Sonntag, 25. Oktober 2026

MünsterLinux fürs Home Office

[04.12.2018] Die Heimarbeitsplätze ihrer Beschäftigten stattet die Stadt Münster mit IGEL Linux aus. Dadurch sollen Software-Updates schneller eingespielt sowie die Betriebssicherheit der Endgeräte erhöht werden.
Jennifer Bloom und Christopher Schulz-Stockmann aus dem Team Server von citeq haben die neue IGEL-Technologie samt Endgeräten eingeführt

Jennifer Bloom und Christopher Schulz-Stockmann aus dem Team Server von citeq haben die neue IGEL-Technologie samt Endgeräten eingeführt, unterweisen die Telearbeiter bei der Inbetriebnahme und leisten zusammen mit ihren Kollegen den Support.

(Bildquelle: citeq)

Die Stadt Münster stattet die Heimarbeitsplätze ihrer Beschäftigten mit dem Open-Source-Betriebssystem IGEL Linux aus. Das teilt der städtische IT-Dienstleister citeq mit. Ein besonderer Vorteil liege in der Vereinfachung von Software-Updates: „Wenn eine Änderung am Endgerät anstand, mussten wir bislang stets die Endanwender einbeziehen: Die mussten dann jedes Mal ihre Geräte in direkter persönlicher Absprache mit unserem Service-Team für die Software-Installation zur Verfügung stellen, was einen hohen Zeitaufwand für beide Seiten bedeutete“, sagt citeq-Betriebsleiter Stefan Schoenfelder. „Bei dem künftigen Thin-Client-Betriebssystem können wir die Geräte von zentraler Stelle aus der Ferne administrieren und Beeinträchtigungen für die Endteilnehmer auf ein Minimum reduzieren.“
Der Technologiewechsel erhöht nach Einschätzung von citeq auch die Betriebssicherheit der Endgeräte, da Updates und neue Zertifikate kurzfristiger als bisher eingespielt werden können. Aktuell seien bei der Stadt Münster 220 Thin Clients im Einsatz, die meisten davon als Heimarbeitsplätze – Tendenz weiter steigend. Zusätzlich würden im Verwaltungsnetz der Schulen circa 50 Thin Clients für die digitale Anzeige der Vertretungspläne eingesetzt. „Die bisherigen guten Erfahrungen sprechen dafür, die mit den neuen Linux-Geräten betriebene Desktop-Virtualisierung weiter voranzutreiben, die Einsatzmöglichkeiten zu erweitern, um schließlich das Support-Aufkommen zu reduzieren“, sagt Stefan Schoenfelder.





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