Mittwoch, 6. Mai 2026

Kreis AhrweilerHilfe im Portal

[16.11.2022] Für eine effiziente Planung und Koordination beim Wiederaufbau können Kommunen und Unternehmen im von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Landkreis Ahrweiler kostenfrei auf zwei Portallösungen von Anbieter infrest zurückgreifen.
Der Wiederaufbau im von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Landkreis Ahrweiler wird durch zwei Portallösungen von infrest unterstützt.

Der Wiederaufbau im von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Landkreis Ahrweiler wird durch zwei Portallösungen von infrest unterstützt.

(Bildquelle: D. Ketz)

Im Zuge des Wiederaufbaus der von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gemeinden stellt der Landkreis Ahrweiler den Tiefbau-Unternehmen, Infrastrukturbetreibern und Kommunen im Einzugsgebiet kostenfrei zwei Portallösungen von Anbieter infrest zur Verfügung: das Leitungsauskunftsportal und den Baustellenatlas. Finanziert wird das Projekt nach Angaben von infrest mit Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz aus dem Wiederaufbaufonds. Aus diesem Grund ist die Nutzung der beiden Anwendungen auf den flutbedingten Aufbau beschränkt und ausschließlich für öffentliche Maßnahmen möglich.
Das infrest Leitungsauskunftsportal ermöglicht den Bauausführenden und Planern sowie Netzbetreibern und der öffentlichen Verwaltung im Wiederaufbaugebiet unkompliziert in fünf Schritten Leitungsanfragen und Genehmigungsanträge zu stellen, teilt infrest weiter mit. Durch die gebündelte Beteiligung der Träger öffentlicher Belange statt der bisher üblichen Einzelanschreiben sparten die Unternehmen erheblich Zeit und Kosten. Die revisionssichere Speicherung aller Vorgänge und Unterlagen im Portal reduziere zudem den administrativen Aufwand und erhöhe die Rechtssicherheit.
Laut infrest sind weit über 2.500 Maßnahmen vom Kreis, den Städten und Gemeinden sowie den öffentlichen Ver- und Entsorgern im Zuge des Wiederaufbaus im Ahrtal gegenüber dem Land Rheinland-Pfalz angemeldet worden. Der infrest Baustellenatlas liefere den Infrastrukturbetreibern, der öffentlichen Bauverwaltung sowie deren Auftragnehmern einen georeferenzierten Überblick zu allen geplanten und im System hinterlegten Wiederaufbaumaßnahmen. Die Unternehmen könnten ihre Baumaßnahmen durch die zentrale IT-Plattform bereits während der Planung übergreifend koordinieren. Netzbetreiber, Kommunen, ÖPNV und weitere Beteiligte könnten ihre geplanten Bauaktivitäten im System hinterlegen und sich so bereits in der Planungsphase eng verzahnen und Synergien nutzen.





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