ThüringenBSI-Zertifikat für Landesdatennetz

Thüringer Landesdatennetz ist nach dem BSI-Standard 200-2 zertifiziert.
(Bildquelle: Thüringer Finanzministerium)
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat das konvergente Sprach- und Datennetz des Freistaats Thüringen nach der internationalen Norm ISO/IEC 27001 auf Basis von IT-Grundschutz zertifiziert. Die Zertifizierung umfasst laut einer Pressemeldung des Finanzministeriums sowohl zentrale Server-, Speicher- und Netzwerkkomponenten als auch die Gebäude und die Administrationsumgebung. Thüringen sei damit das erste Bundesland mit einem nach dem neuen BSI-Standard 200-2 zertifizierten Landesdatennetz. Finanzstaatssekretär und CIO Hartmut Schubert sagt: „Die Zertifizierung ist ein Beleg für unsere konsequente Umsetzung der E-Government- und Informationssicherheitsstrategie des Freistaats. Ohne Informationssicherheit sind unsere Verwaltungen im digitalen Zeitalter nicht handlungsfähig. Deshalb ist der Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Sicherheit unserer Dateninfrastruktur unerlässlich. Ich danke aber besonders den Informationssicherheitsbeauftragten in den Thüringer Behörden und im Thüringer Landesrechenzentrum. Sie sind die Vorkämpfer für eine sichere und verlässliche Verwaltung in Thüringen.“
Das Thüringer Landesrechenzentrum (TLRZ) hat nach Angaben des Finanzministeriums zur weiteren Verbesserung der Sicherheit, Integrität und Verfügbarkeit aller Informationen innerhalb des Thüringer Sprach- und Datennetzes und der Thüringer Landesverwaltung ein eigenes Referat für die Informationssicherheit etabliert. Gegenwärtig gebe es in jedem Ressort einen IT-Sicherheitsbeauftragten. Diese haben laut der Pressemeldung eine zertifizierte Ausbildung absolviert. Seit 2015 hätten 73 Bedienstete der Thüringer Landesverwaltung an der vom Finanzministerium koordinierten Ausbildung teilgenommen.
Das Landesdatennetz (Corporate Network Freistaat Thüringen – CNFT) ist laut Ministeriumsangaben ein verschlüsseltes Weitverkehrsnetz mit dem integrierten Dienst für Telefonie über Internet (VoIP). 600 Behörden und Einrichtungen der Thüringer Landesverwaltung seien mit dem Netz verbunden. Das BSI-Zertifikat ist bis zum Jahr 2022 gültig und muss jährlich durch ein Überwachungsaudit bestätigt werden. Im Rahmen der Zertifizierung wurden laut Finanzministerium die vorhandenen Konzeptionen und Verfahren überarbeitet und modernisiert. Hierzu seien mehr als 50 Bausteine des Grundschutzkompendiums neu modelliert und etwa 120 Konzeptionen und andere Dokumente bearbeitet worden. Im Rahmen des Audits wurden darüber hinaus bis zu 15.000 Einzelfragen geklärt.
Kommunix: Informationssicherheitsvorfall bei TEVIS-Online
[02.09.2026] Kommunix untersucht einen Cyber-Angriff auf die Hosting-Infrastruktur von TEVIS-Online. Zwei Kundeninstanzen waren von Angreiferaktivitäten betroffen, inzwischen wurde ein Abfluss personenbezogener Daten ausgeschlossen. mehr...
Fraunhofer SIT: Leitfaden zur Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie
[26.08.2026] Ein neuer Leitfaden soll Kommunen und Behörden bei der Umstellung auf Post-Quanten-Kryptografie unterstützen. Er zeigt, wie sich bestehende IT-Systeme erfassen, Risiken bewerten und neue Beschaffungen auf quantensichere Verfahren ausrichten lassen. mehr...
Cyber-Sicherheit: KI ist Segen und Fluch
[06.08.2026] Für Verwaltungen ist KI Segen und Fluch zugleich. Einerseits soll sie den Fachkräftemangel kompensieren und Bürgerservices beschleunigen, andererseits wird sie für Cyber-Angriffe genutzt. Oft fehlt eine IT-Infrastruktur, die KI und Cyber-Abwehr verbindet. mehr...
Niedersachsen: IT-Sicherheitszentrum für Kommunen
[28.07.2026] Niedersachsen stärkt den Cyberschutz seiner Verwaltung mit zwei Bausteinen: Das Land investiert in Lizenzen für den KI-gestützten Schutzschirm Aegis und lässt von fünf kommunalen IT-Dienstleistern ein gemeinsames IT-Sicherheitszentrum aufbauen, das Kommunen unterstützen soll. mehr...
