Dienstag, 11. August 2026

OldenburgDie Sicherheit managen

[28.08.2023] Für optimale Abläufe setzt der Zentrale Außendienst der Stadt Oldenburg Fach-Software von GovConnect ein. Die Lösung erleichtert den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern insbesondere bei der Dokumentation von Aufträgen und Meldungen die tägliche Arbeit.
pmOrdnungsManager unterstützt den Zentralen Außendienst der Stadt Oldenburg.

pmOrdnungsManager unterstützt den Zentralen Außendienst der Stadt Oldenburg.

(Bildquelle: Stadt Oldenburg)

Eine wesentliche Aufgabe des Zentralen Außendienstes (ZAD) der Stadt Oldenburg ist die Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Dabei sind die ZAD-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter einerseits Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Andererseits nehmen sie die Gewerbe- und Berufsaufsicht wahr oder unterstützen im Rahmen der Amtshilfe andere Verwaltungen, zum Beispiel durch Identitätsfeststellungen und Personen- oder Aufenthaltsermittlungen. Auch das Aussprechen von Verwarnungen oder die Einleitung von Bußgeldverfahren gehört zu ihren Tätigkeiten. Im Hintergrund spielen die Kommunikation zwischen Innen- und Außendienst, die entsprechende Organisation und Koordination durch die Einsatzleitung sowie die Dokumentation der Einsätze eine zentrale Rolle.
Bei der Stadt Oldenburg kommt dafür im Innendienst die webbasierte Software pmOrdnungsManager und im Außendienst die pmOWI-App der Firma GovConnect zum Einsatz. Die Kombination aus pmOrdnungsManager und pmOWI-App ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Dokumentation von Aufträgen und Meldungen. Ordnungsbehörden wie der ZAD werden so optimal bei ihrer Arbeit unterstützt.

Gut organisierte Einsätze

Mit der Terminverwaltung der Software kann der Außendienst per Wiedervorlage an seine Aufgaben erinnert werden. Ebenso ist es möglich, geplante und wiederkehrende Kontrollen für einzelne Mitarbeitende oder Teams als Termin zu hinterlegen. Auch die Erfassung von vorgemerkten Verfahren lässt sich integrieren, um beispielsweise an Nachkontrollen bei fehlendem Grünschnitt, Räumungspflichten oder Werbeanhängern ohne Zugfahrzeug zu erinnern. Anstehende Aufgaben haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf diese Weise immer gut im Blick.
Eine Kartendarstellung erleichtert sowohl der Leitstelle als auch den Beschäftigten im Außendienst die Koordination der Einsätze. Insbesondere lassen sich mit ihr die optimalen Standortdaten visualisieren, um Aufträge und Meldungen zeitnah und koordiniert abarbeiten zu können. Zur ergänzenden Dokumentation können Bilder und Dokumente versendet werden. Damit lässt sich der pmOrdnungsManager auch für Tätigkeitsberichte und als Nachweis der von den Außendienstmitarbeitenden durchgeführten Tätigkeiten nutzen. Umfangreiche statistische Auswertungen sind ebenfalls möglich. So können beispielsweise für einen beliebigen Zeitraum die Anzahl der Aufträge und Meldungen sowie die Gesamtdauer aller Tätigkeiten – sowohl insgesamt als auch für einzelne Standorte – ermittelt werden.

Zusammenarbeit im Team erleichtert

Innerhalb der einzelnen Teams können die anfallenden Aufgaben aufgeteilt werden. Nicht erledigte Aufgaben lassen sich bei Bedarf – beispielsweise bei Urlaub oder Krankheit – wieder als Aufgabe an die Teams zurückgeben. Eine Kommentarfunktion erleichtert den Informationsaustausch zwischen den Team-Mitgliedern. Diese zusätzlichen Notizen zu Meldungen und Aufträgen helfen auch beim Erinnern an bestimmte Sachverhalte, wenn am Ende der Schicht der Einsatzbericht zu schreiben ist. Die handschriftliche Dokumentation von Ereignissen in einem mitgeführten Notizbuch entfällt.
Informationen zu Beteiligten und Ansprechpersonen können direkt bei der Auftragserfassung hinterlegt werden. Zur schnellen Erfassung lässt sich ein Adressbuch nutzen. Mit dem pmOrdnungsManager können Aufträge zudem automatisch durch das System oder manuell durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Prüfung und gegebenenfalls zur weiteren Bearbeitung per E-Mail an die auftraggebende Person oder an andere zuständige Stellen wie Fachämter weitergeleitet werden.

