LübeckDenkmäler interaktiv erleben

Ein neues digitales Angebot macht die vielfältige Denkmallandschaft der Hansestadt Lübeck interaktiv erlebbar.
(Bildquelle: Hansestadt Lübeck)
Das Holstentor, die großen Backsteinkirchen oder das historische Rathaus vor Augen zählen zu den bekanntesten Denkmälern Lübecks. Doch das kulturelle Erbe der Hansestadt reicht weit darüber hinaus. Auch Industrieanlagen, Brücken, Skulpturen, Bauten der Moderne oder Gebäude des täglichen Wohnens erzählen ein Stück Geschichte – und gehören vielerorts längst zum geschützten Bestand der Stadt. Mit einer neuen interaktiven Denkmalkarte macht Lübeck diese Vielfalt nun digital erlebbar und eröffnet damit neue Zugänge zur Baukultur.
Dirk Rieger, Leiter des Bereichs Archäologie und Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck, betont die Bedeutung des neuen Angebots: „Als digitales Informations- und Vermittlungsinstrument verbindet die Denkmalkarte aktuelle Technologien mit denkmalpflegerischem Wissen und eröffnet somit einen niederschwelligen Zugang zur vielfältigen Denkmallandschaft der Stadt.“
Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, bietet die Karte nicht nur eine geografische Übersicht über geschützte Objekte, sondern auch vertiefende Informationen zu Entstehung, architektonischen Besonderheiten und historischer Einordnung. Das ermögliche es, bekannte Orte neu zu entdecken und bislang wenig beachtete Bauwerke erstmals bewusst wahrzunehmen.
Jan Eggert, zuständig für die Entwicklung und Pflege der Denkmalliste sowie die Denkmaldaten im Geo-Informationssystem der Hansestadt Lübeck, sieht in der Karte vor allem eine Einladung zum Perspektivwechsel. Hinter vertrauten Fassaden, Straßenzügen und Gebäuden verbergen sich oftmals Geschichten, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.
Die interaktive Denkmalkarte zeigt somit eindrucksvoll, dass der verantwortungsvolle Umgang mit dem baulichen Erbe weit mehr ist als Bewahrung allein. Sie dient zugleich als Orientierung für zukünftige Entwicklungen – im Spannungsfeld von Tradition, Innovation und urbaner Identität.
Berlin: Hochwasser im Blick
[13.05.2026] Zu Beginn der Starkregenzeit startet in Berlin jetzt ein neues digitales Informationstool zum Umgang mit Starkregen und Flusshochwasser. Es zeigt adressgenau, ob Orte potenziell betroffen sind. mehr...
RIWA/RealityMaps: Mehr Datentiefe für Planung und Klima
[07.05.2026] Der GIS-Anbieter RIWA und der Geodatenspezialist RealityMaps kooperieren, um hochauflösende 3D-Geodaten und KI-Analysen stärker in kommunale Fachverfahren zu bringen. Spezielle Befliegungen liefern eine umfassende Datengrundlage für kommunale Prozesse und Entscheidungen. mehr...
Augsburg: Straßenraum in 3D
[07.04.2026] Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...
Mainz: WebGIS wird modernisiert
[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...
Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt
[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...
Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt
[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...
Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI
[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...
Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen
[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...
Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps
[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...




















