OZGZielbild für die OZG-Rahmenarchitektur

Ein Konsultationsprozess begleitet die Entwicklung der OZG-Rahmenarchitektur. Nun fand die erste Informationsveranstaltung statt.
(Bildquelle: ciripasca/123rf.com)
Mit verbindlichen Standards, einheitlichen Schnittstellen sowie zentralen Basisdiensten und -komponenten will das Bundesinnenministerium (BMI) in der weiteren OZG-Umsetzung dem Ziel einer effizienten und digital souveränen Verwaltung näher kommen. Definiert wird dieser ganzheitliche Rahmen der föderalen IT-Architektur in der OZG-Rahmenarchitektur. Deren Entwicklung wird von einem Konsultationsprozess begleitet (wir berichteten), der jetzt anläuft. Der Konsultationsprozess soll einen breiten Dialog fördern und berücksichtigt diverse Perspektiven. Die Ergebnisse seien ein entscheidender Erfolgsfaktor für die effektive, nachhaltige und nutzerorientierte Gestaltung der OZG-Rahmenarchitektur, berichtet das BMI auf seiner Info-Website zur digitalen Verwaltung.
Nun fand die erste von drei virtuellen Informationsveranstaltungen zum Konsultationsprozess statt, an der 130 Personen teilnahmen. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in den Ablauf des Konsultationsprozesses, Anleitungen zur Beteiligung über die Austauschplattform Open CoDE und hatten die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen. Außerdem präsentierten Expertinnen und Experten die vom Föderalen IT-Architekturboard (FIT-AB) entwickelten Leitfragen, die in den kommenden Wochen von den Teilnehmenden über die Konsultationsplattform Open CoDE kommentiert werden können.
Die Eröffnungsveranstaltung sei insgesamt erfolgreich gewesen und habe wertvolle Impulse für die Konsultation und die Zielbilderarbeitung der OZG-Rahmenarchitektur gebracht, so das BMI. Der gesamte, partizipativ gestaltete Prozess über Open CoDE erstreckt sich von Oktober 2023 bis Januar 2024 und bindet Vertretende aus Politik, Verwaltung, Privatwirtschaft, Wissenschaft sowie zivilgesellschaftliche Organisationen in die Zielbildentwicklung durch das FIT-AB ein.
In der Online-Konsultation auf Open CoDE sind die ersten Arbeitsstände sowie Leitfragen aus dem Vorhaben des FIT-ABs veröffentlicht, Teilnehmende der Konsultation können diese kommentieren. In den kommenden Wochen sollen während der Zielbilderarbeitung durch das FIT-AB weitere Leitfragen definiert und auf Open CoDE veröffentlicht werden. Die Kommentare und Beitrage auf Open CoDE sollen regelmäßig vom FIT-AB geprüft und bewertet werden und dann in den Prozess der Zielbilderarbeitung einfließen. Es ist geplant, die Ergebnisse der Konsultation in einem Ergebnisbericht zu veröffentlichen. Die nächsten Termine für Informationsveranstaltungen sind der 5. Dezember 2023 und der 18. Januar 2024.
IT-Planungsrat: Kommunen scheuen EfA-Kosten
[17.04.2026] Eine neue Studie des IT-Planungsrats zeigt, warum Online-Dienste von Bürgern zu wenig genutzt und von Kommunen kaum nachgenutzt werden. Sie schlägt eine föderale Antragsplattform mit kommunalen Marken, Ende-zu-Ende-Digitalisierung und einer Cloud-Infrastruktur vor. mehr...
BMDS/Niedersachsen: Fokusleistungen in alle Kommunen
[16.04.2026] Mit einem neuen Ansatz will das BMDS digitale Verwaltungsleistungen in die Fläche bringen. Kernstück ist die Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Ende-zu-Ende-Verantwortung für den Roll-out in den Kommunen übernimmt. Nach Bayern und Hessen hat nun Niedersachsen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. mehr...
Interview: Wir sitzen im gleichen Boot
[02.04.2026] Im Märkischen Kreis haben sich mehrere Kommunen zum Netzwerk Digitalisierung und E-Government zusammengeschlossen. Welchen Mehrwert der interkommunale Austausch bringt, beschreibt Jasmin Grünschläger, Digitalisierungsbeauftragte der Stadt Menden. mehr...
Schleswig-Holstein: Digitalstrategie 2026 vorgestellt
[19.03.2026] Schleswig-Holstein hat seine neue Digitalstrategie beschlossen. Erstmalig waren zentrale Partner aus Kommunen und Zivilgesellschaft systematisch in den Strategieprozess eingebunden, um einen breiten gesellschaftlichen Ansatz zu ermöglichen. mehr...
