Dienstag, 28. Juli 2026

BSIZweitstandort in Freital

[15.07.2019] Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird im sächsischen Freital errichtet. Das BSI will damit seine Erreichbarkeit vor Ort optimieren.
Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird in Freital bei Dresden errichtet.

Ein Zweitstandort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird in Freital bei Dresden errichtet.

(Bildquelle: BSI)

In Freital bei Dresden soll ein zweiter Standort des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entstehen. Wie das BSI mitteilt, haben jetzt Bundesinnenminister Horst Seehofer und der Staatsminister des Innern des Freistaats Sachsen, Roland Wöller, eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Zugleich verstärken der Bund und der Freistaat künftig ihre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Cyber- und Informationssicherheit.
Für die Kooperation mit den Ländern hat das BSI laut eigenen Angaben bereits ein nationales Verbindungswesen mit Ansprechpartnern in den Städten Hamburg (wir berichteten), Wiesbaden, Bonn und Stuttgart (wir berichteten) etabliert. Mit der gemeinsamen Absichtserklärung werde nun der Startschuss für die Arbeit des Verbindungswesens für die Region Ost in Sachsen gegeben. Dazu werde ein Ansprechpartner benannt, der den unmittelbaren Austausch erleichtern und die Erreichbarkeit des BSI vor Ort verbessern soll.
„Der neue BSI-Standort in Freital steht für die Zukunft einer ganzen Region und wird uns viele Synergieeffekte bescheren“, sagt Staatsminister Roland Wöller. „Für die Menschen im Raum Dresden und darüber hinaus in ganz Sachsen eröffnen sich neue Perspektiven. Wir schaffen einerseits hochwertige Arbeitsplätze und erwarten andererseits wichtige Impulse für die Cyber-Sicherheit von Behörden und Unternehmen im Freistaat. Dabei bauen wir insbesondere auch auf die vorhandene Expertise beim Bundesamt.“
Das BSI in Freital werde künftig auch Ausgangspunkt für eine enge Kooperation im Bereich der Cyber-Ermittlungen werden. Sachsens Cybercrime Competence Center am Landeskriminalamt wie auch andere Sicherheitsbehörden werden davon zusätzlich profitieren, ist sich Wöller sicher.
BSI-Präsident Arne Schönbohm erklärt: „Ziel und Anspruch des BSI als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde ist es, in ganz Deutschland ein einheitlich hohes IT-Sicherheitsniveau zu schaffen. Daher baut das BSI seine Präsenz in der Fläche aus, um insbesondere die Länder, Kommunen und die Wirtschaft vor Ort noch besser unterstützen zu können. Dabei ist es wichtig, nah an den Innovationszentren zu sein, in denen Cyber-Sicherheit Made in Germany entsteht und vorangetrieben wird. Am neuen Standort des BSI in Sachsen profitieren wir von der räumlichen Nähe des Innovationsstandorts Dresden, können Trends und Themen frühzeitig erkennen und unseren Beitrag zum Wissenstransfer im Bereich Cyber-Sicherheit leisten.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Sicherheit

Leipzig: Cyber-Angriff auf IT-Dienstleister Lecos

[23.07.2026] Ein Cyber-Angriff auf den Leipziger IT-Dienstleister Lecos wurde frühzeitig erkannt und gestoppt. Die Stadt und Lecos selbst setzen auf transparente Kommunikation und teilten mit, dass lediglich dienstliche Kontakt- und technische Verzeichnisdaten abgeflossen seien. Die IT-forensischen Untersuchungen dauern an. mehr...

Gruppenfoto vor deutscher und estnischer Flagge.

Bonn/Estland: Von den Besten lernen

[21.07.2026] Estland gilt europaweit als Vorreiter für digitale Innovation und Cyber-Sicherheit. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis wollen die Zusammenarbeit mit dem baltischen Staat ausbauen und dabei insbesondere den geplanten Cyber Campus Region Bonn voranbringen. mehr...

Miniatur-Rettungsring auf einer Tastatur

ITEBO: Auch im Ernstfall arbeiten können

[16.07.2026] Um den Verwaltungsbetrieb auch im Krisenfall aufrechthalten zu können, sollten Kommunen einen vorbereiteten Notfallarbeitsplatz vorhalten. Eine solche Lösung bietet unter anderem ITEBO an. mehr...

Illustration zum Thema Cybersicherheit: Im Vordergrund sitzt eine dunkel gekleidete Person mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze vor einem Laptop. Im Hintergrund sind schemenhafte Silhouetten von Menschen zu sehen, die miteinander sprechen oder arbeiten. Überlagerte digitale Elemente und eine angedeutete Stadtlandschaft in Blau- und Grautönen vermitteln den Eindruck einer vernetzten digitalen Welt und symbolisieren die Bedrohung durch Cyberangriffe auf Organisationen und Verwaltungen.
bericht

Komm.ONE: Cyber-Sicherheit wird zur Daueraufgabe

[29.06.2026] Der IT-Dienstleister Komm.ONE warnt beim Cybersicherheitstag 2026 vor zunehmender Professionalisierung der Angreifer. Prävention, Zusammenarbeit und Künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung. mehr...

Bild in Blautönen: Junger Mann in Office-Umgebung stützt Kopf in Hand, un ihn herum eingeblendet Icons für Dokumente und Daten und Vernetzung

CSBW: Neues Handbuch für IT-Notfälle

[23.06.2026] Für Verwaltungen bestehen jederzeit Risiken für Sicherheitsvorfälle und Datenschutzverletzungen – mit möglichen schweren Folgen. Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg unterstützt Land und Kommunen mit neuen Angeboten, ein belastbares Informationssicherheits-Managementsystem aufzubauen. mehr...

