MünchenAusbau der Online-Services
In München hat der Ausbau der Online-Services im zweiten Halbjahr 2021 weiter Fahrt aufgenommen. Dies sei nicht zuletzt der Bereitschaft vieler Beteiligter zu verdanken, sich schwierigen Herausforderungen zu stellen, berichtet die Stadt in ihrem Digitalisierungsblog „München. Digital. Erleben.“ und nennt technische ebenso wie gesetzliche Voraussetzungen und Ressourcenmangel als erfolgreich bewältigte Hürden. Wie vielerorts habe sich auch in der bayerischen Landeshauptstadt die Corona-Pandemie als Digitalisierungstreiber erwiesen. Neben kompletten Antragsprozessen und Kontaktformularen und der Migration vorhandener Formularen aus alten Systemen seien auch mehrere Corona-Formulare umgesetzt worden – darunter ein Formular zur Datenerfassung von infizierten Personen, eines zur Mitteilung der Kontakte an das Gesundheitsamt und eine spezielle Kontaktpersonenliste für Einrichtungen. Damit sei es gelungen, den Aufwand zu reduzieren und die Qualität der Informationen bei der Kontaktnachverfolgung und den Quarantäneprozessen zu verbessern. Neben den Neuerungen zur Bewältigung der Pandemie wurden weitere häufig genutzte Formulare umgesetzt, beispielsweise um die Themen Kampfhunde-Haltung, Zweitwohnung und Zensus.
Anerkennung des Geleisteten
Kürzlich habe die Münchner Stadtverwaltung das offizielle Prädikat „Digitales Amt“ vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales erhalten. Der Titel gehe an bayerische Kommunen, die mindestens 50 kommunale und zentrale Online-Verfahren im BayernPortal eingestellt beziehungsweise verlinkt haben. Inzwischen habe das Online-Angebot der Münchner Standesämter auch andere Kommunen überzeugt: Die Städte Augsburg und Nürnberg wollen die dort verwendeten Formulare übernehmen. Auch das Bayerische Staatsministerium für Digitales sei an den Münchner Ergebnissen interessiert und werde als erstes den Sondergenehmigungsantrag für Freiberufler-Parkausweise und gewerbliche Anlieger bayernweit zur Verfügung stellen. Dies sei eine schöne Anerkennung für das Team E- und Open Government, heißt es aus München.
Eher im Hintergrund verlaufe die technische Migration der Formular-Server – ein verborgener, aber wichtiger Aspekt beim Ausbau der Online-Services. Zwei unterschiedliche Systeme zur Formularerstellung wurden durch einen zentralen Formular-Server ersetzt, erste Formulare seien bereits umgezogen. Der Vorteil für die Bürger: Formulare seien in Aufbau und Design nun „aus einem Guss“ und es sei einfacher, sich zurechtzufinden.
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...




















