Freitag, 10. April 2026

Nordrhein-WestfalenPlattform für kommunalen Austausch

[10.09.2021] Die Initiative K will den interkommunalen Austausch zu wichtigen Fragen der Digitalisierung stärken. Nach der erfolgreichen Pilotierung in Baden-Württemberg, die im Sommer stattfand, kommt das Projekt nun nach Nordrhein-Westfalen.

Im Herbst soll die digitale Plattform Initiative K in Nordrhein-Westfalen an den Start gehen. Die Initiative will den Austausch unter den 396 Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen rund um die Digitalisierung ergänzen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Politikberatung elfelf mit Unterstützung von NCP Engineering, einem deutschen VPN-Anbieter mit Kunden unter anderem aus der öffentlichen Verwaltung. Die Initiative K besteht aus einer Serie von Online-Events und soll komplett von elfelf für Kommunen organisiert werden. Das Konzept sieht vor, dass eine Kommune als Gastgeber auftritt, weitere können als Impulsgeber fungieren – als Diskussionsteilnehmer sind alle teilnehmenden Kommunen gefragt. Vor allem der Austausch über digitale Best-Practices stehe dabei im Mittelpunkt. Im Idealfall könnten sogar Kooperationsprojekte entstehen, wodurch die beteiligten Kommunen gemeinsam schneller zum Ziel kämen, erläutert elfelf-Geschäftsführer Fabian Haun. Zuvor habe es das Angebot der Initiative K bereits in Baden-Württemberg gegeben (wir berichteten). Obwohl die Kommunen sehr ähnliche Ziele rund um E-Government und Smart City verfolgten, bestünden viele Unterschiede – gerade bei der IT seien die Architekturen oft individuell. Gefragt seien keinesfalls Insellösungen, sondern eine Best-Practice-Kultur und interkommunale Kooperation, die zu guten Lösungen auf Basis von IT-Standards führen könnten. Dies beginne schon bei einer VPN-Lösung, die einfach zu administrieren sei und für bestimmte Anwendungen auch über eine Zulassung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für die Geheimhaltungsstufe VS-NfD verfügen müsse.





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