Kreis KasselEin Jahr Integreat

Kreis Kassel: Vizelandrätin Silke Engler präsentiert die Integreat-App zum einjährigen Bestehen.
(Bildquelle: Solbrig / LKKS)
Der Landkreis Kassel setzt seit einem Jahr auf die Integreat-App, um Informationen für Neubürger schnell und in mehreren Sprachen bereitzustellen (wir berichteten). Inzwischen ist die Plattform laut Kreisangaben ein fester Bestandteil der Integrationsarbeit mit jährlich mindestens 44.000 messbaren Zugriffen.
Integreat bündelt wichtige Informationen für das Ankommen und den Alltag im Landkreis Kassel. Dazu gehören unter anderem Inhalte zu Sprachkursen, Arbeit und Ausbildung, Gesundheit, Wohnen sowie Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Die Informationen stehen in zehn Sprachen zur Verfügung und sind sowohl über die App als auch im Webbrowser abrufbar. Davon profitieren nach Angaben des Kreises nicht nur Neuzugewanderte. Auch Beratungsstellen, Ehrenamtliche sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren können die Plattform nutzen, um gezielt auf verlässliche Informationen hinzuweisen. So trage Integreat dazu bei, die Integrationsarbeit vor Ort zu unterstützen und hauptamtliche Strukturen zu entlasten.
Wichtiges Werkzeug
„Integreat ist für uns ein wichtiges Werkzeug. Die Plattform hilft dabei, verlässliche Informationen niedrigschwellig bereitzustellen und Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu erreichen“, sagt Vizelandrätin Silke Engler und ergänzt: „Die Inhalte der App werden vom WIR-Vielfaltszentrum in Fuldabrück speziell für die Gegebenheiten im Landkreis Kassel zusammengestellt und gepflegt. So entsteht ein lokales Informationsangebot, das Orientierung schafft, Zugänge erleichtert und die Arbeit der beteiligten Stellen sinnvoll ergänzt.“
Die digitale Plattform Integreat wird von mehr als 140 Kommunen in Deutschland eingesetzt, heißt es in der Pressemeldung weiter. Ziel sei es, Zugewanderten den Zugang zu verlässlichen Informationen zu erleichtern und damit Teilhabe vor Ort zu fördern. Die Open-Source-Lösung stelle Inhalte mehrsprachig über App und Webbrowser bereit und könne auf Wunsch auch als Printprodukt genutzt werden.
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