DataportAuf dem Weg zum Register-as-a-Service

Im Wettbewerb wird eine technische Alternative zur heutigen Registerhaltung gesucht, die Cloudtechnologien, Datenschutz und föderale Prinzipien in Einklang bringt.
Auch Dataport hat am Innovationswettbewerb Register-as-a-Service (RaaS) der Föderalen IT-Kooperation (FITKO) und des GovTech Campus Deutschland teilgenommen (wir berichteten). Wie der IT-Dienstleister berichtet, führt er eines der drei Umsetzungskonsortien zur gemeinschaftlichen Entwicklung cloudbasierter Registerlösungen an. Er wird laut eigenen Angaben mit den Unternehmen Edgeless Systems, HSH Software- und Hardware und Adesso sowie dem IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH) einen Prototypen für ein cloudbasiertes Melderegister entwickeln. Der Prototyp basiere auf einer durch GovTech Deutschland zur Verfügung gestellten Referenzarchitektur.
Mit dem Wettbewerb soll eine moderne und tragfähige technische Alternative zur heutigen Registerhaltung geschaffen werden, die Cloudtechnologien, Datenschutz und föderale Prinzipien in Einklang bringt, erklärt Dataport. Zum Einsatz kommen gemeinsame Standards wie die Mandantentrennung, das Confidential Computing und die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das Projekt ist in drei Phasen gegliedert: Zunächst werden generische, wiederverwendbare Referenzkomponenten entwickelt. Anschließend erfolgt die registerspezifische Erweiterung in Zusammenarbeit mit Fachverfahrensherstellern. Abschließend werden die Lösungen im Pilotbetrieb auf kommunaler Ebene getestet. Erste Ergebnisse werden zum Jahresende erwartet.
Das dritte Umsetzungskonsortium wird vom IT-Unternehmen Polyteia angeführt.
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