Baden-Württemberg: Gemeinsam schneller digital
[18.03.2026] In Baden-Württemberg haben Land und Kommunen eine neue – die inzwischen dritte – E-Government-Vereinbarung unterzeichnet. Das Land will den Roll-out von Verwaltungsleistungen in den Kommunen mit weiteren zehn Millionen Euro finanzieren. mehr...
Thüringen: Land unterstützt Kommunen intensiv
[17.03.2026] Ein neuer Prüfbericht des Thüringer Rechnungshofs sieht beträchtliche Defizite bei der OZG-Umsetzung und der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung. In einer Stellungnahme erläutert das Digitalministerium, wie das Land Kommunen unterstützt. mehr...
Verwaltungsdigitalisierung: Lehren für die Zukunft ziehen
[12.03.2026] In 25 Jahren Verwaltungsdigitalisierung mangelte es nicht an ehrgeizigen Zielen. Diese wurden aber trotz der nötigen finanziellen Ressourcen häufig verfehlt. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit können Lehren für aktuelle Projekte gezogen werden. mehr...
Hochsauerlandkreis: Weichenstellung für die Zukunft
[11.03.2026] Im Hochsauerlandkreis will ein neuer Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung für Zukunftsfähigkeit sorgen. In der Auftaktsitzung befassten sich die Ausschussmitglieder intensiv mit dem aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung und dem Ausbau der Breitband- und Mobilfunkinfrastruktur. mehr...
Digitalisierung: Wiens sozialer Auftrag
[10.03.2026] Technologie soll Freiheit schaffen – nicht einengen, sagt Nikolaus Reisel. Kommune21 sprach mit dem Head of Platform der Stadt Wien über digitalen Humanismus, offene Standards und den Einsatz von KI in der Verwaltung der österreichischen Hauptstadt. mehr...
Hessen: Standardbefreiung online beantragen
[09.03.2026] Hessens Kommunen sollen die Möglichkeit haben, neue Wege der Aufgabenerfüllung zu erproben. Die so genannte Standardbefreiung erlaubt es kommunalen Körperschaften, von landesrechtlichen Regelungen abzuweichen, um Abläufe zu modernisieren und Bürokratie abzubauen. Dazu gibt es jetzt einen unkomplizierten Online-Antrag. mehr...
Spitzenverbände: Kommunale Handlungsfähigkeit sichern
[06.03.2026] Die kommunalen Spitzenverbände warnen vor der Handlungsunfähigkeit von Städten, Landkreisen und Gemeinden. Bund und Länder müssten dringend Maßnahmen ergreifen, sollen die kommunalen Haushalte nicht vollständig kollabieren. mehr...
NExT/DigitalService: Nachhaltige Verwaltungsmodernisierung
[05.03.2026] Eine gemeinsame Veröffentlichung von NExT und dem DigitalService des Bundes zeigt Wege zu einer wirksamen Verwaltungsdigitalisierung. Dabei wird deutlich: Nachhaltige Effekte und eine echte Digitalrendite entstehen vor allem durch die gezielte Modernisierung der Verwaltungsstrukturen. mehr...
DStGB: Praxisnaher Rahmen für Parkraumkontrolle
[02.03.2026] Die Kommunalen Spitzenverbände äußerten sich bei einer Anhörung im Bundestag zu geplanten Gesetzesänderungen, die auch die digitale Parkraumkontrolle betreffen. Sie fordern unter anderem eine praxisgerechte, flexible und technologieoffene Umsetzung ohne zusätzliche Bürokratie. mehr...
Hessen: Land und Kommunen gestalten Zukunft
[23.02.2026] In Hessen haben das Land und die Kommunalen Spitzenverbände den Zukunftspakt vereinbart, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Dies soll durch den Abbau bürokratischer Lasten, eine faire Finanzierung und engere Zusammenarbeit der Ebenen bei der Digitalisierung erreicht werden. mehr...
Thüringen: Digitalisierung auf Kurs
[17.02.2026] Platz vier im Bundesvergleich, Vorreiter bei digitaler Souveränität und Open Source sowie klare Pläne für 2026 – was hinter den Zahlen steckt und wo Thüringen bewusst andere Wege geht, erläutert Landes-CIO Milen Starke im Interview. mehr...























