WolfsburgZugang zur niedersächsischen Bildungscloud

Das Portal der Wolfsburger Bildungslandschaft ermöglicht jetzt auch den Zugang zur niedersächsischen Bildungscloud.
(Bildquelle: Stadt Wolfsburg)
Mit dem Bildungsportal wobila will die Stadt Wolfsburg das Lehren und Lernen an jedem Ort ermöglichen. Wie die niedersächsische Kommune mitteilt, können Lehrkräfte über die Plattform Unterrichtsmaterialien bereitstellen, die Schüler diese bearbeiten sowie ihre Arbeitsergebnisse hochladen. Auch stelle der Schulträger den Schulen über wobila unterschiedliche Dienste zur Verfügung.
Die seit 2017 von der IT-Abteilung des Geschäftsbereichs Schule entwickelte Wolfsburger Bildungsplattform basiert auf der Cloud-Lösung UCS@school, ein wichtiger Bestandteil sei das Lern-Management-System itslearning. wobila werde sukzessive erweitert. Seit Mai 2020 können die Schulen beispielsweise die Videokonferenzlösung BigBlueButton (BBB) nutzen und auch die itslearning-Bibliothek werde etwa um Lehrmaterialien außerschulischer Bildungspartner wie der VW-Autostadt, dem Science Center phaeno oder der Stadtbibliothek ergänzt. Neuerdings verfügt wobila jetzt außerdem über eine Schnittstelle zur niedersächsischen Bildungscloud (wir berichteten). Wie Wolfsburg mitteilt, ist das zentrale Identitätsmanagement für das Portal entsprechend erweitert worden. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler können somit über ihre wobila-Zugänge auf die Plattform des Landes zugreifen. Voraussetzung sei der Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags mit dem Land. Erste Wolfsburger Schulen machen davon bereits Gebrauch. Sie können nun neben den wobila-Diensten auch die niedersächsische Bildungscloud für das digital gestützte Lernen und Unterrichten nutzen.
Perspektivisch soll wobila zur digitalen Lernumgebung für die gesamte Wolfsburger Bildungslandschaft werden, kündigt die niedersächsische Stadt an. Im März 2020 habe der Rat mit Verabschiedung eines Medienentwicklungsplans für 2020 bis 2024 die Mittel dafür freigegeben, die Lösung auf alle Schulen auszurollen.
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