dataMatters25 Städte an urbanOS angeschlossen

Das Betriebssystem urbanOS des Start-ups dataMatters unterstützt Städte beim digitalen Infrastrukturmanagement.
(Bildquelle: macrovector/123rf.com)
Das Kölner Start-up dataMatters, eine Ausgründung der RWTH Aachen, hat Anfang Mai das so genannte „erste Betriebssystem für Smart Cities“ unter dem Namen urbanOS vorgestellt (wir berichteten). Das kommunale Operating System urbanOS basiert auf einem Mehr-Schichten-Modell: Sensoren erfassen, was in der Stadt los ist, übermitteln diese Informationen an einen Datenraum, wo sie mittels Künstlicher Intelligenz (KI) ausgewertet und schließlich auf einem Dashboard dargestellt werden.
Nun meldet das Unternehmen, dass bereits mehr als 25 Städte in Deutschland über Sensoren vor Ort angeschlossen sind (Stand Anfang Juni 2025). Allerdings befinden sich viele Projekte noch in einem frühen Teststadium und nicht alle teilnehmenden Kommunen wollten namentlich genannt werden. Als Teilnehmer nennt das Unternehmen unter anderem Essen, München und Nürnberg. Aber nicht nur Großstädte, auch kleinere Kommunen wie Lüdinghausen und Singen oder der Itzehoer Ortsteil Heiligenstedt nutzen das Angebot von dataMatters.
Start mit wenig Aufwand
Um weitere Kommunen zu gewinnen, hat das Unternehmen ein neunmonatiges Pilotprogramm für Gemeinden, Landkreise und Städte gestartet, die erste Schritte Richtung Smart City oder Smart Region gehen wollen. In diesem Rahmen erhalten die Kommunen unter anderem 50 einsatzfertige Sensoren, Zugang zum Datenraum und zur Künstlichen Intelligenz von urbanOS sowie ein für ihre Belange angepasstes urbanCockpit mit Dashboards für die verschiedenen Einsatzgebiete. Kommunen können sich für einen Testbetrieb einfach online bewerben. Die Kommunen brauchen lediglich die Sensorik vor Ort installieren und in Betrieb nehmen zu lassen. Der Datenraum, die KI-Logik und das urbanCockpit könnten von dataMatters zur Verfügung gestellt werden. Dadurch seien die notwendigen Anfangsinvestitionen gering, so dass Kommunen mit wenig Aufwand erste Schritte in Richtung Smart City gehen können, betont dataMatters.
Katastrophenschutz: Per Drohne Brände frühzeitig erkennen
[06.11.2026] Die Unternehmen NeuralDrones und Arcanus Aerial Systems haben eine Partnerschaft zur KI-gestützten Waldbrandüberwachung vereinbart. Autonome Drohnen sollen Brände frühzeitig erkennen und Einsatzkräfte bei der Brandnachwache entlasten. Erste Praxistests in Bayern verliefen nach Angaben der Projektpartner erfolgreich. mehr...
KielRegion: Pegeldaten für die Klimaanpassung
[05.11.2026] Mit digitalen Sensoren werden in der Region Kiel Wasserstände und Durchflussmengen in Gewässern und Rückhaltebecken überwacht. Die Messdaten stehen ab sofort auf der regionalen Datenplattform DatenDock zur Verfügung und sollen Kommunen bei der Klimaanpassung unterstützen. mehr...
Sachsen: Zwei Millionen für smarte Regionen
[04.11.2026] Das Land Sachsen fördert digitale Lösungen für kommunale Aufgaben mit insgesamt bis zu zwei Millionen Euro. Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen sowie wissenschaftliche Einrichtungen können vom 10. November bis zum 8. Dezember 2026 Projektskizzen einreichen. mehr...
Kaiserslautern: KI optimiert Verkehrsmanagement
[29.10.2026] Kaiserslautern setzt auf Künstliche Intelligenz und vernetzte Verkehrstechnik, um den Verkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Bei einem bundesweiten Netzwerktreffen stellte die Stadt ihre Projekte KIMONO I und AORTA vor. mehr...
