Samstag, 7. November 2026

MünsterBezirksregierung nutzt Tetraeder

[24.03.2022] Den Erhalt und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur vereinfachen und beschleunigen – das gelingt der Bezirksregierung Münster mithilfe der Plattform Tetraeder, die im Rahmen eines Modellprojekts bei zahlreichen Vorhaben zum Einsatz kommt.

Nordrhein-Westfalen setzt sich seit 2017 mit seinem Planungs-, Genehmigungs- und Bauhochlauf dafür ein, dass der Erhalt und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur schneller und einfacher geht. Nun besuchte Verkehrsministerin Ina Brandes laut Ministeriumsangaben verschiedene Projekte in Nordrhein-Westfalen, in denen beispielhaft für mehr Innovation bei Genehmigung, Planung und Bau von Straßen und Brücken gesorgt wird. Mitte März 2022 hat sich die Ministerin bei der Bezirksregierung Münster über das Modellprojekt Tetraeder zur Digitalisierung und Vereinfachung von Baugenehmigungen informiert und sich mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller getroffen, um über die Beschleunigung von Planung, Genehmigung und Bau im Regierungsbezirk Münster zu sprechen.
Die Planung, Genehmigung und der Bau von Verkehrsinfrastruktur müsse schneller gehen – vor allem bei den sanierungsbedürftigen Brücken und Straßen in der Zuständigkeit des Bundes. Eine Schlüsselrolle dabei spiele die Digitalisierung und bessere Vernetzung aller Planungen, betonte Brandes. Die Bezirksregierung Münster zeige mit ihrem digitalen Werkzeug Tetraeder, wie komplexe Straßenbauprojekte effizienter im digitalen Raum geplant und einfacher genehmigt werden können. Für mehr Tempo beim Bau von Brücken und Straßen sei es wichtig, dass in Zukunft die Planung in einem vereinheitlichen, digitalen Modell zum Standard werde, erklärte die Ministerin.

Tetraeder-Plattform unterstützt Antragsteller und Behörden

Die Bezirksregierung in Münster setzt eine weiterentwickelte Version der aus der kommunalen Bauleitplanung bekannten Software des Dortmunder Unternehmens Tetraeder ein, um Planfeststellungsverfahren für große Vorhaben wie Straßen und Industrieanlagen oder Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vollständig digital durchführen zu können. Dies habe für industrielle Antragsteller den Vorteil, dass sie ihre vorhandenen Verfahren weiter nutzen können. Behörden könnten auf diese Weise außerdem das vollständige Backoffice und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange sowie der Bürger digital abbilden. Das spare viel Zeit, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller.
Derzeit nutzt die Bezirksregierung Münster die Plattform Tetraeder für zahlreiche straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren. Über die Plattform ist es möglich, Anträge sowie sämtliche Unterlagen digital einzureichen, die Antragsunterlagen zu prüfen und an Vorhabenträger zurückzusenden. Zudem wird die Öffentlichkeitsbeteiligung über einen zentralen Link gesteuert, über den die laufende Beteiligung, Stellungnahmen und Einwendungen eingesehen sowie Übersendungen von und an Vorhabenträger koordiniert werden können.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
Eine Person arbeitet an Dokumenten und Ordnern auf einem Laptop.

Brandenburg: Kommunales Recht zentral verwalten

[04.11.2026] Das Land Brandenburg führt schrittweise die Fachanwendung Infodienste Kommunales Recht ein, mit der Kommunalverwaltungen Satzungen und interne Regelungen digital erarbeiten, abstimmen und veröffentlichen können. Zunächst beteiligen sich fünf Verwaltungen. mehr...

Deutsches Nummernschild plus Spielzeugauto auf einem Holztisch

Kfz-Zulassung: Erprobung zeigt Modernisierungspotenzial

[27.10.2026] Ein Erprobungsprojekt des IT-Planungsrats zeigt, wie sich die Kfz-Zulassung bürgerfreundlicher und effizienter gestalten lässt. Im Fokus stehen ein besserer Zugang zu digitalen Angeboten, die Bündelung von Support-Anfragen und die Digitalisierung bislang nicht online abwickelbarer Sonderfälle. Die Ergebnisse sollen in die weitere Modernisierung der Kfz-Zulassung einfließen. mehr...

