Kreis WunsiedelVorzeigeprojekt FichtelApp

Bei den Nutzern kommt die FichtelApp ebenso gut an wie in der Fachwelt und bei anderen Kommunen.
(Bildquelle: freiraum-fichtelgebirge.de)
Die FichtelApp ist ein Erfolgsprojekt, das Nutzer und Fachwelt gleichermaßen begeistert. So lautet die aktuelle Zwischenbilanz der Agentur Ergosign, welche die App gemeinsam mit dem Team des Smarten Fichtelgebirges beim Kreis Wunsiedel entwickelt hat. Nun hat der Kreisausschuss der bayerischen Kommune einstimmig die Gelder für die Weiterentwicklung der Lösung freigegeben. Unter anderem sollen deren Gamification-Elemente ausgebaut, die Barrierefreiheit verbessert, weitere Mitgestaltungsmöglichkeiten für Kommunen geschaffen, die Einführung digitaler Stelen zur stärkeren Präsenz der FichtelApp im öffentlichen Raum und das Hosting über ein landkreiseigenes Rechenzentrum realisiert werden. „Die FichtelApp soll sich zum Multi-Tool für Bürgerinnen, Bürger und Touristen entwickeln“, sagt Landrat Peter Berek. „Alle Einheimischen und Reisenden sollen die FichtelApp nutzen müssen. Die App soll ein unverzichtbarer Begleiter für alle sein, die im Fichtelgebirge leben oder zu Gast sind.“
Der Kreis arbeitet laut eigenen Angaben auch sonst kontinuierlich daran, das Nutzererlebnis der App zu verbessern. Das Content-Angebot werde wöchentlich aktualisiert und gezielte Push-Benachrichtigungen aufgesetzt. Auch technisch werde die App weiterentwickelt. „In den von uns durchgeführten Usability-Studien zeigte sich, dass Userinnen und User den Umgang mit der FichtelApp schnell erlernen“, berichtet Christian Grieger von Ergosign. „Besonders die Kernfunktionen, wie Veranstaltungshinweise und redaktionell gepflegte Insights-Artikel, werden als intuitiv, leicht zugänglich und von großem Mehrwert empfunden.“
Ein weiteres Zeichen für die Innovationskraft der App sei, dass sie in zahlreichen Ausschreibungen für Smart City Apps zunehmend als Basis im Rahmen des Open-Source-Gebots genannt wird, meint Grieger. Zudem sei sie ein Vorbild für andere Kommunen, heißt es vonseiten des Landkreises. „Die Plattform ist nicht nur ein emotionales Produkt, das die Heimat digital erlebbar macht, sondern auch ein vielseitiges Multi-Tool für Bürgerinnen und Bürger sowie für den Tourismus“, sagt Franziska Pöhlmann, die die Entwicklung steuert. Die Nutzerbasis wachse kontinuierlich, aktuell liege das Verhältnis sechs zu eins zwischen Einheimischen und Reisenden. „Gerade der touristische Bereich birgt großes Wachstumspotenzial, das nun gezielt angegangen wird“, kündigt Pöhlmann an. „So sollen künftig noch mehr Gäste die App bereits bei ihrer Ankunft nutzen, wodurch eine weitreichende Verbreitung und Sichtbarkeit entsteht.“
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