BrandenburgWeitere Kommunen starten Virtuelles Bauamt

Offizieller Start des virtuellen Bauamts im Landkreis Uckermark.
(Bildquelle: MIL Brandenburg)
Die Einführung des Virtuellen Bauamts in Brandenburg (wir berichteten) schreitet voran. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) Brandenburg mitteilt, befinden sich von den 20 unteren Bauaufsichtsbehörden – das sind 14 Landkreise und sechs Städte – Oberspreewald-Lausitz, Märkisch-Oderland, Prignitz und Teltow-Fläming bereits seit Längerem im offiziellen Echtbetrieb. Mit dem Kreis Uckermark und der Stadt Schwedt/Oder seien zudem vor Kurzem zwei weitere in den Echtbetrieb gestartet.
Sechs weitere Bauaufsichtsbehörden haben laut dem Ministerium zudem den so genannten „leisen Start“ vollzogen und nehmen bereits digitale Bauanträge von Partner-Entwurfsverfassern entgegen oder werden dies in Kürze tun – dazu gehört auch die Landeshauptstadt Potsdam. Die übrigen Behörden befänden sich noch im Testsystem und bereiteten den Wechsel in das Produktivsystem vor.
In Potsdam wurde diese Testphase nun erfolgreich abgeschlossen – ab Mitte Juli 2025 können hier Bauanträge vollständig digital gestellt werden. „Mit dem digitalisierten Baugenehmigungsverfahren wollen wir Bauanträge künftig schneller und effizienter bearbeiten. Unser Ziel ist es, den gesamten Ablauf für Antragsteller transparenter und besser nachvollziehbar zu gestalten – vor allem aber sollen Genehmigungen deutlich zügiger erteilt werden können“, erklärt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt bei der Stadt Potsdam. Um die Verfahrensdauer spürbar zu verkürzen, habe man den digitalen Antragsworkflow gezielt optimiert. „Ein vollständig papierloses Verfahren rückt damit in greifbare Nähe“, so Rubelt. „Zusätzlicher Vorteil: Weniger Papierverbrauch sowie der Wegfall von Anfahrten und Postversand leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.“
„Mit dem Virtuellen Bauamt haben wir in Brandenburg den Bau-Turbo bereits gezündet: Wir beschleunigen die Verfahren, entlasten die Verwaltung und schaffen die Voraussetzungen für mehr und schnelleren Wohnungsbau“, so der Minister für Infrastruktur und Landesplanung, Detlef Tabbert. Das neue digitale Verfahren werde von den Menschen im Land sehr gut angenommen. So zeigten die Erfahrungen aus den Pilotlandkreisen, dass bereits bis zu zwei Drittel der Bauanträge online eingereicht würden – dies sei ein klares Zeichen für die hohe Akzeptanz und Effizienz des Systems. Tabbert: „Unser Ziel ist klar: Ab 2026 soll das Virtuelle Bauamt in allen Landkreisen und Städten Brandenburgs verfügbar sein.“
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
























