DStGBDigitalausschuss konstituiert sich

Zu seiner konstituierenden Sitzung hat sich der neue Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) in Berlin zusammengefunden.
(Bildquelle: aconium GmbH)
Zu seiner konstituierenden Sitzung hat sich am 5. und 6. Mai 2025 der neue Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) in Berlin zusammengefunden. Wie der DStGB mitteilt, wird der Ausschuss, dem 30 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angehören, künftig zweimal im Jahr zusammenkommen, um sich mit aktuellen Themen und Herausforderungen der Digitalisierung in den Kommunen zu befassen.
„Nach mehr als 25 Jahren gründet der Deutsche Städte- und Gemeindebund erstmals wieder einen neuen Ausschuss. Dies trägt der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung für Kommunen Rechnung“, betonte André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des DStGB, die besondere Bedeutung des neuen Gremiums. Dieses werde sich mit großer Expertise den entscheidenden Digitalisierungsthemen in den Kommunen annehmen.
Zum Gründungsvorsitzenden sei mit Michael Dreier der Bürgermeister einer der digitalen Vorreiterkommunen in Deutschland gewählt worden. So wurde die Stadt Paderborn bereits im Jahr 2016 im Wettbewerb „Digitale Stadt“ auf den zweiten Platz gewählt, wurde 2018 Digitale Modellregion in Nordrhein-Westfalen und wird seit 2019 als Smart-City-Modellprojekt des Bundes gefördert. „Es ist mir eine Ehre und große Freude, den Vorsitz für solch ein wichtiges Gremium zu übernehmen“, betonte Paderborns Bürgermeister Michael Dreier nach seiner Wahl. „Digitalisierung bietet immense Chancen für Städte und Gemeinden, die wir nutzen möchten und müssen“, so Dreier weiter. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Andreas Feller, Oberbürgermeister der Stadt Schwandorf, bestimmt.
Bundesregierung ist gefordert
In seiner ersten Sitzung diskutierte das neue Gremium intensiv über dringend erforderliche Schritte, insbesondere mit Blick auf die neue Bundesregierung und den Koalitionsvertrag. Zentrale Botschaften des Ausschusses sind nach Angaben des DStGB: Der hohe Stellenwert der flächendeckenden Digitalisierung für die Funktionsfähigkeit der Verwaltungen und des Staates, die dauerhafte und umfassende Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung der digitalen Transformation und des Kompetenzaufbaus, ein besserer Zugang zu digitalen Lösungen sowie die konsequente Umsetzung des Digital-Only-Prinzips. Die Kommunen müssten zudem technisch, organisatorisch, finanziell und personell in die Lage versetzt werden, auf die steigende Bedrohung durch Cyberangriffe reagieren zu können.
„Wenn Deutschland bei der Digitalisierung ernsthaft vorankommen soll, muss die kommunale Ebene stärker mitgedacht, einbezogen und endlich angemessen finanziell und technisch-organisatorisch unterstützt werden“, so Bürgermeister Dreier abschließend. „Unser Land wird nicht digitaler, wenn wir nur darüber reden, sondern nur, wenn wir wirklich umsetzen. Die neue Bundesregierung ist mit einem neuen Digitalministerium besonders gefordert.“
Hessen: Digitale Basis für finanzschwache Kommunen
[22.07.2026] Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt Hessen insbesondere finanzschwächere Kommunen bei der Einführung grundlegender Technologien für die Verwaltungsdigitalisierung. Damit soll die digitale Transformation auch in Kommunen mit engen finanziellen Spielräumen vorankommen. mehr...
Digitalisierung: Taskforce eingerichtet
[16.07.2026] Niedersachsen versteht die Digitalisierung als ebenenübergreifende Aufgabe. Mit Rahmenwerk, strategischer Steuerung und operativer Unterstützung, gebündelt mit Standardisierung und konsequenter Kooperation, sind Land und Kommunen auf einem guten Weg. mehr...
Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik
[06.07.2026] Die Verwaltungsdigitalisierung in Baden-Württemberg soll deutlich an Tempo gewinnen. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, verlässliche Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Rolle des kommunalen IT-Dienstleisters bei der Umsetzung zentraler Digitalisierungsprojekte. Auch eine langfristige Annäherung an die Landes-IT BITBW schließen die Verantwortlichen nicht aus. mehr...
Sachsen: Mittel für kommunale Digitalisierung
[06.07.2026] Sachsen plant im Doppelhaushalt 2027/2028 weitere Mittel für die Verwaltungsdigitalisierung ein. Neben dem Sächsischen Verwaltungsnetz und zentralen Landesportalen sollen auch Kommunen bei digitalen Diensten und internen Verfahren unterstützt werden. mehr...
Vitako: Der moderne Staat fängt in den Kommunen an
[02.07.2026] Die Staatsmodernisierung entscheidet sich nicht im Konzept, sondern in der kommunalen Umsetzung. Beim Politischen Abend von Vitako diskutierten Bundestagsabgeordnete und Fachleute, wie kommunale IT-Dienstleister, gemeinsame Standards und klare Governance die Verwaltungsdigitalisierung voranbringen können. mehr...
Deutscher Landkreistag: Landkreise als Innovationsräume
[25.06.2026] Digitale Modernisierung muss in der kommunalen Praxis ankommen: Der Deutsche Landkreistag dringt im Austausch mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger darauf, Landkreise bei zentralen Vorhaben der Staatsmodernisierung frühzeitig einzubinden. mehr...
Hamburg: Gemeinsam mehr erreichen
[24.06.2026] Seit Ende vergangenen Jahres ist Annika Busse neue Hamburg-CIO. Im Interview spricht sie über Mitarbeitermotivation, Ziele für Hamburgerinnen und Hamburger sowie die Verwaltung und darüber, woran sie am Ende ihrer Amtszeit gemessen werden möchte. mehr...
BMDS/Bayern: Kooperation zur flächendeckenden Digitalisierung
[23.06.2026] Im Rahmen einer Pilotkooperation wollen das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und das Bayerische Staatsministerium für Digitales (StMD) bis Ende dieses Jahres in allen bayerischen Kommunen zentrale digitale Verwaltungsleistungen bereitstellen. Die Rolle des Generalunternehmers auf Ebene des Landes übernimmt die AKDB. mehr...
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[28.05.2026] Seit April unterstützt eine Taskforce niedersächsische Kommunen dabei, wichtige Verwaltungsleistungen online anzubinden. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, um technische, organisatorische und finanzielle Hürden für den Einsatz der Online-Dienste aus dem Weg zu räumen – mit Erfolg. mehr...
re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern
[21.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...
Komm.ONE: Landesregierung strebt engere Zusammenarbeit an
[18.05.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will Landes-IT und kommunale IT künftig enger zusammenführen und ein gemeinsames Rechenzentrum aufbauen. Komm.ONE unterstützt die Pläne und sieht darin eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung der Verwaltung. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[07.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
DStGB: Umsteuern zur rein digitalen Verwaltung
[30.04.2026] Wie digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz zur Modernisierung des Staates beitragen und so für die dringend nötige Entlastung der Kommunen sorgen können, diskutierte der Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf seiner Frühjahrstagung. mehr...
Vitako: Impulse für die Digitalisierung
[29.04.2026] Auf der Vitako-Mitgliederversammlung haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister zentrale Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt. Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität. mehr...



















