Montag, 6. Juli 2026

SachsenMittel für kommunale Digitalisierung

[06.07.2026] Sachsen plant im Doppelhaushalt 2027/2028 weitere Mittel für die Verwaltungsdigitalisierung ein. Neben dem Sächsischen Verwaltungsnetz und zentralen Landesportalen sollen auch Kommunen bei digitalen Diensten und internen Verfahren unterstützt werden.
Sachsen-Flagge im Wind

Das Land Sachsen will die Verwaltungsdigitalisierung in Kommunen mitfinanzieren.

(Bildquelle: grebeshkovmaxim/123rf.com)

Das Sächsische Kabinett hat am vergangenen Freitag (3. Juli 2026) den Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2027/2028 beschlossen. Für den Etat der Staatskanzlei sind insgesamt 347 Millionen Euro für 2027 und 342 Millionen Euro für 2028 eingeplant. Ein Großteil der Mittel der Staatskanzlei soll für die digitale Transformation eingesetzt werden. „Der Freistaat befindet sich auf Modernisierungskurs. Die beschlossenen Mittel sind dafür ein wichtiger Baustein. Wir investieren kraftvoll in eine leistungsfähige, digitale und bürgernahe Verwaltung“, sagte Staatskanzleichef Andreas Handschuh.

Wie die Staatskanzlei berichtet, soll der technische und strukturelle Neuaufbau des sogenannten Sächsischen Verwaltungsnetzes einen Schwerpunkt bilden. Dabei handelt es sich um ein besonders gesichertes Netz für die Verwaltungskommunikation. Für viele IT-Lösungen, darunter das Serviceportal Amt24, das Förderportal und das Beteiligungsportal, wird die technische Fortentwicklung im Mittelpunkt stehen.

Die Kommunen sollen zusätzlich zu den Mitteln aus dem Finanzausgleich Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse erhalten, insbesondere für digitale Dienstleistungen für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger. Aber auch für die grundlegende und zukunftssichere Modernisierung verwaltungsinterner Verfahren – darunter die Personalverwaltung und die Beihilfebearbeitung – sollen laut Staatskanzlei Mittel bereitstehen.

Der Etat der Staatskanzlei sieht außerdem Mittel für Medienvielfalt, Standortmarketing, europäische und grenzübergreifende Zusammenarbeit sowie große Landes- und Veranstaltungsprojekte vor. Finanziert werden sollen unter anderem regionale Medienangebote, Fachkräfteentwicklung und Vorhaben zur Sichtbarkeit Sachsens.

 



Stichwörter: Politik, Sachsen


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