RatingenIT-Neustrukturierung und Outsourcing

Ratingen: regio iT übernimmt einen großen Teil der städtischen IT-Infrastruktur.
(Bildquelle: Stadt Ratingen)
Die Stadt Ratingen gibt den größten Teil ihrer IT in die Hände des kommunalen IT-Dienstleisters regio iT. Ab Februar 2022 wird das Unternehmen laut eigenen Angaben die IT-Infrastruktur, das Hosting sowie diverse IT-Services für die größte Stadt des Kreises Mettmann übernehmen. Bürgermeister Klaus Pesch und regio-iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs besiegelten die Kooperation mit einem Handschlag – ganz analog.
regio iT betont in seiner Meldung, dass IT-Outsourcing den kommunalen Verwaltungen viele Vorteile bringe. Im Kontext der rasant zunehmenden Digitalisierung, der OZG-Umsetzung und nun auch der Pandemie stünden die Kommunen vor großen Herausforderungen. Mit den neuen Aufgaben der Verwaltung wachse auch die Komplexität der IT-Infrastruktur, die stets auf dem neuesten Stand und vor Eingriffen von außen sowie im Hinblick auf den Datenschutz sicher sein müsse. Hinzu kämen Aspekte wie Planungssicherheit, finanzielle Transparenz, geringere Investitionskosten, Flexibilität bei weniger Risiko, neueste Technologien auf Knopfdruck sowie Know-how in allen Fachrichtungen – all dies könne eine IT-Betreuung von außen leisten.
Damit sich Ratingens Verwaltung künftig stärker auf ihre Kernkompetenzen sowie auf ihre IT-Strategie und ihr IT-Management konzentrieren kann, wird regio iT eigenen Angaben zufolge das operative IT-Geschäft übernehmen. Teil des Gesamtprojekts sei die Einführung einer Virtuellen Desktop-Infrastruktur (VDI), über die Mitarbeiter jederzeit und von überall auf ihren Arbeitsplatz zugreifen können. Vorrangig wollen die Partner die Übernahme von Fachverfahren angehen; einzelne Verfahren seien schon überführt worden.
In den Händen der Kommune bleiben sollen weiterhin der Betrieb und die Betreuung der Schul-IT sowie des pädagogischen Bereichs der Volkshochschule, die feuerwehrspezifische IT-Infrastruktur als sicherheitskritischer Bereich, die fachliche Betreuung des Geo-Informationssystems sowie die städtische Telefonie. Bereits 2021 ist die Stadt Ratingen der regio iT Beteiligungsgenossenschaft beigetreten. Dies bringt den Mitgliedern nach Angaben des IT-Dienstleisters deutliche Verbundvorteile, etwa durch den gemeinsamen Einkauf von IT-Produkten, von Hard- und Software oder bei der Beratung für IT-Projekte.
Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau
[05.08.2026] Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen. mehr...
Eichenzell: Infrastruktur setzt Maßstäbe
[24.07.2026] Mit einer kommunalen Datenplattform sowie vernetzter Sensorik hat die hessische Gemeinde Eichenzell ein starkes Fundament für die digitale Daseinsvorsorge gelegt. Perspektivisch soll die Infrastruktur auch von Nachbarkommunen genutzt werden können. mehr...
IT-Dienstleister: Next Level IT
[22.07.2026] Das Programm Komm2IT arbeitet daran, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen zu reduzieren und landesweit einheitliche, stabile Lösungen für die Kommunen zu schaffen. mehr...
IT-Dienstleister: Kompetenzen vereinen
[22.07.2026] Stephan Brinkmann und Lennart Schaer sprechen als Leiter über das Programm Komm2IT. mehr...
regio iT: Energieeffizientes Rechenzentrum
[14.07.2026] In Aachen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT sein neues Rechenzentrum namens EURaix Evolution (EVO) in Betrieb genommen. Es soll Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. mehr...
Darmstadt: Städtische IT ist zu alt
[13.07.2026] Die Stadt Darmstadt hatte Ende Juni mit einem massiven Ausfall ihres E-Mail-Systems zu kämpfen. Der Grund: veraltete Technik. Mittlerweile ist die Erreichbarkeit der betroffenen Ämter wiederhergestellt – und die städtische IT soll nun mit Nachdruck modernisiert werden. mehr...
ITEBO: Sichere Telefonie mit innovaphone
[06.07.2026] Der IT-Dienstleister ITEBO stellt öffentlichen Verwaltungen in Deutschland jetzt die Lösung innovaphone Conferencing zur Verfügung. Darüber können Behörden und kommunale Einrichtungen sichere Audio- und Videokonferenzen durchführen. mehr...
Hanau: Tablets im Einsatz
[17.06.2026] Die Feuerwehr Hanau arbeitet mit einer digitalen Einsatzunterstützung. Eine innovative Software stellt wichtige Informationen in Echtzeit auf Tablets bereit. Die Lösung wird anhand der Rückmeldungen aus der Praxis weiterentwickelt. mehr...
Bayern: Grundlagen für NOOTS geschaffen
[15.06.2026] Der Freistaat Bayern hat mit drei Erprobungsprojekten wichtige Grundlagen für den künftigen behördlichen Datenaustausch über das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) geschaffen. Die Ergebnisse sollen nun als Blaupause für weitere NOOTS-Vorhaben dienen. mehr...
GISA: BVVG stellt SAP-Betrieb neu auf
[15.06.2026] GISA begleitet die BVVG beim Wechsel in die SAP Private Cloud. Seit 2008 betreut der IT-Dienstleister die SAP-Systeme der Gesellschaft. Im aktuellen Transformationsprojekt unterstützt er Beratung, Qualitätssicherung und künftiges Betriebsmodell. mehr...
Bremen/Nordrhein-Westfalen: Schnittstellen statt Amtsgrenzen
[19.05.2026] Bremen und Nordrhein-Westfalen wollen den Datenaustausch in der Verwaltung vereinfachen. Eine gemeinsame Plattform soll technische Schnittstellen bündeln, Standards vereinheitlichen und Kommunen bei der Entwicklung digitaler Dienste einbinden. mehr...
Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient
[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. mehr...
Interview: Zwischen Praxis und Politik
[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...
Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt
[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...
Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran
[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...




















