H44, dem Stand des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die gemeinsam mit Verbandskommunen entwickelte Digitalisierungsstrategie 2020 erläutern. Demnach wird aktuell der Digitalisierungsgrad von acht Referenzkommunen untersucht, um das krz-Angebot auf die Anforderungen der Kommunen abzustimmen. Wie der kommunale IT-Dienstleister berichtet, wollen das krz und die Zweckverbandsmitglieder auf dieser Basis unter fachkundiger externer Begleitung gemeinsame Ziele und Handlungsempfehlungen für eine zeitgemäße bürgernahe Verwaltung erarbeiten.
Das Projekt beginne mit einer systematischen Bestandsaufnahme aus der Innen- sowie Außensicht. Das beratende Institut bringe seine Expertise aus vorherigen systematisierenden Erhebungen in die Analyse der Daten auf Basis von Referenzgrößen anderer Kommunen ein und berücksichtige dabei die Besonderheiten vor Ort. Unterschiedliche Einflussfaktoren wie Gesetzesanforderungen, Zielsetzungen in der Verwaltung, Wünsche der Kunden vor Ort oder politische Beschlüsse ziehe die Bewertung hier in Betracht. Auch parallele Entwicklungen zur Modellregion OWL werden einbezogen. Auf Grundlage der Ergebnisse sollen sowohl individuelle als auch kollektive Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, kündigt das krz an. Dabei werden Faktoren wie die Aufbau- und Ablauforganisation sowie technische Gegebenheiten in den Kommunen ebenso berücksichtigt wie E-Government-Investitionen, die E-Government-Strategie oder die konkrete Bedarfslage vor Ort.
Das krz arbeitet bereits seit vielen Jahren an Lösungen zur digitalen Transformation, heißt es vonseiten des IT-Dienstleisters weiter. Dabei verfolge es nicht nur das Ziel, die Kommunikation von Bürgerschaft und Unternehmen zur Verwaltung digital zu gestalten. Sie soll auch in einen medienbruchfreien Ablauf integriert werden, der gleichzeitig die Prozesse in den Kommunen vereinfacht.
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