Eine Gruppe von Businesspersonen sitzen an einem Tisch und besprechen sich

Lämmerzahl: Einheitliche Plattform für die Sozialverwaltung

[27.10.2026] Die geplante Sozialstaatsreform stellt Kommunen auch bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse vor neue Herausforderungen. Der Softwareanbieter Lämmerzahl sieht in integrierten Fachverfahren einen wesentlichen Schlüssel, um gesetzliche Anforderungen effizient umzusetzen und die Sozialverwaltung langfristig zu entlasten. mehr...

BIM-LV-Container Export in CaliforniaX

G&W Software: BIM-basierte Kostenermittlung

[22.10.2026] Auf der BIM World Munich 2026 zeigt G&W Software, wie sich Mengen- und Kostenermittlungen aus digitalen Bauwerksmodellen weitgehend automatisieren lassen. Neue Funktionen der AVA-Software CaliforniaX sollen zudem den Datenaustausch zwischen Projektbeteiligten erleichtern. mehr...

bericht

Osnabrück: Basis für Finanzprozesse

[19.10.2026] Im Rahmen des Projekts RISE 4 OS stellt die Stadt Osnabrück ihre Finanzprozesse auf SAP S/4HANA Cloud Private Edition um. Neben dem Plattformwechsel stehen standardisierte Prozesse, Datenmigration und Changemanagement im Mittelpunkt. mehr...

Erbauer mit dem Kran, der mehrstöckiges Haus baut. Winter- oder Herbsthintergrund. Bauarbeiter Arbeiter mit Kran auf einem Mehrfamilienhaus. Unter blauem Himmel.

Bremen: Vorreiter bei der digitalen Baugenehmigung

[14.10.2026] Seit Juli 2026 können Bauanträge in der Stadtgemeinde Bremen ausschließlich digital eingereicht werden. Auch die Bearbeitung und Bescheidung erfolgen vollständig elektronisch. Damit setzt Bremen bereits um, was der Bund bis 2028 als verbindlichen Regelweg etablieren will. mehr...

Rendering Hallenbad Zuffenhausen

Stuttgart: BIM stadtweit auf Kurs bringen

[12.10.2026] Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart baut den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) weiter aus. Neben neuen Projekten stehen dabei gemeinsame Standards, eine bessere Datenqualität und eine stadtweite IT-Architektur für digitale Bauwerksdaten im Fokus. mehr...

Gruppenbild: Männer in Sackos neben Komm.ONE Werbebanner

Lübeck: Finanzwesen aus einer Hand

[12.10.2026] Die Hansestadt Lübeck hat sich für ein Finanzsoftware-Paket von Komm.ONE entschieden. Der IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg übernimmt auch Betrieb und Support. Das Einführungsprojekt für die SAP-basierten Anwendungen startete am 1. Oktober 2026. mehr...

Gruppenfoto von Lennart Schaer, Patricia Pichottki (beide GovConnect) und Martin Kuban (ekom21).

ekom21 / GovConnect: Kooperation bei Ordnungswidrigkeiten

[06.10.2026] Die kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und GovConnect wollen bei der Digitalisierung von Ordnungswidrigkeitenverfahren enger zusammenarbeiten. Ziel ist ein gemeinsames, cloudfähiges und sicheres Produktportfolio. mehr...

Smart Country Convention: S-Public Services verbindet digitale Verwaltungsprozesse

[05.10.2026] S-Public Services zeigt auf der Smart Country Convention Lösungen, die digitale Anträge, interne Bearbeitung und Bezahlung miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Anwendungen PublicForms und PublicFlow sowie verschiedene digitale Bezahlverfahren. mehr...

Gruppenfoto Team Bauordnung in Detmold

Detmold: Ohne Papier zur Baugenehmigung

[30.09.2026] Ab Anfang Oktober müssen Bauanträge bei der Stadt Detmold digital eingereicht werden. Das Bauportal.NRW und die Kommunikationsplattform ELAN Classic sollen von der Antragstellung über den Austausch bis zur Bearbeitung einen medienbruchfreien Ablauf ermöglichen. mehr...

bericht

Friedhofsverwaltung: Stimmiges Gesamtkonzept

[29.09.2026] Selbst Friedhöfe sind von der Digitalisierung betroffen. Moderne, webbasierte Software hilft Friedhofsverwaltungen, ihre Aufgaben besser zu organisieren. Zudem schafft sie für Angehörige mehr Verlässlichkeit in einem sensiblen Umfeld. mehr...

Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen

[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...

Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb

[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...

Junge Frau im Auto sitzend präsentiert ihre Führerscheinkarte

Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt

[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...