Mittwoch, 28. Oktober 2026

Bitkom-DataverseDatenbank zum digitalen Deutschland

[21.10.2025] Mit dem Bitkom-Dataverse soll das größte kostenlose Onlineportal mit Zahlen und Statistiken zum Digitalen Deutschland entstehen. Es umfasst Daten unter anderem aus den Bereichen Bildung, Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Verwaltung sowie Mobilität. Auch die Bitkom-Indizes wie der Länderindex oder Smart-City-Index sind enthalten.
Diagramme und Datenvisualisierung in leuchtenden Farben.

Für die Plattform sind die wichtigsten Bitkom-Studien der zurückliegenden vier Jahre aufbereitet worden.

(Bildquelle: maximusnd/123rf.com)

Wie digital ist Deutschland? Wie steht es um die Digitalisierung der Verwaltung? Und wird die Digitalisierung der Schulen hierzulande bewertet? Antworten auf diese und weitere Fragen bündelt jetzt der Digitalverband Bitkom auf einer neuen Onlineplattform. Wie der Verband mitteilt, entsteht mit dem so genannten Bitkom-Dataverse das größte kostenlose Onlineportal mit Zahlen und Statistiken zum digitalen Deutschland. Zum Start stehen mehr als elf Millionen Datenpunkte zu unterschiedlichen Digitalthemen aus den vergangenen vier Jahren bereit. Sie basieren auf mehr als 100.000 Einzelinterviews unter anderem mit Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland oder Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen.

„Seit Jahren schon vermessen wir das digitale Deutschland in vielen seiner Facetten“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. „Mit dem Bitkom-Dataverse öffnen wir diesen Datenpool für die Allgemeinheit. Es bietet aktuelle Daten für alle Interessierten – ganz gleich ob aus Politik oder Wirtschaft, aus NGOs oder Wissenschaft, aus Schüler- oder Lehrerschaft.“ Die Plattform ist in 15 Themengebiete unterteilt, darunter die Bereiche Bildung, Künstliche Intelligenz, Sicherheit und Datenschutz, Verwaltung oder Mobilität. Auch die Bitkom-Indizes wie der Monitor Digitalpolitik, der Bitkom-Länderindex oder der Smart-City-Index sind enthalten.

Pro Jahr führt der Digitalverband laut eigenen Angaben mehr als 50 Studien und repräsentative Befragungen in der deutschen Bevölkerung, in Unternehmen oder speziellen gesellschaftlichen Gruppen wie Lehrern oder Schülern durch. Die wichtigsten Studien der zurückliegenden vier Jahre seien für das Dataverse aufbereitet worden. Die Plattform werde permanent ausgebaut und soll so künftig die Entwicklung des digitalen Deutschlands auch im Zeitverlauf nachvollziehbar machen. Die Daten können nach unterschiedlichen Kriterien wie Altersgruppen oder Unternehmensgrößen gefiltert und die Ergebnisse für eigene Berechnungen oder zum Beispiel Präsentationen in den gängigen Formaten exportiert werden.





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