Leipzig: Cyber-Angriff auf IT-Dienstleister Lecos
[23.07.2026] Ein Cyber-Angriff auf den Leipziger IT-Dienstleister Lecos wurde frühzeitig erkannt und gestoppt. Die Stadt und Lecos selbst setzen auf transparente Kommunikation und teilten mit, dass lediglich dienstliche Kontakt- und technische Verzeichnisdaten abgeflossen seien. Die IT-forensischen Untersuchungen dauern an. mehr...
Bonn/Estland: Von den Besten lernen
[21.07.2026] Estland gilt europaweit als Vorreiter für digitale Innovation und Cyber-Sicherheit. Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis wollen die Zusammenarbeit mit dem baltischen Staat ausbauen und dabei insbesondere den geplanten Cyber Campus Region Bonn voranbringen. mehr...
ITEBO: Auch im Ernstfall arbeiten können
[16.07.2026] Um den Verwaltungsbetrieb auch im Krisenfall aufrechthalten zu können, sollten Kommunen einen vorbereiteten Notfallarbeitsplatz vorhalten. Eine solche Lösung bietet unter anderem ITEBO an. mehr...
Komm.ONE: Cyber-Sicherheit wird zur Daueraufgabe
[29.06.2026] Der IT-Dienstleister Komm.ONE warnt beim Cybersicherheitstag 2026 vor zunehmender Professionalisierung der Angreifer. Prävention, Zusammenarbeit und Künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung. mehr...
CSBW: Neues Handbuch für IT-Notfälle
[23.06.2026] Für Verwaltungen bestehen jederzeit Risiken für Sicherheitsvorfälle und Datenschutzverletzungen – mit möglichen schweren Folgen. Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg unterstützt Land und Kommunen mit neuen Angeboten, ein belastbares Informationssicherheits-Managementsystem aufzubauen. mehr...
BSI/NExT: Drei Projekte für mehr Sicherheit
[22.06.2026] Den InfoSec Impact Award von BSI und NExT erhielten drei herausragende IT-Sicherheitslösungen aus dem Public Sector, die sich mit Software-Lieferketten, Cyber-Trainings und interkommunaler Zusammenarbeit befassen. Die Projekte werden als Best Practices veröffentlicht und der Fachöffentlichkeit vorgestellt. mehr...
Schleswig-Holstein: Maßnahmenpaket für Cyber-Sicherheit
[01.06.2026] Schleswig-Holstein baut die Cyber-Sicherheit für Land und Kommunen aus. Zum Schutzschirm gehören unter anderem ein erweitertes Schwachstellenmanagement, mobile IT für Krisenlagen und Vor-Ort-Supportteams. Digitale souveräne Arbeitsplätze und IT-Infrastruktur sichern Behörden weiter ab. mehr...
eGo-Saar: Erfolgreiche SaarSecurity Roadshow
[27.05.2026] In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe haben der Zweckverband eGo-Saar und das saarländische Wirtschaftsministerium über NIS2, IT-Notfallmanagement und digitale Resilienz informiert. Bei den Kommunen stieß die SaarSecurity Roadshow 2026 auf großes Interesse. mehr...
Cyber-Sicherheit: Kommunen sind leichte Beute
[12.05.2026] Wie Städte und Kreise ihre IT trotz Fachkräftemangel wirksam vor Cyber-Kriminellen schützen können, erläutern im Interview Kira Groß-Bölting und Jan Leitzgen vom Computer Security Incident Response Team (CSIRT) des Unternehmens G DATA Advanced Analytics. mehr...
BSI: Frühwarnsystem für Cyber-Sicherheitsvorfälle
[30.03.2026] Angesichts der angespannten Cyber-Sicherheitslage stärkt das BSI die Reaktionsfähigkeit gegen IT-Sicherheitsvorfälle. Mit den öffentlichen IT-Dienstleistern von Ländern und Kommunen soll der Einsatz von Datensensorik ausgebaut werden – als Grundlage für Echtzeitanalysen und erster Schritt Richtung Cyberdome. mehr...
Salzlandkreis: IT digital resilient machen
[04.03.2026] Um die digitale Resilienz seiner Verwaltung nachhaltig zu erhöhen, setzt der Salzlandkreis auf eine umfassende Sicherheitsinitiative. Unterstützt wird die Kommune dabei von dem Unternehmen GISA. mehr...




















