WiesbadenTest von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag

Die Assistenz unterstützt unter anderem beim Umtausch alter Führerscheine und bei der erstmaligen Beantragung eines Führerscheins.
(Bildquelle: mehaniq/123rf.com)
Eine KI-Assistenz soll in Wiesbaden künftig den digitalen Führerscheinantrag erleichtern. Wie die Landeshauptstadt Wiesbaden berichtet, können Bürgerinnen und Bürger die noch in Entwicklung befindliche Anwendung im August im Zukunftswerk testen und ihre Erfahrungen mit dem Projektteam teilen.
Die Assistenz unterstützt unter anderem beim Umtausch alter Führerscheine und bei der erstmaligen Beantragung eines Führerscheins. Sie soll eingereichte Dokumente auslesen und die darin enthaltenen Angaben automatisch in den digitalen Antrag übertragen. Das kann Eingabefehler vermeiden und sowohl den Aufwand für Antragstellende als auch für die Sachbearbeitung verringern.
Im Praxistest geht es vor allem um die Bedienbarkeit und die Qualität der einzelnen Funktionen. Die Teilnehmenden prüfen, ob die einzelnen Schritte verständlich sind, welche Funktionen bereits zuverlässig arbeiten und an welchen Stellen die Anwendung noch verbessert werden muss. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
„Gute digitale Verwaltung entsteht im direkten Austausch mit den Menschen, die sie später nutzen“, sagt Maral Koohestanian, Dezernentin für Smart City, Europa und Ordnung der Landeshauptstadt Wiesbaden. Im Zukunftswerk könnten Bürgerinnen und Bürger die KI-Assistenz selbst ausprobieren und dem Projektteam zeigen, was bereits funktioniere und wo noch nachgebessert werden müsse.
Die Tests finden am 12., 19. und 20. August jeweils von 17 bis 19 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Zukunftswerk im Luisenforum, Kirchgasse 6, 2. Obergeschoss an der Brücke. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und hier möglich.
Für den Test können Interessierte ihren Personalausweis oder Reisepass sowie den aktuellen und gegebenenfalls den alten Führerschein mitbringen. Eigene Dokumente müssen jedoch nicht verwendet werden. Wer sie einsetzt, erteilt dafür vor Ort eine datenschutzrechtliche Einwilligung.
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