Donnerstag, 15. Oktober 2026

GüterslohOpen-Data-Portal ist online

[13.02.2024] Städtische Mitarbeitende und andere Interessierte können ab sofort auf Daten der Stadt Gütersloh zugreifen und diese nutzen – dafür sorgt das Open-Data-Portal, das jetzt online ging. Technische Basis ist die Kölner Datenplattform, die auch zur Nachnutzung durch andere Kommunen bereitsteht.
Thorsten Schmidthuis

Thorsten Schmidthuis, Leiter des Fachbereichs Digitalisierung und Geoinformation (l). und Claudius Gouders, Abteilungsleiter Geoinformation, präsentieren das neue Open-Data-Portal der Stadt Gütersloh.

(Bildquelle: Stadt Gütersloh)

Das Open-Data-Portal der Stadt Gütersloh ist jetzt online. Dort stellt die Stadt 24 Datensätze aus verschiedensten Bereichen wie Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur zur Verfügung. Wer wissen möchte, wie sich die Einwohnerzahl in Gütersloh seit 1986 entwickelt hat oder wo sich die Standorte der Trinkwassernotversorgung befinden, findet die Antworten im neuen Portal. Wie die Stadt erklärt, sollen Datensätze zu weiteren Themen folgen. Bei den Datensätzen handelt es sich um unbearbeitete und nicht schutzwürdige Daten. Personenbezogene Daten werden nicht veröffentlicht. Interessierte können die Daten einsehen, nach Kategorien filtern und bei Bedarf herunterladen, um anschließend damit zu arbeiten. Das Portal richte sich an die Verwaltung, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt erhofft sich von dem Angebot einen besseren Informationsaustausch, eine leichteren Datenbeschaffung, mehr Teilhabe sowie Impulse für neue Geschäftsmodelle und Innovationen.

Vorarbeit aus Köln

Die Daten stehen in verschiedenen Formaten wie JSON oder CSV zu Verfügung, sodass eine Weiterverarbeitung leichter möglich ist. Unter dem Navigationspunkt Anwendungen listet das Portal Apps und Anwendungen, die sich bereits aus den offenen Daten bedienen – derzeit das Geoportal und das Portal für Bebauungspläne. Die Stadt würde aber auch gerne Drittprojekte, welche die Daten nutzen, in ihrem Portal vorstellen.
Die technische Grundlage des Gütersloher Portals ist eine bewährte Portalarchitektur, welche die Stadt Köln seit 2015 interessierten Kommunen zur Verfügung stellt (wir berichteten). Damit sei kein Eigenbetrieb mit einem personalintensiven Programmierungsaufwand erforderlich, sodass es sich auch um eine kosteneffiziente Lösung handelt.
Gütersloh sieht die Bereitstellung der offenen Daten auch als wichtiges Element der Smart City. Die ersten Schritte auf diesem Weg sei die Stadt mit dem E-Government-Programm Digitaler Aufbruch (wir berichteten) sowie der Teilnahme am Bundesförderprogramm Smart Cities (wir berichteten) gegangen. Mit dem Open-Data-Portal sei jetzt ein weiterer Meilenstein erreicht.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Hattersheim-App auf einem Smartphone vor einem Gebäude

Hattersheim am Main: App stärkt lokale Wirtschaft

[13.10.2026] Mit einer neuen App erweitert die Stadt Hattersheim am Main ihr digitales Angebot. Neben Informationen, Veranstaltungen und Verwaltungsservices steht insbesondere die lokale Wirtschaft im Fokus. Ein digitales Branchenbuch soll Geschäfte und Gastronomiebetriebe sichtbarer machen. mehr...

Ein älteres Paar sitzt auf einer Bank in einem herbstlichen Park, sie hält ein Tablet in der Hand

Kreis Potsdam-Mittelmark: Sozialplattform gestartet

[09.10.2026] Im Kreis Potsdam-Mittelmark können Bürgerinnen und Bürger seit Ende August 2026 zahlreiche Sozialleistungen vollständig online beantragen. Elf weitere Landkreise und kreisfreie Städte in Brandenburg bereiten die Einführung der Sozialplattform vor. mehr...

Advertorial: Erreicht Ihre Website wirklich alle Bürgerinnen und Bürger?

[06.10.2026] Ob Kita-Anmeldung, Abfallkalender oder Krisenhinweis: Viele Informationen auf kommunalen Websites erreichen Menschen mit wenig Deutschkenntnissen nicht. Conword Translate übersetzt komplette Webportale automatisiert und in Echtzeit in mehr als 100 Sprachen – DSGVO-konform und mit Hosting in Deutschland. mehr...

bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch

[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...

Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt

[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...

Mannheim: Hauptfeuerwache hat neues Einsatzleitsystem eingeführt

[17.08.2026] Auf der Mannheimer Hauptfeuerwache wurde das 26 Jahre alte Einsatzleitsystem der Integrierten Leitstelle durch eine neue Plattform ersetzt. Die 5,1 Millionen Euro teure Technik soll den laufenden Leitstellenbetrieb stabilisieren und neue Funktionen wie Echtzeit-Textnachrichten und KI-Übersetzungen ermöglichen. mehr...

TSA: Advantic erhält Zertifizierung für vier Schnittstellen

[10.08.2026] Advantic hat als erster Dienstleister die Zertifizierung für vier Schnittstellen der TSA-Infodienste erhalten. Dadurch können Kommunen Verwaltungsinformationen und Ortsrecht automatisiert auf ihren Websites bereitstellen und zentral aktuell halten. mehr...

Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA

[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...

ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen

[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Leverkusen: Baustellen in der Übersicht

[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...

Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...