Etwas düster wirkende Bühne mit der obligaten Großprojektion, davor Personen in förmlicher Business-Kleidung in Gruppenfopto-Aufstellung

BSI/NExT: Drei Projekte für mehr Sicherheit

[22.06.2026] Den InfoSec Impact Award von BSI und NExT erhielten drei herausragende IT-Sicherheitslösungen aus dem Public Sector, die sich mit Software-Lieferketten, Cyber-Trainings und interkommunaler Zusammenarbeit befassen. Die Projekte werden als Best Practices veröffentlicht und der Fachöffentlichkeit vorgestellt. mehr...

Im Homeoffice für Cyber-Sicherheit sensibilisieren.

Schleswig-Holstein: Maßnahmenpaket für Cyber-Sicherheit

[01.06.2026] Schleswig-Holstein baut die Cyber-Sicherheit für Land und Kommunen aus. Zum Schutzschirm gehören unter anderem ein erweitertes Schwachstellenmanagement, mobile IT für Krisenlagen und Vor-Ort-Supportteams. Digitale souveräne Arbeitsplätze und IT-Infrastruktur sichern Behörden weiter ab. mehr...

Blick in einen Vortragssaal auf der SaarSecurity Roadshow

eGo-Saar: Erfolgreiche SaarSecurity Roadshow

[27.05.2026] In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe haben der Zweckverband eGo-Saar und das saarländische Wirtschaftsministerium über NIS2, IT-Notfallmanagement und digitale Resilienz informiert. Bei den Kommunen stieß die SaarSecurity Roadshow 2026 auf großes Interesse. 
 mehr...

G-DAta_leitzgen_bölting_porträt
interview

Cyber-Sicherheit: Kommunen sind leichte Beute

[12.05.2026] Wie Städte und Kreise ihre IT trotz Fachkräftemangel wirksam vor Cyber-Kriminellen schützen können, erläutern im Interview Kira Groß-Bölting und Jan Leitzgen vom Computer Security Incident Response Team (CSIRT) des Unternehmens G DATA Advanced Analytics. mehr...

BSI: Frühwarnsystem für Cyber-Sicherheitsvorfälle

[30.03.2026] Angesichts der angespannten Cyber-Sicherheitslage stärkt das BSI die Reaktionsfähigkeit gegen IT-Sicherheitsvorfälle. Mit den öffentlichen IT-Dienstleistern von Ländern und Kommunen soll der Einsatz von Datensensorik ausgebaut werden – als Grundlage für Echtzeitanalysen und erster Schritt Richtung Cyberdome. mehr...

Markus Bauer (Landrat Salzlandkreis), Hendrik Nitz (Chief Governance Officer GISA GmbH), Dirk Helbig (Stabsstellenleiter und CDO / CIO Salzlandkreis)
(Quelle: GISA GmbH)

Salzlandkreis: IT digital resilient machen

[04.03.2026] Um die digitale Resilienz seiner Verwaltung nachhaltig zu erhöhen, setzt der Salzlandkreis auf eine umfassende Sicherheitsinitiative. Unterstützt wird die Kommune dabei von dem Unternehmen GISA. mehr...

Meeting im Büro, Person am Kopfende des Tisches sieht sehr angespannt aus, die anderen sind unscharf (Bewegungsunschärfe)

CSBW: IT-Notfallübung für Krisenstäbe in Kommunen

[02.03.2026] Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) bietet Kommunen IT-Notfallübungen an. Unter realistischen Bedingungen werden Krisenstab, Krisenkommunikation und IT-Notfallhandbuch geübt, anschließend erhalten die Teilnehmenden einen individuellen Maßnahmenplan. Termine für 2026 sind ab sofort buchbar. mehr...

Kommunen benötigen einen Notfallplan für Cyber-Attacken.

Hessen: Neue Angebote für kommunale Cyber-Sicherheit

[18.02.2026] Angesichts wachsender Cyber-Angriffe erweitert Hessen sein Unterstützungsangebot für Kommunen: Neu sind eine Notfallhilfe bei IT-Ausfällen sowie Trainings zur Sensibilisierung von Beschäftigten. Innenminister Roman Poseck ruft Städte und Gemeinden auf, die kostenfreien Angebote zu nutzen. mehr...

Symbolische Darstellung eines digitalen Schutzschildes gegen Cyberattacken.

Berlin: 12. Kommunaler IT-Sicherheitskongress

[04.02.2026] Die kommunalen Spitzenverbände laden am 27. und 28. April zum 12. Kommunalen IT-Sicherheitskongress (KITS) in einem hybriden Format ein. Die Themen reichen vom Grundschutz++ über Erfolgsmodelle für die kommunale Zusammenarbeit bis hin zu Open Source und Künstlicher Intelligenz (KI). Die Veranstaltung ist kostenfrei. mehr...

Alt-Text: Vier Männer in dunklen Anzügen stehen vor einer blauen Wand. Zwei Männer halten ein Zertifikat in die Kamera.

BSI/SIT: Zertifizierte Sicherheit

[27.01.2026] Der kommunale IT-Dienstleister Südwestfalen-IT (SIT) hat vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein ISO-27001-Zertifikat auf Basis von IT-Grundschutz erhalten. Zertifiziert wurden unter anderem Rechenzentrumsbetrieb und Verwaltungs-PKI. mehr...