Hamburg: Digitale Zwillinge gezielt fördern
[28.10.2026] Hamburg hat ein Zentrum Digitaler Zwilling gegründet und fördert erste Vorhaben über einen Zwillingsfonds. Die neuen Strukturen sollen Fachwissen in der Verwaltung bündeln und den Einsatz der digitalen Stadtmodelle über Ressortgrenzen hinweg voranbringen. mehr...
Dortmund: Smarte Mülltonnen für saubere Parks
[28.10.2026] In Grünanlagen und im Zoo der Stadt Dortmund melden smarte Abfallbehälter jetzt automatisch den Füllstand und ermöglichen so eine bedarfsgerechte Leerung. Das soll Fahrwege reduzieren, Ressourcen schonen und die Parks sauber halten. mehr...
Kirchheim b. München: Digitales Herz von Smartheim
[27.10.2026] Die Gemeinde Kirchheim bei München zeigt, dass auch kleinere Kommunen groß denken und die digitale Stadtentwicklung strategisch sowie mit konkretem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger gestalten können. Herzstück hierfür ist ein Digitaler Zwilling. mehr...
Wetzlar: Sensordaten für die Stadtentwicklung
[26.10.2026] Mithilfe von Lasertechnologie und der Verknüpfung verschiedener Datenquellen will die Stadt Wetzlar Verkehrs- und Besucherströme besser analysieren und steuern. Das Land Hessen fördert das Smart-City-Modellprojekt mit rund 515.000 Euro. mehr...
Freiburg: Beim Datenspaziergang die Smart City erleben
[21.10.2026] Wie werden Daten in einer Smart City erhoben und genutzt? Ein neuer Datenspaziergang in Freiburg zeigt an fünf Stationen, welche Technologien dahinterstecken und wie die gewonnenen Informationen zur Stadtentwicklung beitragen. mehr...
Pforzheim: Ideen für die Smart City
[15.10.2026] Wie können offene Daten und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, kommunale Herausforderungen zu lösen? Beim Smart City Hackathon in Pforzheim entwickeln die Teilnehmenden Anfang November praxisnahe Lösungen – vom Landschaftsschutz bis zum Winterdienst. mehr...
Apps: Smart City kann klein starten
[13.10.2026] Auch kleinere und mittlere Kommunen können Smart-City-Angebote mit überschaubarem Aufwand umsetzen. Ein möglicher Einstieg sind kommunale Apps: Sie bündeln Informationen, vernetzen lokale Akteure und eröffnen neue Wege für den Austausch mit der Bürgerschaft. mehr...
Smart City Summer School Dresden: Wissenstransfer für die Stadt der Zukunft
[12.10.2026] Wie lassen sich erfolgreiche Smart-City-Lösungen dauerhaft in Kommunen etablieren und auf andere Städte und Gemeinden übertragen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die Smart City Summer School 2026 in Dresden. Forschende aus rund 50 wissenschaftlichen Einrichtungen diskutierten über Wissenstransfer, Resilienz und die Wirkung digitaler Stadtentwicklung. mehr...
Smart City: Digitale Grundversorgung dauerhaft sichern
[08.10.2026] Smarte Städte und Regionen brauchen mehr als befristete Modellprojekte. Sechs Verbände fordern dauerhaft finanzierte, übertragbare Strukturen für die digitale Daseinsvorsorge. Erprobte Lösungen sollen weiterbetrieben werden und allen Kommunen zugutekommen. mehr...
Smart Country Convention: Smart Water als Basis für weitere Anwendungen
[02.10.2026] Zenner zeigt auf der Smart Country Convention 2026, wie sich die Digitalisierung der Wasserwirtschaft mit weiteren Smart-City-Anwendungen verbinden lässt. Eine gemeinsame LoRaWAN-Infrastruktur soll dabei Daten aus unterschiedlichen kommunalen Bereichen übertragen. mehr...
Hamm: Digitaler Erfolgskurs
[24.09.2026] Hamm stellt die Weichen für die nächste Phase seiner Digitalisierung: Die bisherige Digitalisierungsstrategie wird zu einer Smart-City-Strategie für 2027 bis 2032 weiterentwickelt. Neue KI-Anwendungen und eine modernere Dateninfrastruktur sollen dabei eine größere Rolle spielen. mehr...



















