Donnerstag, 13. August 2026

StudieNachhaltige Stadt der Zukunft

[25.10.2012] Das Unternehmen Siemens hat eine Studie zur nachhaltigen Stadt der Zukunft veröffentlicht. Ergebnis: Die Generation von morgen hat einerseits großes Interesse an Umweltthemen, andererseits will sie künftig mehr Verantwortung übernehmen.
Siemens stellt Studie „Nachhaltige Stadt der Zukunft“ vor.

Siemens stellt Studie „Nachhaltige Stadt der Zukunft“ vor.

(Bildquelle: Siemens AG)

Im Rahmen einer Studie ist das Unternehmen Siemens der Frage nachgegangen, wie sich Studenten eine nachhaltige Stadt der Zukunft vorstellen und was sie bereit sind, dafür zu tun. Dafür wurden zwischen Juni und Juli 2012 in 16 Bundesländern, 27 Städten und 30 Hochschulen 5.320 Interviews geführt. Die Ergebnisse wurden jetzt auf der Messe UrbanTec (24. bis 26. Oktober 2012, Köln) präsentiert. Die Untersuchung hat ergeben, dass bei der Generation von morgen eine hohe Identifikation mit Umweltorientierung und Nachhaltigkeit besteht, sie sich aber schlecht informiert fühlt über die Entwicklung ihrer Städte, deren Perspektiven und Chancen sie zudem skeptisch sieht. Nach Aussage von Professor Werner Beba, Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), das die Studie im Auftrag von Siemens durchgeführt hat, wird die Förderung erneuerbarer Energien als wichtigster Baustein für eine erfolgreiche Energiewende gesehen, zudem sei dem globalen Klima- und lokalen Umweltschutz oberste Priorität einzuräumen. Dabei würden sich rund 1.400 der Befragten gerne persönlich engagieren. #bild2 Werner Beba sieht deshalb großes Potenzial in der Bevölkerung, das sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung aktivieren ließe. Die Städte seien aufgefordert, mehr zu tun, vor allem in der Umweltkommunikation und bei der Bürgermitwirkung. Um diesem Potenzial näherzukommen, haben Siemens und die HAW Hamburg nach eigenen Angaben ein Drei-Phasen-Konzept entwickelt, dessen erste Phase – die Durchführung und Auswertung der Befragung – mit der Veröffentlichung der Ergebnisse weitgehend abgeschlossen ist. In einem zweiten Schritt soll ein deutschlandweites Netzwerk mit Studierenden gegründet werden, das sich auf 30 Hochschüler stützt, die an der Durchführung der Interviews beteiligt waren. Die Mitglieder dieses Netzwerks werden im kommenden Jahr in einem Workshop die Studienergebnisse auswerten und regionale Nachhaltigkeitsprojekte definieren. Diese könnten aus dem öffentlichen Nahverkehr, aus den Gebieten Elektromobilität, Wasser, Abfall, Energieeffizienz oder Klimaschutz kommen. In der dritten Phase sollen die Projekte dann enger gefasst und veröffentlicht werden. „Die Studierenden von heute sind die Entscheider von morgen, die wir abholen und einbinden müssen. Von ihnen hängt es maßgeblich ab, ob wir uns auch morgen noch in lebenswerten Städten wohlfühlen“, so Rudolf Martin Siegers, Leiter Siemens Deutschland. „Die Ergebnisse dieser repräsentativen Studie und die Umsetzung des Drei-Phasen-Konzeptes werden maßgeblich dazu beitragen, das Bewusstsein in der Gesellschaft für eine nachhaltige Stadt der Zukunft zu schärfen.“





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama

Kommune21 im Gespräch: Künzell berichtet über Erfahrungen

[12.08.2026] Wie läuft die Einführung neuer Software im Verwaltungsalltag tatsächlich ab? Im nächsten Webinar „Kommune21 im Gespräch“ berichten die Gemeinde Künzell und JCC Software über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erkenntnisse aus mehreren Digitalisierungsprojekten. mehr...

Screenshot aus einem der gebärdensprachvideos

Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut

[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...

Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss

[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen

[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...

QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Smarte Parktour

[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...

Absperrband Feuerwehr dahinter verschwommen Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehreinsatzkräfte
bericht

Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten

[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...

William Schmitt leitet den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und folgt nun an der Spitze des Kontrollgremiums der govdigital auf Dieter Rehfeld.

Vitako: Neue Vorstandsspitze

[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...

Farbige Sprechblasen, die mit Linien verbunden sind

TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten

[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...

Mehrere Personen auf einem Gehweg, schauen auf ein Smartphone

Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte

[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...

Kampagnenmotiv von „125 Jahre Stuttgarter Amtsblatt“ in goldenem Design. Auf der rechten Seite sieht man Leseproben auf verschiedenen digitalen Endgeräten und der Printausgabe.

Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper

[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...

DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind – hier im Übungsszenario


DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz

[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop. Über der Tastatur sind grafisch dargestellte digitale Benutzerprofile und Checklisten eingeblendet. Die Illustration symbolisiert die digitale Verwaltung von Nutzerdaten, Identitäten oder Registrierungsprozessen.

Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg

[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...

Weißer Kopfhörer auf grauer Schreibtischplatte, mit Laptop

Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören

[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...

zwei Männer mit Preis_govdigital mit Top 100 ausgezeichnet

govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet

[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...

Drohne der Feuerwehr über Wiesbaden

Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr

[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...