Smart CityDigitalisierungsbündnis der Hansestädte

Bei der Transformation zur Smart City wollen die Hansestädte an der Ostsee enger zusammenarbeiten.
v.l.: Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock; Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar; Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck (Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, w
(Bildquelle: Hansestadt Lübeck)
Bei der Transformation zur Smart City wollen die Hansestädte an der Ostsee enger zusammenarbeiten.
v.l.: Eva-Maria Kröger, Oberbürgermeisterin der Hanse- und Universitätsstadt Rostock; Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar; Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck (Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, w
(Bildquelle: Hansestadt Lübeck)
Die Bürgermeister und die Bürgermeisterin der vier Hanse- und Ostseestädte Lübeck, Rostock, Stralsund und Wismar haben eine Absichtserklärung für die städteübergreifende Zusammenarbeit bei der Transformation zur Smart City unterzeichnet. Angesichts großer gesellschaftlicher Herausforderungen haben sie vereinbart, bei der Entwicklung und Umsetzung von digitalen Lösungen künftig eng zusammenzuarbeiten, heißt es in einer gemeinsamen Meldung. Durch die Kooperation sollen Kräfte gebündelt, Synergien geschaffen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Region erhöht werden. Weitere Ziele sind Ressourceneffizienz, intelligente Vernetzung und Wissenstransfer, wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie moderne Daseinsvorsorge und Partizipation. Die Unterzeichnung wurde mit einem Festakt auf dem Hanseschiff Lisa von Lübeck im Beisein der Bürgermeister und Bürgermeisterin sowie geladener Gäste gefeiert.
Die Zusammenarbeit soll sofort mit dem ersten Austausch beginnen, künftig soll sie konkretisiert und intensiviert werden. „Ganz wichtig ist uns, dass wir kein geschlossener Kreis sind, sondern offen für weitere Interessierte – natürlich auch für alle Städte ohne Hansetradition“, sagte Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. Seine Amtskollegen Alexander Badrow, Oberbürgermeister der Hansestadt Stralsund, und Thomas Beyer, Bürgermeister der Hansestadt Wismar, beriefen sich auf die lange Tradition der guten Zusammenarbeit zwischen den Städten. Auch wenn der Begriff Hanse heute eher traditionsbeladen sei – während seiner Blütezeit war der Kaufmanns- und Städtebund der Hanse vor allem Innovationstreiber, betonte Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger. Diese Traditionen wolle man jetzt fortsetzen, um die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung effizienter zu gestalten.
https://smartesrostock.de
https://smarte-stadt-stralsund.de
https://www.wismar.de
Augsburg: Smart-City-Plattform wächst weiter
[23.07.2026] Augsburg hat seine Smart-City-Plattform technisch und inhaltlich erweitert. Aktuelle Stadt- und Verkehrsdaten lassen sich nun flexibler in Webseiten und Anwendungen einbinden. Teile des Angebots stehen auch in der Augsburg-App bereit. mehr...
Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen
[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...
Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst
[07.07.2026] In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...
BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen
[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...
Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken
[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. mehr...
Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen
[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...
Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling
[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. mehr...
Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen
[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...
Serie Smart Cities, Teil 3: Mit Zwilling planen
[25.06.2026] Urbane Digitale Zwillinge erlauben es Kommunen, Daten zu ihrem Stadtgebiet strukturiert sichtbar und für Entscheidungen nutzbar zu machen, etwa in der Verkehrs- oder Wärmeplanung. Beim Aufbau eines Digitalen Zwillings lohnt es sich, auf Kooperation zu setzen. mehr...
MPSC: Vom Piloten zur Praxis (2) – Nachnutzung braucht Struktur
[24.06.2026] Die Modellprojekte Smart Cities haben viele erfolgreiche Lösungen und auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit hervorgebracht. Nun geht es darum, entstandene Netzwerke, Unterstützungsangebote und Entwicklungsgemeinschaften zu verankern - nur so können die Pilotprojekte breit nachgenutzt werden. mehr...
BBSR: Die Wirkung von Smart-City-Vorhaben darstellen
[24.06.2026] Smarte digitale Projekte stärken die regionale Wirtschaft – aber oft indirekt. Das erschwert es Kommunen, den konkreten Nutzen zu benennen und argumentativ zu vertreten, etwa gegenüber Politik oder Projektpartnern. Eine Praxishilfe erklärt, wie Kommunen solche Effekte erkennen und verständlich vermitteln können. mehr...
Klimawandel: Daten gegen den Hitzestress
[23.06.2026] Auf die Herausforderungen des Klimawandels können Städte nicht nur mit baulich-physischen Maßnahmen reagieren. Auch der Aus- und Umbau der digitalen Dateninfrastruktur und die systematische Organisation klimarelevanter Daten stärken die kommunale Resilienz. mehr...
MPSC: Vom Piloten zur Praxis (1) – Zusammenarbeit statt Insellösungen
[23.06.2026] Seit 2019 gibt es das Fördervorhaben Modellprojekte Smart Cities, über 70 Kommunen und Regionen haben bisher teilgenommen. Dabei entstanden nicht nur viele erfolgreiche technische Lösungen, sondern auch neue Formen kommunaler Zusammenarbeit – für viele Beteiligte ein entscheidender Faktor. mehr...
Gütersloh: Sensoren erfassen Parkplatzauslastung
[12.06.2026] Mit Bodensensoren erfasst die Stadt Gütersloh zurzeit die Auslastung von vier Fahrzeugstellplätzen an der Königstraße. Die Daten sollen in die Planungen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereichs zur Hohenzollernstraße einfließen, der ein Unfallschwerpunkt ist. mehr...
Studie: Digitale Zwillinge in der Praxis
[10.06.2026] Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat eine neue Veröffentlichung zum Thema urbane Digitale Zwillinge herausgegeben, die im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities entstanden ist. mehr...




















