HamburgAufstiegs-BAföG online beantragen
Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, hat unter Umständen Anspruch auf das so genannte Aufstiegs-BAföG, mit dem Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung – etwa Meister- und Fachwirtkurse oder Erzieher- und Technikerschulen – finanziell gefördert werden. Um die elektronische Antragstellung zu ermöglichen, steht unter anderem als gemeinsames Angebot von Bund und Ländern die Plattform AFBG Digital zur Verfügung. Inzwischen können Antragstellende aus zwölf Bundesländern die Plattform zur schnellen und sicheren Antragstellung nutzen – darunter die Freie und Hansestadt Hamburg, die seit Kurzem die Antragstellung über AFBG Digital anbietet.
Die Beantragung sei durch den neuen Online-Dienst nun schneller und einfacher möglich, sagt Senatskanzleichef Jan Pörksen. „Dies ist nicht nur ein weiterer Schritt hin zur bürgerfreundlichen Verwaltung, sondern auch eine wichtige Maßnahme, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.“
Rund 3.000 Anträge jährlich
Im vergangenen Jahr wurden über 3.000 Neu- und Folgeanträge in der AFBG-Geschäftsstelle der Handwerkskammer Hamburg gestellt und bearbeitet – noch in Papierform oder per E-Mail, was die manuelle Übertragung der Dokumente in die Bearbeitungssoftware erforderte. Mit dem neuen AFBG Digital wird dieser Prozess erheblich erleichtert. Vorbild für die nun auch in Hamburg eingesetzte Antragsplattform AFBG Digital war die digitale Antragsplattform für das Studierenden-BAföG. Beide Plattformen bieten nach Angaben der Hansestadt eine intuitive Menüführung durch das Antragsverfahren, eine automatische Zuordnung der Antragsdaten und eine integrierte Fehlerprüfung. Dadurch wird der Antragsprozess sowohl für Antragstellende als auch für Verwaltungsmitarbeitende erleichtert, und Bearbeitungszeiten werden verkürzt. Für die Nutzung von AFBG Digital ist eine Anmeldung erforderlich, die Authentifizierung erfolgt über die BundID. Der Antragsentwurf wird automatisch in einem persönlichen Account gespeichert, sodass der Bearbeitungsprozess jederzeit unterbrochen und zu einem anderen Zeitpunkt fortgeführt werden kann.
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...
Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden
[05.08.2026] Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen. mehr...
ITEBO / KDO: VOIS|FSW für gemeinsamen Kunden
[03.08.2026] Den Mehrwert einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit konnten die IT-Dienstleister ITEBO und KDO jetzt erfolgreich unter Beweis stellen. Sie haben in einem gemeinsamen Projekt bei der Fahrerlaubnisbehörde eines Kunden die Software VOIS|FSW eingeführt. mehr...
Umweltverwaltung: Strukturierte Prozesse
[27.07.2026] Mit ProUMWELT stellt das Unternehmen Prosoz eine Fachanwendung vor, die kommunale Umweltbehörden bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unterstützt. mehr...
Braunschweig: Digital zum Bewohnerparkausweis
[22.07.2026] Die Stadt Braunschweig erweitert ihr Angebot an digitalen Dienstleistungen um den Bewohnerparkausweis. Dieser wird künftig nur noch in digitaler Form ausgegeben. mehr...
Bremen: Bauantrag wird digital
[13.07.2026] Seit Anfang Juli können in Bremen Bauvorlagen lediglich online eingereicht werden. Die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform entfällt. Analog eingereichte Anträge werden künftig zurückgeschickt. mehr...
Niedersachsen: Bauleitplanung landesweit digital
[09.07.2026] Niedersachsen hat für seine Kommunen flächendeckend das digitale Verfahren DiPlanCockpit PRO für die Bauleitplanung eingeführt. Das neue Online-System soll Planungsverfahren schneller und einfacher machen. mehr...
Meldewesen: Fit für die digitale Welt
[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...
Magdeburg: Standesamt digitalisiert Terminvergabe
[01.07.2026] Künftige Brautpaare können ihren Wunschtermin zur Eheschließung jetzt online beim Standesamt der Stadt Magdeburg reservieren. Die neuen digitalen Trau- und Terminkalender können zudem für weitere Anliegen genutzt werden. mehr...
Mainz: Kita-App für alle
[01.07.2026] In Mainz wird die Care Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ausgerollt. Bis zum Start des neuen Kita-Jahres 2026/2027 werden alle städtischen Kitas an die Anwendung angebunden. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...



