Wenig Aufwand dank Software as a Service

Die Software wird als Dienstleistung in Form von Software as a Service (SaaS) zur Verfügung gestellt. Das bedeutet weniger Aufwand für die hauseigene IT: Updates werden automatisch bereitgestellt, die Datensicherung wird ebenfalls von GovConnect übernommen und es müssen keine Clients installiert werden. Die Anwender im Innendienst benötigen lediglich einen Internet-Zugang und einen Web-Browser. Die Cloud-Anwendung (Webportal) wird in einem sicheren, hochverfügbaren und nach ISO/IEC 27001:2013 zertifizierten kommunalen Rechenzentrum betrieben.
Jan Becker, Produkt-Manager bei GovConnect, erklärt: „Unsere Lösung soll es den Kundinnen und Kunden ermöglichen, sich auf das eigentliche Tagesgeschäft zu konzentrieren. Selbstverständlich ist auch ein Hosting in Eigenregie möglich. Wir empfehlen das aber erst ab einer gewissen Größenordnung.“ Bei der Stadt Oldenburg nutzen insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zen­tralen Außendienst die Software-Lösungen von GovConnect. Neben der Verkehrsüberwachung mit der Anwendung pmOWI verwenden 13 der 40 Beschäftigten zusätzlich den pmOrdnungsManager für den Allgemeinen Ordnungsdienst. Die Handhabung der webbasierten Lösung wurde kürzlich sowohl für Tablets als auch für Notebooks weiter optimiert. Das Responsive Design verbessert nun unter anderem die Touch-Bedienung der Anwendung beim Einsatz in Dienstfahrzeugen.

Jörn Bargfrede ist Leiter im Bereich Vertrieb & Marketing bei der GovConnect GmbH.




Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren

Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen

[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...

Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden

[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...

Spielzeugauto und deutscher Führerschein auf deutscher Flagge

ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden

[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...

bericht

Umweltverwaltung: Strukturierte Prozesse

[27.07.2026] Mit ProUMWELT stellt das Unternehmen Prosoz eine Fachanwendung vor, die kommunale Umweltbehörden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unterstützt. mehr...

Parkschild Bewohnerparken vor blauem Himmel

Braunschweig: Digital zum Bewohnerparkausweis

[22.07.2026] Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Angebot an digitalen Dienstleistungen um den Bewohnerparkausweis. Dieser wird künftig nur noch in digitaler Form ausgegeben. mehr...

Helm auf Baustelle

Bremen: Bauantrag wird digital

[13.07.2026] Seit Anfang Juli können in Bremen Bauvorlagen lediglich online eingereicht werden. Die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform entfällt. Analog eingereichte Anträge werden künftig zurückgeschickt. mehr...

Digitalisierung ist ein kontinuierlicher Prozess.

Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital

[09.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...

stilisierter Identitätsnachweis mit einem Schloss, Symbol für sichere eID
bericht

Meldewesen: Fit für die digitale Welt

[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...

Blick in einen Trausaal der Stadt Magdeburg, im Vordergrund ein Smartphone auf dem das neue Angebot Digitaler Traukalender geöffnet ist

Magdeburg: Standesamt digitalisiert Terminvergabe

[01.07.2026] Künftige Brautpaare können ihren Wunschtermin zur Eheschließung jetzt online beim Standesamt der Stadt Magdeburg reservieren. Die neuen digitalen Trau- und Terminkalender können zudem für weitere Anliegen genutzt werden. mehr...

Care Kita-app in Mainz_Logos

Mainz: Kita-App für alle

[01.07.2026] In Mainz wird die Care Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ausgerollt. Bis zum Start des neuen Kita-Jahres 2026/2027 werden alle städtischen Kitas an die Anwendung angebunden. mehr...

Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen

[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...

bericht

Personalabrechnung: Belastbare Strukturen

[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...

Dom Luftaufnahme Fulda Domplatz Innenstadt

Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen

[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...

eine Frau schiebt eine Restabfalltonne auf die Straße

Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft

[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...

Auf einem Smartphone ist eine digitale G´Hundemarke zu sehen, im Hintergrund ist verschwommen ein Hundesgesicht erkennbar
bericht

Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone

[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...