Reutlingen25 Jahre Bürgeramt
Auf sein 25-jähriges Bestehen kann das Bürgeramt der Stadt Reutlingen zurückblicken. Gegründet wurde es nach Angaben der baden-württembergischen Kommune mit dem Ziel, den Bürgern Verwaltungsservices aus einer Hand anzubieten. Im Januar 1997 sei es eingeführt und vier Monate später um eine Außenstelle in Orschel-Hagen erweitert worden. Rund 85.000 Ratsuchende mit bis zu 220.000 Anliegen empfangen die 41 Mitarbeitenden jährlich. Um dieser gewaltigen Nachfrage gerecht werden zu können, sei effizientes Arbeiten Grundvoraussetzung. Deshalb habe man die Digitalisierung hier in den zurückliegenden Jahren entschlossen vorangetrieben und eine Vielzahl an Neuerungen umgesetzt. Dazu zählen die Installation eines Self-Service-Terminals für Ausweisfotos, das bargeldlose Zahlen an den Schaltern, die Zustellung von Ausweisen mittels Fahrradkurier oder die Einrichtung des Online-Terminbuchungssystems auf der kommunalen Website.
Insbesondere die Möglichkeit, Termine online zu buchen, erfahre viele positive Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, sagt Bürgeramtsleiter Gunther Knöll. Das System habe den Vorteil, dass Termine und Abläufe besser im Voraus geplant werden könnten, was sich nicht nur auf das Warten im Rathaus, sondern auch auf die Terminfindung auswirke. „Ein bis zwei Tage sind die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin“, sagt Knöll. Es gebe aber auch immer wieder tagesaktuell freie Termine, ergänzt seine Stellvertreterin Martina Krumrein. Trotz der vielen digitalen Abläufe soll aber der direkte Kontakt zwischen Mitarbeitenden und Bürgern nicht zu kurz kommen. „Wir richten uns stets nach dem Motto ‚zentral, bürgernah, persönlich‘“, fasst Knöll die Philosophie seines Amts zusammen. Deshalb hätten nicht nur technische Errungenschaften den Behördengang für Reutlingerinnen und Reutlinger erleichtert. Alle Mitarbeitenden seien heute ganzheitliche Sachbearbeiter, die sich von der Ausstellung von Ausweisen, Bewohnerparkausweisen oder Beglaubigungen über Meldeangelegenheiten bis hin zur Hundesteuer um alle relevanten Anliegen kümmern.
Auch für die Zukunft stehen die Zeichen im Bürgeramt auf Fortschritt, kündigt die Stadt an. Die Digitalisierung bleibe dabei im Fokus. Zu den anstehenden Projekten von Amtsleiter Knöll und seinem Team zählt unter anderem die elektronische Anforderung von Personenstandsurkunden für andere Standesämter. Die Digitalisierung der seit 1958 angelegten Familienbücher und eine elektronische Terminvereinbarung beim Standesamt stehen ebenfalls auf der Agenda.
Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital
[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...





















