krzUnterlagenApp Ula bewährt sich

Unterlagen-App Ula vom krz wird beim E-Government-Wettbewerb 2022 ausgezeichnet.
Für das krz nahmen Projektleiterin Irina Fuchs (3.v.r.) und der stellvertretende Geschäftsleiter Martin Kroeger (2.v.r.) den Preis entgegen.
(Bildquelle: BearingPoint/Konstantin Gastmann)
Die App Ula erlaubt es Bürgern, Unterlagen per Smartphone bei Behörden einzureichen. Auf Grundlage eines personalisierten QR-Codes werden die Dokumente sicher an die Behörde übermittelt und in der passenden E-Akte abgelegt. Entwickelt wurde die Lösung vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), das dafür gemeinsam mit dem Kreis Minden-Lübbecke im Rahmen des E-Government-Wettbewerbs 2022 (wir berichteten) ausgezeichnet wurde: Die UnterlagenApp belegte den dritten Platz in der Kategorie „Bestes Digitalisierungsprojekt in Bund, Ländern und Kommunen“. Damit ist das krz laut eigenen Angaben der einzige kommunale IT-Dienstleister, der beim diesjährigen E-Government-Wettbewerb einen Preis erhielt.
Seit Sommer 2020 ist Ula beim Jobcenter des Kreises Minden-Lübbecke im Einsatz (wir berichteten). Die App kann aber auch für viele weitere Vorgänge verwendet werden – etwa um bei Krankmeldungen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einzureichen. Hierfür verwendet das krz Ula seit Anfang 2021 selbst (wir berichteten).
Effizienzsteigerung bei der Verwaltung
Auch die Gemeinde Hüllhorst im Kreis Minden-Lübbecke setzt die UnterlagenApp seit Anfang Juni 2022 ein. Erster Pilotbereich ist hier ebenfalls das Personalwesen mit der Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Krankheitsfall. Damit sollen weite Wege, persönliche Kontakte und auch zahlreiche Medienbrüche der Vergangenheit angehören. Voraussetzung für das erfolgreiche digitale Einreichen ist der persönliche QR-Code, den die Mitarbeiter zuvor von der Personalabteilung erhalten. Nach dem Download der App, die in allen gängigen App Stores kostenfrei zur Verfügung steht, kann der betreffende Vorgang laut krz-Angaben der App hinzugefügt werden und die Einreichung kann erfolgen. Ein Hilfemenü unterstütze die User bei der Benutzung. Die Gemeinde sei durch den Einsatz der App bereits nach kurzer Zeit entlastet, berichtet das krz.
Potenzial der App noch nicht ausgeschöpft
Die Entwicklung der App folgt dem agilen Ansatz. So können neue Anforderungen schnell aufgenommen und umgesetzt werden. Als Beispiel dafür nennt das krz das Sprachangebot der App: Neben der deutschen Version soll nach Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch und Arabisch bald die ukrainische Variante vorliegen. Auch wenn Ula aktuell vor allem bei der Bearbeitung von Krankmeldungen und für das Einreichen von Nachweisen genutzt werde, sei die Lösung konzeptionell offen und nicht auf solche Vorgänge begrenzt, betont das krz. Insbesondere mit Blick auf das OZG könne die App auch in anderen Szenarien einen sicheren digitalen Eingangskanal für Behörden darstellen.
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...
Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen
[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...
Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz
[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung
[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...
Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier
[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...
Kreis Neuwied: Website erneuert
[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...
Rosengarten: App schafft digitale Nähe
[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...
Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus
[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...
Augsburg: Informationen in Leichter Sprache
[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...
Weimar: Leben in der Stadt im Überblick
[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...
Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene
[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...
Kreis Wittenberg: Service im Portal
[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...
Krefeld: Update für die Stadt-Webseite
[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...
Kreis Viersen: Gute Kommunikation für Krisenzeiten
[21.01.2026] In Katastrophenszenarien ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger umgehend zu informieren. Cyber-Angriffe können die unmittelbare Kommunikationsfähigkeit von Behörden aber stark einschränken. Der Kreis Viersen hat deshalb eine Notfallseite konzipiert, die aktuelle Warnungen und Vorsorgetipps vereint. mehr...
Goslar: Alles in einer App
[12.01.2026] Nach erfolgreicher Testphase bietet Goslar den Bürgerinnen und Bürgern nun eine kostenfreie Stadt-App an. Sie vereint zahlreiche digitale Dienstleistungen der Verwaltung und Informationen rund um das Stadtleben. Erweiterungen sind bereits geplant. mehr...























